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Holger Hogelücht

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Artikel-Schlagworte: „Suchmaschinenoptimierung“

Suchmaschinenoptimierung mit Google plus

Wer im Bereich Social Media aktiv ist und dabei vor allem den Bereich Suchmaschinenoptimierung mit Google plus im Blickpunkt hat, ist auf der sicheren Seite. So berichtete das Fachmagazin t3n jüngst, dass ein Test ergeben hab, dass das eigene Ranking durch Google+-Follower und die Anzahl der erhaltenen +1-Votes deutlich positiver beeinflusst wird als durch Facebook- und Twitter-Aktivitäten (http://t3n.de/news/seo-engagement-google-schlagt-385441/). Sprich: Wenn Sie sich die Frage stellen, ob Sie für die Suchmaschinenoptimierung lieber auf Facebook, Twitter oder Google plus setzen sollten, hätte sich damit diese Frage beantwortet.

Dennoch würde ich persönlich aufgrund des Bekanntheitsgrades und der Auswahl an Möglichkeiten eher zur Präsenz in Facebook raten als zu Google plus. Denn:  gerade für Unternehmen sind bei Google plus die Anwendungsmöglichkeiten doch noch etwas dürftig – was sich künftig aber ändern wird! Hinzu kommt auch, dass Google plus zwar innerhalb kürzester Zeit traumhafte Nutzerzahlen erreichen konnte. Aber: Die meisten sind nur registriert und wenig aktiv, weil ja praktisch jeder mit einem Account bei Google (und damit auch bei Youtube) nur noch ganz wenige Klicks von der Aktivierung seines Kontos entfernt ist. Hier punktet Google mit seiner Strategie, die einzelnen Dienste immer stärker miteinander zu koppeln. Unbestritten ist: am besten ist es, auf beiden Kanälen aktiv zu sein!

Doch was sind die grundsätzlichen Faktoren für die Suchmaschinenoptimierung mit Google plus?

Zu allererst ist es dringend notwendig, ein vernünftiges Profil anzulegen – wie bei allen andern Social Media-Diensten von Facebook, Youtube über Twitter bis zu Xing auch. Dazu gehört, dass Sie die dafür vorgesehen Textfelder bearbeiten und beim Schreiben der Texte Acht geben, Ihre wichtigsten Schlagwörter zu verwenden. Dazu versteht es sich natürlich von selbst, dass Sie die entsprechenden Verlinkungen zu Ihren Websites setzen. Dazu gehören neben dem Link zu Ihrer Website und (soweit vorhanden) Ihrem Blog auch die Links zu Ihren gesamten Social Media-Portalen – also Twitter, Xing, Facebook, Youtube etc. Und: Im Gegensatzu zu Facebook können Sie auch den Titel selbst bestimmen – ein echter Pluspunkt bei Google plus!

Dann gilt es, vergleichbar zur Like-Box von Facebook die eigene Website auch mit Google plus zu verbinden, hier das Werkzeug dazu auf Google (https://developers.google.com/+/plugins/badge/).

Und schließlich sollten Sie möglichst viele Einkreisungen generieren. Das heißt: Sowohl für Ihre Firmenseite auf Google plus  als auch (je nach Aufstellung des Unternehmens und Ihrer Rolle im Unternehmen) ihr persönliches Profil müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass möglichste viele Leute Ihnen folgen. Denn: Ihre News laufen in dem Stream derer, die Sie eingekreist haben. Im Gegensatz zur Freundschaftsanfrage in Facebook, die vom Gegenüber angenommen werden muss, können Sie hier auch Leuten ohne deren Zustimmung folgen – vergleichbar zu Twitter oder dem Abo in Facebook. Bei der Suchmaschinenoptimierung mit Google plus spielt tatsächlich die möglichst hohe Anzahl derer, die Sie eingekreist haben, also Ihnen folgen, eine ganz zentrale Rolle! Je mehr desto besser. Denn: Google gewichtet Beiträge, die im Account vieler Leute erscheinen und die daran hängenden Verlinkungen extrem hoch!

