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Holger Hogelücht

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Artikel-Schlagworte: „Suchmaschinenoptimierung mit Social Media“

Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren

Das tägliche Gespräch mit Kunden zeigt mir doch immer wieder, wo die Fragen entstehen. Beispiel gestern. Ein Unternehmen hat viel Geld investiert, um einen Shop einzurichten, weil sie wissen, dass Shops durchaus von Google wohlmeinend bewertet werden. Dabei spielt der Verkauf über diesen Shop aufgrund der Individualität der Produkte eher eine untergeordnete Rolle. Das Ergebnis dieser Aktion ist bislang allerdings noch lange nicht optimal. Weiterhin gibt das Unternehmen viel Geld für bezahlte Links aus, über Suchmaschinen wird es mit seinen Produkten schwer gefunden und der Shop selbst macht nur marginale Umsätze. Das Web 2.0 ist angedacht, spielt bislang aber im Unternehmen keine Rolle. Der Hauptgrund: Die Angst, dass Web 2.0 zuviel Arbeit macht. Und weil ich diese Sorge immer wieder höre, möchte ich den Inhalt des ersten Vorgesprächs mit dem Unternehmen kurz skizzieren. Mein Tipp für Unternehmen: Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren und zugleich für Suchmaschinen optimieren!

Der erste Gedanke, den Unternehmen immer wieder haben ist es, dass sie aufgrund der Fülle an Möglichkeiten im Web 2.0 an vielen Portalen gleichzeitig schreiben, Texte einfügen und kommunizieren müssen, dass das Web 2.0 regelrecht zum Zeitfresser mutiert. Diese Sorge weiß ich in der Regel mit wenigen Worten zu zerstreuen. Wenn Sie das Web 2.0 richtig einrichten, dann können Sie Abläufe in relativ kurzer Zeit erledigen. Gehe ich von den Web 2.0 Grundlagen Facebook, Twitter und Youtube als den am Anfang wichtigsten Kanälen aus, dann kann ich mein Beiträge aus Twitter in Facebook posten (über http://apps.facebook.com/twitter) und ebenso alles auf Facebook-Fan-Seiten bzw. Unternehmensseiten auch in Twitter unterbringen (www.facebook.com/twitter). Was hier nicht geht und auch nicht sinnvoll wäre, ist das Posten von privaten Facebook-Profilen zu Twitter, weil diese ganzen Interaktionen, Kommentare etc. da wirklich keinen Sinn ergeben würden. Des Weiteren ist es angezeigt, jedes in Youtube hochgeladene Video zu Facebook, Twitter und anderen zu posten. Dazu gehen Sie in Ihrem Youtubezugang auf Konto, dort in den Kontoeinstellungen auf „Freigabe von Aktivitäten“ und können dort die entsprechenden Accounts aktivieren, es sind Facebook, Twitter, Reader, Orkut und Myspace. Wenn Sie diese Auifgaben erledigt haben, ihre Arbeitsabläufe im Web 2.0 zu optimieren, haben Sie die ersten Schritte bereits getan.

Nun gibt es natürlich noch jede Menge weitere Kanäle, Bookmarkdienste etc., die ich im Web 2.0 besetzen kann und sollte. Dazu gibt es das wertvolle Werkzeug Pixelpipe. Hier müssen Sie sich zwar die Mühe machen, möglichst jeden der dort aufgeführten Dienste einzurichten und mit einem Profil zu versehen. Aber wenn Sie das erledigt haben, dann können Sie mit einem Knopfdruck jede Menge Dienste mit Informationen füttern, die Sie hier an zentraler Stelle eingeben. Das heißt dann: Sie brauchen nichts in Facebook, Twitter oder wem auch immer zu posten, Sie gehen einfach zentral über Pixelpipe. Sehen Sie, so einfach können Sie mit etwas System Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren. Sogar Blogs lassen sich von hier bedienen. Letzteres würde ich aber nicht machen, warum, erkläre ich Ihnen gleich. Wie Pixelpipe funktioniert, zeige ich Ihnen hier.