Und dann fangen Sie an, Ihre Beiträge in Ihren Google plus-Account zu posten. Beim Posting spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle.

  1. Verlinken Sie in diesen auf Ihren Blog oder Ihre Website. Denn diese Links sind natürlich das Salz in der Suppe. Das sind die Links, die dann für deren Gewichtung sorgen und deren Bedeutung im Google Ranking unterstreichen
  2. Achten Sie in Ihren Posts auf die Verwendung wichtiger Stichwörter. Das heißt nicht, dass Sie in jedem Text mit Gewalt alle wichtigen Keywords unterbringen müssen.  Leserlichkeit und angenehmer Stil, der Ihre User anspricht, geht natürlich vor. Aber behalten Sie beim Schreiben das Thema Keywords immer im Hinterkopf!
  3. Schreiben Sie Beiträge, die Ihre Leser so interessant finden, dass sie diese „sharen“, also teilen. Das Sharing von Beiträgen sorgt für deren Verbreitung und damit für Pluspunkte bei Google.

Ein weiterer Aspekt der Suchmaschinenoptimierung mit Google plus ist die Beziehung, die Sie zum jeweiligen User haben. Das ist ähnlich dem Algorithmus, der bei Facebook bestimmt, nach welchen Kriterien welche Statusmeldungen bei welchem User angezeigt werden. Enge und kommunikative Verknüpfungen zu möglichst vielen Personen erhöhen deutlich den Verbreitungsgrad Ihrer Posts. Denn vergleichbar zu Facebook versucht auch Google hier die den jeweiligen User vermutlich interessierenden Meldungen herauszufiltern und diesem bevorzugt im Nachrichtenstream anzuzeigen. Und das bedeutet. Das alleinige Sammeln von Einkreisungen reicht nicht, die Suchmaschinenoptimierung mit Google plus kommt durch viele Interaktionen erst richtig in Fahrt. Kommentieren Sie, beteiligen Sie sich an Diskussionen und reichen Sie Beiträge weiter, die Sie interessant finden! Seien Sie also mit dem „Sharen“ nicht geizig.

Noch einmal die wichtigsten Punkte für die Suchmaschinenoptimierung mit Google plus kurz zusammengefasst:

  1. Die Zahl der Shares, also der Beiträge von Ihnen, die andere geteilt, also weitergereicht haben.
  2. Zahl der +1 Bewertungen, also die Anzahl derer, die für Beiträge oder Seiten den Plusbutton geklickt haben, entsprechend dem „gefällt mir“ von Facebook.
  3. Die Zahl der Einkreisungen, sprich die Anzahl der Leute, die Ihnen folgen und damit Ihre Beiträge potenziell in Ihrem Nachrichtenstream lesen können. Hier gilt: Je mehr desto besser!
  4. Ihre Beziehung zum Suchenden, denn im Bereich Social Media spielt das Thema Interaktivität eine wichtige Rolle
  5. Und schließlich die Aktualität Ihrer Beiträge.

Google indiziert, also erfasst, bei Google plus

  • sämtliche Informationen zu Ihren eingegebenen biografischen Daten und Unternehmensangaben
  •  Sämtliche Texte, die Sie öffentlich posten
  • Alle Fotos mit den darin inhaltenen Angaben
  • Alle Links zu den Personen, in deren Kreisen Sie sich befinden
  • Alle Seiten und Informationen, für die Sie ein +1 gegeben haben.

Und, ein wichtiger Vorteil gegenüber Facebook: Sie können den Titel in Goole plus selbst anlegen!

Zum Abschluss seien Ihnen in Sachen Suchmaschinenoptimierung mit Google plus noch zwei Dinge mit auf den Weg gegeben:

Social Media Aktivitäten ersetzen Backlinks
Suchmaschinenoptimierer sind sich sicher, dass Aktivitäten in Google plus, aber auch anderen Soial Media-Portalen von Facebook über Twitter bis hin zu Youtube oder Xing immer bedeutsamer werden. Und so auf die Dauer die zentrale Rolle der Backlinks, also Links von anderen zu Ihnen, ablösen werden. Das liegt darin begründet, dass Suchmaschinen wie Google natürlich die Wirklichkeit und das tatsächliche Verhalten der Leute abbilden wollen. Während man früher sagte, dass eine Seite dann wichtig ist, wenn viele per Link auf diese verweisen, so geht man heute davon aus, dass es eher wichtig ist, über wen in Web 2.0-Portalen gesprochen wird, wessen Beiträge „geshared“ werden etc. Dort spielt sich die Realität ab und nicht in den klassischen Links von einer Website zu anderen.

Personalisierte Suche
Und außerdem geht Google den wichtigen Schritt, die Suche immer stärker zu personalisieren. Bereits seit Anfang Januar 2012 hat Google „Search, plus Your World“ im englischsprachigen Google integriert. Das heißt konkret: Ist der Nutzer eingeloggt, kann er zwischen der personalisierten und der allgemeinen Suche wechseln. In der persönlichen Suche erhält er dann auch als Ergebnis, was in Google plus Freunde zu einem Thema sagen. Und natürlich auch die passenden Posts eingekreister Unternehmen. Oder auch öffentliche Posts und Inhalte aus Google plus angezeigt. Das wird, da sind sich Experten einig, das Thema Suchmaschinenoptimierung extrem revolutionieren. Denn Sie können davon ausgehen, dass die meisten User genau wie bei Facebook eigentlich den ganzen Tag eingeloggt bleiben. Und die Personalisierung der Suche lässt sich natürliche über entsprechende Cookies etc. auch im ausgeloggten Modus problemlos fortführen.

Kurzum: Steigen Sie jetzt in das Thema Google plus ein, wenn Sie auf Dauer gute Suchmaschinenergebnisse erzielen wollen. Das Thema Suchmaschinenoptimierung mit Google plus sollte bei jedem SEO-Experten ganz oben auf der Agenda stehen!

Suchmaschinenoptimierung von Facebook-Seiten

Immer wieder kommt die Frage auf, wie die Suchmaschinenoptimierung von Facebook-Seiten am besten anzugehen ist. Dazu ein paar (hoffentlich ;-) ) etwas aufklärende Worte.

Meine erste Antwort bei Fragen nach der Suchmaschinenoptimierung von Facebook-Seiten lautet: Content, Content und noch mal Content. Denn: Wie bei der klassischen Website ist der Inhalt entscheidend. Ich warne immer ausdrücklich davor, Suchmaschinenoptimierung als etwas rein „Technisches“ zu betrachten, das man abarbeitet, um sich dann zurückzulehnen, weil die Besucher von selbst kommen.

Um die Suchmaschinenoptimierung von Facebook-Seiten genauer unter die Lupe zu nehmen, müssen wir unterscheiden: Geht es darum, dass die Facebook-Seite über Google gefunden wird oder haben wir die Facebook-Suche selbst im Visier. Und schließlich müssen Sie sich auch noch fragen: Wenn Sie Besucher zu Fans machen, bekommen die auch tatsächlich Ihre Nachrichten? Dieser letzten Frage wollen wir uns zum Schluss des Artikels annähern.

Google und Co.