Blogs sind natürlich ein Thema für sich. Für Suchmaschinen und die Darstellung von Inhalten aber ein absolutes Muss. Und gut in unter Thema „Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren“ einzubinden. Suchmaschinen reagieren immer stärker auf das Thema Web 2.0 und Blogs. Der Grund ist logisch. Google und Co. haben erkannt, dass im Web 2.0 die entscheidenden Internetaktivitäten stattfinden und dass neben Web 2.0-Portalen wie Facebook, Twitter und Co nichts aktueller ist als Blogs. Bei Blogs empfehle ich ganz deutlich WordPress, weil dieses System leicht zu installieren und zu bedienen ist und zweitens durch so genannte Plugins, also kleine Zusatzprogramme, für alle möglichen Zwecke einsetzbar ist. Zum Beispiel mit Plugins für die Suchmaschinenoptimierung, speziell für Google. Der entscheidende Unterschied zwischen „normalen“ Websites und Blogs in Sachen Suchmaschinenoptimierung: Bei Blogs wird nicht nur die Site als solche, sondern es werden alle einzelnen Beiträge optimiert und gelistet. Sie werden wirklich wahnwitzig schnell mit einzelnen Beiträgen in Google gut platziert und ich wundere mich nur immer wieder, wie wenige Unternehmen den Effekt für sich nutzen! Kunden von mir erzielen das hundert bis taudendfache an Zugriffen über Blogs im Vergleich zur „normalen“ Website. Und durch den Dienst www.networkedblogs.com kann ich dann wiederum meine Blogbeiträge automatisch zu Facebook posten. Ich schlage also mit dem WordPressblog zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich kann Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren und zugleich so richtig schön für Suchmaschinen optimieren.

Wenn ich Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren will, sollte ich es aber nicht übertreiben. So sollten Sie auf keinen fall Ihre Blogartikel automatisch über verschiedene Blogs posten. Suchmaschinen könnten Sie dann deutlich wegen doppeltem Content abstrafen. Inhalte sollten immer einmalig sein, wenn also mehrere Blogs dieselben Inhalte aufweisen, ist das tödlich. Am einfachsten ist es in diesem Falle, es bei einem Blog zu belassen, alles andere können Sie gerne füttern! Auch rate ich immer, regelmäßig in den Facebookaccount selbst zu schauen, denn Facebook ist ja auch für die Kommunikation und nicht nur um dort Inhalte einzubauen. Ihre Freunde merken schnell, wenn da nur Maschinen am Werk sind ;-) .

Apropos Freunde und Follower: Freunde muss ich auf Facebook schon selbst suchen, das nimmt mir keiner ab. Aber mit ein paar Tricks, die ich hier erläutere, ist der Aufwand überschaubar. Und in Twitter kann ich dann wieder vieles automatisieren. So über Tweepi, das ich Ihnen hier vorstelle und am elegantesten über TweetAdder (Letztes kostet aber ein wenig Geld, aber die paar Dollar lohnen sich!).

Zurück zu meinem Ausgangspunkt. Wie Sie sehen, gibt es jede Menge an Möglichkeiten, wenn Sie Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren wollen. Sie müssen die ganzen Dienste, von denen fast alles kostenlos im Web zur Verfügung steht, nur einmal einrichten, dann müssen Sie eigentlich nur noch für Inhalte sorgen. Und wenn Sie das regelmäßig tun, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Wege!

Suchmaschinenoptimierung mit Social Media

Es ist keine Geheimnis: Suchmaschinenoptimierung mit Social Media ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor. Zentrale Größen in diesem Bereich: Facebook und Twitter. Wobei andere Dienste von Blogverzeichnissen über Videoportale bis zu Bookmarkdiensten nicht vernachlässigt werden sollten. Doch konzentrieren wir uns an dieser Stelle einmal auf Facebook und Twitter. Ich habe dazu ein wenig in Expertenstatements gestöbert, die aus dem Dunstkreis von Presseveröffentlichungen rund um die “Search Marketing Expo – SMX München – Die Konferenz für Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung” zu erfahren waren, die am 5. und 6. April 2011 in München stattfand.