Aus meiner Sicht ist es zu Beginn entscheidend dafür zu sorgen, dass Ihre Facebook-Seite über Google gefunden wird. Dagegen spielt die Auffindbarkeit über die Facebook-Suche selbst eine untergeordnete Rolle. Ebenso die über die in der Facebook-Suche integrierte Bing-Suche. Der Grund ist nahe liegend: Die meisten Suchanfragen im Netz laufen über Google. Und da ist es natürlich wichtig, eine Rolle zu spielen.
Die Suchmaschinenoptimierung von Facebook-Seiten beginnt mit dem „Info“-Bereich. Dieser gehört mit reichlichen Informationen zu Ihrem Unternehmen bestückt. Achten Sie beim Schreiben der Texte auf die richtigen Keyswords, ohne dabei zu übertreiben. Denn wie beim Schreiben von Content auf Ihrer Website gilt auch hier: Inhalte müssen natürlich und lesbar sein, das reine Aufzählen von Schlagwörtern würde User abschrecken und wird auch von Suchmaschinen abgestraft. Ebenso ist es wichtig, Links zu Ihrer Website oder Ihren Websites in diesem Bereich unterzubringen. Laden Sie Fotos auf Ihre Facebook-Seite und beschreiben Sie diese gründlich mit Ihren Keywords – auch das wird von Google und Co. honoriert. Und nutzen Sie in Sachen Informationen auch die Chronik, indem Sie wichtige Meilensteine aus der Unternehmensgeschichte eintragen und, wenn möglich, mit Bildern versehen.

Vanity-URL

Natürlich unterstützt auch die Auswahl der richtigen Vanity-URL die Suchmaschinenoptimierung von Facebook-Seiten. Diese so genannten „sprechenden URL`s“ spielen immer eine Rolle in der Suchmaschinenoptimierung. Aber bitte daran denken: diese dürfen nicht zu reißerisch mit Keywords bestückt auf das Produkt hinweisen, das kann zur Löschung durch Facebook führen. Und auch potenzielle User werden dadurch eher abgeschreckt.Also besser /hotel.mueller.hamburg.html anstatt hotel.pension.restaurant.gasthaus.superguenstig.hamburg.norddeutschland.html oder ähnliches. Und beachten Sie: Die Vanity-URL können Sie erst ab 25 Fans anlegen und nicht nachträglich ändern.

Seitenname

Der Name der Facebook-Seite spielt ebenfalls eine Rolle für die Auffindbarkeit in Suchmaschinen, wenn auch nicht ganz so stark wie die Vanity-URL. Auch für den Namen, der zugleich im Titel der Seite erscheint, gilt es, ihn nicht mit Schlagworten vollzustopfen – aus denselben Gründen. Den Namen können Sie nach dem Festlegen noch genau einmal ändern.

html-Seiten

Und dann erstellen Sie guten und für Nutzer interessanten Inhalt für Ihre Seite. Nutzen Sie dabei auf jeden Fall zusätzliche Reiter, die Sie über html-Seiten mit zusätzlichem Inhalt befüllen können. Hierbei sind Ihnen keine Grenzen gesetzt – außer der Vorgabe, dass diese Seiten nicht größer als 810 Pixel sein dürfen. Dabei wäre es verschenkt, wenn Sie lediglich den Inhalt Ihrer Website hier kopieren. Kreieren Sie auf Facebook eigene Inhalte. Auf diese Weise animieren Sie Besucher dazu, beide Seiten anzusehen bzw. zwischen beiden hin und her zu wechseln.

Inhalt erstellen

Wenn Sie dann diese Hausaufgaben erledigt haben, geht es daran, Content für die Seite zu erstellen. Auch die Texte, die Sie hier schreiben, sollten sich immer an die Keywords halten. Denn auch diese Inhalte spielen bei der Suchmaschinenoptimierung von Facebook-Seiten eine wichtige Rolle. Sprich: Suchmaschinenoptimiertes Schreiben ist die halbe Miete! Hinzu kommt: Für Google ist es nicht „nur“ wichtig, dass Inhalt produziert wird, sondern auch dass interagiert wird. Sprich: Wenn Sie lediglich Ihre Texte regelmäßig veröffentlichen, reicht das noch nicht aus. Wenn Ihre Besucher aber kommentieren, „liken“ und Texte weiterposten, weiß auch Google das zu schätzen.

Seiten verknüpfen

Außerdem ist es natürlich wichtig, dass Sie Ihre Facebook-Seite und Ihre Unternehmenswebsite miteinander verknüpfen. Und auch in Ihren Statusmeldungen immer wieder Links zu Ihrer Website einstreuen. So profitieren beide Seiten voneinander. Nutzen Sie zudem auch die Facebook-Werkzeuge. Ganz wichtig dabei: Binden Sie die Like-Box von Facebook in Ihre Unternehmensseite ein. Diese kann Ihnen, wenn Sie viele Besucher auf Ihrer Website haben, viele Fans auf Ihrer Facebook-Seite einbringen.

nofollow

Wichtig ist zu wissen: Facebook-Links sind auf nofollow gesetzt, werden also von Suchmaschinen nicht weiter verfolgt. Sprich: Zum reinen Generieren von Backlinks ist Facebook nicht geeignet. Aber: Da Sie Facebook-Seite relativ gut bei Google weit oben platzieren können, bekommen Sie über diesen Weg auch viele Besucher für Ihre eigene Website, wenn diese in Facebook die entsprechenden Links verfolgen. Lediglich über die html-Seiten, die Sie selbst erstellen, können Sie Do-Follow-Links einführen, also solche, die Linkpopularität erzeugen.


Im Nachrichtenstrom erscheinen

Der zweite wichtige Aspekt, der eine wichtige Rolle spielt, wenn Sie die Hausaufgaben zur Suchmaschinenoptimierung erledigt haben: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Status-Meldungen im Nachrichtenstrom Ihrer Fans eine Rolle spielen! Denn: Auch wenn eine Facebook-Seite viele Fans hat, heißt das noch lange nicht, dass die Statusmeldungen auch bei vielen der Fans ankommen. Hierbei spielen die richtigen Keywords, die für die Google-Suche von Bedeutung sind, eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist ein starker interaktiver Bezug zu den Fans. Ich will es mal an einem Beispiel festmachen.

Wenn Ihre Seite zwar viele Fans hat, aber diese weder stark miteinander verbunden, noch Sie als Administrator der Seite mit diesen befreundet sind, die Fans keine Kommentare auf Ihrer Fanseite abgeben und diese auch selten besuchen, dann haben Sie relativ schlechte Karten. Wenn Sie dagegen zwar etwas weniger Fans haben, mit einem Teil aber befreundet sind und diese auch untereinander, dann steigen Ihre Chancen, dass Ihre Status-Meldungen auch im Newsbereich der Fans angezeigt werden. Entscheidend ist ein weiterer Punkt: Wenn Sie die volle Bandbreite der Möglichkeiten Ihrer Facebook-Seite nutzen, also Fotos hochladen, regelmäßig Statusmeldungen abgeben,  Events eintragen, jede Menge an Kommentierungen auf Ihrer Facebook-Seite haben, User Ihre Artikel „liken“ und weiterposten und Ihre Seiten auch noch häufiger besuchen, dann sieht Facebook Ihre  Inhalte als interessant und wichtig an. Und wird sie bevorzugt im Nachrichtenstrom Ihrer Fans präsentieren.

Zusammengefasst:

Die Suchmaschinenoptimierung von Facebook-Seiten sollte in zwei Schritten ablaufen: Sorgen Sie zuerst für ein gutes Grundgerüst Ihrer Seite, indem Sie die Standards optimal und suchmaschinenoptimiert aufbauen. Das sind die Bereiche „Info“, Chronik, Vanity-URL (wenn Sie bereits 25 Fans haben), Seitenname und Chronik. Bestücken Sie Bilder mit aussagekräftigen Beschreibungen. Verknüpfen Sie Ihre Facebook-Seiten und ihre Website. Sorgen Sie dann für suchmaschinenoptimierte Status-Meldungen. Um auch im Nachrichtenstrom der Fans zu erscheinen, legen Sie diese so an, dass Sie zur Interaktion aufrufen. Denn denken Sie daran: Nicht die Anzahl der Fans, also die Quantität, sondern deren Interaktionen, also die Qualität, entscheidet, ob Ihre Statusmeldungen überhaupt wahrgenommen werden.