Eine Frage, die Experten bewegt: Wie wichtig ist Suchmaschinenoptimierung mit Social Media denn nun tatsächlich?

Selbstverständlicher Standard bei Facebook: Die Wahl des Facebooknamens und der Vanity-URL (das ist der Name, den Sie Ihrem Unternehmen ab 25 Fans geben können), das Platzieren von Verlinkungen, Keywords in der Info-Box etc. (Behandeln wir hier in diesem Blog im Laufe der Zeit). Was aber viel spannender ist: Welchen Einfluss haben zum Beispiel Postings die ich schreibe dort schreibe auf Suchmaschinen? An sich ist klar: Google und Co. können diesen bei Facebook nicht folgen, weil die ja nur für registrierte Nutzer sichtbar sind.

Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung mit Social Media: Sowohl Google als auch Microsoft-Dienst Bing haben offiziell bestätigt, dass das Teilen von Links, also weiterposten, Einfluss auf die Suchmaschinenergebnisse hat. Sowohl Bing Social ) als auch Google Social Search zeigen diese den Aussagen nach an. Über FriendsFeed etc. findet weitere Verbreitung statt. Und natürlich über Twitter, was wiederum auch für die Echtzeitsuche in Google relevant ist. (Um Tweets zu lesen, muss ich ja auch bei Twitter nicht eingeloggt sein!) Häufiges Teilen eines Links bei Facebook soll aber auch seine Rolle spielen, sagen die Verantwortlichen von Google und Bing.

Der Gründer der Unternehmens SEOmoz, Rand Fishkin, hat auf der Konferenz zur Suchmaschinenoptimierung mit Social Media betont: Wer bei Google gut gefunden werden will, der müsse auf die Sozialen Netzwerke setzen. Der Einfluss von Social Media für die Suchmaschinenoptimierung sein „schockierend hoch.“ Die Bedeutung sonstiger Links sei dagegen gesunken, ihre Bedeutung mache im Ranking nur noch rund 40 Prozent aus. Gekaufte Links würden dagegen keine Rolle mehr spielen. Weiterer Faktor: Der Name der Domain. Und immer wieder ein ganz zentraler Faktor: der Content. Längere Texte werden dabei inzwischen immer höher bewertet als kürzere, laut Fishkin vermutlich eine Reaktion Googles auf so genannte Contentsfarmen. Zudem gebe es Hinweise, dass Google auch No-Follow-Links in die Seitenbewertung mit einbeziehe (das sind Links, denen Google nicht folgen kann bzw. soll und die dann auch nicht als Suchergebnisse erscheinen. Manche Blogverzeichnisse sind zum Beispiel so aufgebaut.)

Zur Suchmaschinenoptimierung mit Social Media bestätigte dann auch Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead bei Google: “Signale aus sozialen Netzwerken sind sinnvoll im Ranking. Wenn die Nutzer Links für wichtig halten, wollen wir das auch tun.” Sprich: So wie im klassischen SEO vor dem großen Run auf Web 2.0 gilt auch hier: Suchmaschinen orientieren sich in erster Linie daran, wo die Nutzer sich tummeln. Wenn also Ihre Nutzer auf Facebook sind, sollten Sie es auch tun, um sie von dort für Ihre Website zu gewinnen.

Ebenfalls hilfreich: Positive Bewertungen. Heißt: Schaffen Sie Inhalte, die Ihre Facebook-Leser mit „gefällt mir“ kennzeichnen, weiterposten oder bei Tweeter retweeten. Damit werden Sie für weitere Leser und natürlich auch für Suchmaschinen interessant. Und damit kommen wir wieder zum zentralen Ausgangspunkt aller SEO: Suchmaschinenoptimierung mit Social Media funktioniert wie im gesamten Internet vor allem über gute Inhalte. Sprich: Es gibt drei wichtige Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten. Content, Content und noch mal Content!

 

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