Suchmaschinenoptimiert schreiben

Für die Suchmaschinenoptimierung ist es von zentraler Bedeutung, dass Sie Ihre Texte auch suchmaschinenoptimiert schreiben. Das heißt: Ihre wichtigsten Suchbegriffe müssen im Text auftauchen. Zu empfehlen ist bei Texten eine Keyworddichte von 1,5 bis maximal 3 Prozent. Mehr als 3 Prozent kann sogar als Suchbegriff-Spamming von Google abgestraft werden! Noch besser ist es natürlich, Keyboardphrasen zu nutzen. Das sind Phrasen, nach denen im Internet oft gesucht wird. So habe ich zum Beispiel über die Phrase „Freunde in Facebook finden“ auf meinem Blog sehr viele Zugriffe in diesem Blog. Und schließlich ist es wichtig, auch Worte oder Phrasen zu nutzen, nach denen auch oft genug gesucht wird.

Google Keywordtool nutzen

Google Keywordtool als Einstieg um suchmaschinenoptimiert zu schreiben

Google Keywordtool als Einstieg um suchmaschinenoptimiert zu schreiben

Der Reihe nach. Beginnen wir mit der Frage, wie ich Phrasen finde, nach denen häufig gesucht wird. Dazu eigenen sich hervorragend Google und dort das Google Keywordtool. Geben Sie bei Google dieses als Suchbegriff ein und Sie finden die entsprechende URL https://adwords.google.com/select/KeywordToolExternal. Hier haben Sie jetzt die Möglichkeit, die entsprechenden begriffe zu untersuchen. Unter „erweiterte Optionen und Filter“ können Sie noch nach lokaler oder globaler Suche filtern sowie nach Wettbewerb. Letzteres gibt einen ersten Hinweis darauf, wie viele User Adword, also Anzeigen, mit dem entsprechenden Suchbegriff in Google geschaltet haben. Am Beispiel „Freunde in Facebook finden“ sehen Sie

Mit den richtigen Suchergebnissen im Google Keywordtool suchmaschienenoptimiertes Schreiben unterstützen

Suchergebnisse im Google Keywordtool

verschiedenen Möglichkeiten, diesen Begriff als Phrase einzusetzen. Grob gesagt: Je mehr Suchanfragen auf eine Phrase, desto besser! Wenn Sie nun eine Phrase finden, auf der praktisch kein Wettbewerb in Sachen Anzeigen existiert, können Sie sogar überlegen, eine Google-Anzeige zu schalten, weil Sie sehr wenig Kosten pro Klick haben werden.

Lesefreundlichkeit und Grammatik

Ein weiterer Aspekt ist dann die Frage, wie bringe ich denn diese Phrasen im Text unter, denn Sie wollen ja suchmaschinenoptimiert schreiben. Und dabei müssen Sie in erster Linie auf Lesefreundlichkeit und die richtiger Grammatik achten! Viele Phrasen lassen sich nämlich nicht so ohne weiteres in der gewünschten Form verwenden. In diesem Falle das Thema „suchmaschinenoptimiert schreiben“. Ich muss zum Beispiel schreiben: „Was müssen Sie beachten, um suchmaschinenoptimiert zu schreiben?“ Es macht keinen guten Eindruck, die Phrasen immer mit Gewalt zur „richtigen“ Reihenfolge zu zwingen. Dass hier das Wörtchen „zu“ steht, ist in Sachen Suchmaschinenoptimierung nicht weiter schlimm, für den Lesefluss aber wichtig. Häufig vorkommende Worte wie „und“, „zu“, „wie“ etc. werden bei Suchanfragen, die aus vielen Wörtern bestehen, so genannten Long-Tail-Suchanfragen, also Phrasen, bei der Suche von Google automatisch entfernt, um die Schnelligkeit der Suchanfrage zu steigern. Der Grund: Sie spielen bei der Qualität der Ergebnisse in der Regel keine Rolle.
Entscheidend für Sie: Richtige Grammatik und Lesefluss sind die Voraussetzung für einen guten Text, in den Sie dann die passenden Begriff und Phrasen unterbringen. Gehen Sie nie umgekehrt vor, indem Sie einen inhaltsleeren, schlecht lesbaren und grammatikalisch falschen Text schreiben, nur um die passenden Keywords unterzubringen!

Zielgerichtet gefunden werden

Wenn Sie Ihre Texte suchmaschinenoptimiert schreiben, dann geht es darum, dass genau diese Texte bei Google gefunden werden. Das heißt: Es geht nicht vorrangig darum, dass Ihre Website als solche, sondern dass ein bestimmter Artikel gefunden wird. Auf diese Weise sind Sie insbesondere bei Long-Tail-Suchanfragen natürlich sehr dicht am Suchenden dran. Weitere Effekte dabei sind natürlich, dass Sie mit vielen Texten, zum Beispiel in einem Blog, auch die Besucherzahl Ihrer Website insgesamt mächtig forcieren, weil Sie ja über viele verschiedene Phrasen und Begriffe gefunden werden. Sprich: je mehr Text, desto besser!

Weitere Aspekte

Um Suchmaschinenoptimiert zu schreiben, spielen noch ein paar weitere Aspekte eine Rolle. Bringen Sie die Suchbegriffe nicht nur in Bereich des Textes unter, sondern verwenden Sie zusätzlich Bilder im Text, die mit den entsprechenden Begriffen versehen sind. Außerdem sollten Sie Ihre Suchbegriffe in allen anderen relevanten bereichen Ihres Texte unterbringen. Das beginnt neben den Bilder mit der URL. Sprich: www.ihrname.de/freunde-finden-in-facebook.html anstatt hinter dem „/“ Buchstabensalat oder Zahlen stehen zu haben. Dann bringen Sie die Suchphrasen in Ihrer Hauptüberschrift unter, die im html in der größe „H1“ oder „Überschrift 1“ gesetzt werden sollte. Natürlich achten Sie wie schon besprochen auf die richtige Verteilung im Text. Des Weiteren sollten Sie unbedingt für jeden Text in den so genannten Meta-Tags arbeiten. Sprich: Sie bringen Ihre Phrase in den Keywords unter, in der Description und im Titel der Seite. Der Titel erscheint dann in den Suchergebnissen als erste, gefettete Zeile, die Description ist in der Regel die Beschreibung darunter, also die zweite und dritte Zeile.  Außerdem empfehlen sich Texte von mindestens 300 Worte umfassen, um für Suchmaschinen in Bezug auf Ihre Texte auch als relevant eingeordnet zu werden.  Und schließlich hilft es Ihren Lesern weiter, wenn Sie Ihre längeren Texte in lesefreundliche Abschnitte unterteilen, die neben den Bildern für die entsprechende Auflockerung sorgen. Vor dem Lesen von Bleiwüsten schreckt insbesondere im Internet jeder zurück.

Wenn Sie diese ganzen Aspekte beim suchmaschinenoptimierten Schreiben beachten, haben Sie eine Menge gewonnen und deutlich bessere Chancen auf gute Platzierungen Ihrer Texte.

 

Nachtrag zum Thema Suchmaschinenoptimierung

Ein paar Anmerkungen, die ich zu dem Artikel Suchmaschinenoptimierung von gestern erhalten habe (u.a. in Facebook) möchte ich doch noch mal in einem schnellen Nachtrag kommentieren. Da finde ich dann immer wieder Bemerkungen wie die, ich sei schon wieder einer von unendlich vielen Suchmaschinenoptimierern. Und stelle fest, dass mancher das Thema zu den Akten gelegt hat, weil er meint, das funktioniert letztlich sowieso nicht. Der Grund, den ich aus diesen Zeilen dann immer wieder lese: Dauernd versprechen Leute das Blaue vom Himmel herunter und dann passiert nichts. Dem möchte ich doch ein paar Worte entgegensetzen.

Es sollt bekannt sein und auch einleuchten, dass Suchmaschinen wie Google nicht im luftleeren Raum existieren, sondern nach eine bestimmten Logik arbeiten. Und dass sie ihre Suchalgorithmen nicht komplett bis ins letzte Detail offen legen, ist auch klar (sonst wüsste ja jeder, was zu tun ist ;-) ). Aber es gibt doch deutlich ablesbare Tendenzen und Hausaufgaben für Websitebetreiber, aus denen auch Branchenprimus Google selbst kein Geheimnis macht. Und dazu gehört neben bestimmten Einstellungen der Website bzw. des Blogs, dass Inhalt gefragt ist, und wirklich Inhalt, der auch was aussagt. Wer ohne gute Inhalte auf seiner Website auskommen will, hat schlechte Karten. Hinzu kommt, dass Blogs wie WordPress nachweisbar besser optimierbar sind als „normale“ Webseiten, weil sie per se als aktueller gelten. Wenn ich dann noch weiß, dass Google eine immer deutlichere Gewichtung in Richtung soziale Netzwerke legt, dass ich auch über Dienste wie Twitter Möglichkeiten habe, stelle ich fest, dass Suchmaschinenoptimierung keine Blackbox ist, von der ich nicht weiß, was darin vorgeht. Vielmehr komme ich zu dem Schluss, dass Suchmaschinenoptimierung kein Zufall, Geheimnis oder Zauberei ist, sondern eine Geschichte, mit der ich mich etwas beschäftigen kann und es auch tun sollte, wenn ich da was erreichen will. Und wenn ich die Grundlogik verstanden habe, dann muss ich mir die Arbeit machen, das auch umzusetzen. Und das macht natürlich Arbeit. Wer was anderes verspricht, erzählt dummes Zeug oder verspricht das Blaue vom Himmel.

Der Rat, den ich Kunden an dieser Stelle immer wieder gebe: Wenn Sie über Suchmaschinen gefunden werden wollen, dann investieren Sie Zeit oder Geld – wobei Sie dann schon sehr genau überlegen sollten, wofür Sie das Geld ausgeben, um keinen Traumtänzern auf den Leim zu gehen! Aber das ist eigentlich überall so: Wenn Sie eine Dienstleistung, ein Produkt, was auch immer kaufen, sind Sie natürlich immer gut beraten, sich ein wenig damit zu beschäftigen.

Zum Nachlesen habe ich hier noch mal ein paar Artikel aus meinem Blog zusammengestellt, die sich dem Thema widmen

Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing

Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing sind eine tolle Sache, wenn sie funktionieren, denn sie spülen jede Menge kostenlosen Traffic auf Ihre Website. Aber vor den Lohn der steigenden Besucherzahlen durch gutes Ranking hat Google die Arbeit gesetzt. Und die heißt: Der Content, also Inhalt, sind bei Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing von entscheidender Bedeutung. Denn wenn der nicht stimmt, können auch alle technischen Spielereien der Programmierung nicht mehr helfen. Neben der ständigen Aktualisierung Ihrer Website mit neuen Texten rückt aber auch der Inhalt dieser Texte selbst immer stärker ins Visier. Und da spielt das so genannte Panda Update von Google seit kurzem eine wichtige Rolle (übrigens benannt nach einem Google-Mitarbeiter, der Panda genannt wird und diesen Algorithmus entscheidend mitentwickelte).

Hintergrund: Immer mehr Seitenbetreiber haben verstanden, dass die regelmäßige Aktualisierung ihrer Websites von Google hoch bewertet wird – insbesondere wenn es sich um Blogs handelt. Hier versuchen sie dann, sich die Arbeit so einfach wie möglich zu machen. Der größte Fehler ist dabei natürlich das Kopieren von Texten aus anderen Internetquellen, das wird sofort abgestraft! Als bequeme Alternative und in der Hoffnung auf das schnell verdiente Geld versuchen sie dann, Seiten mit viel Werbung zu füllen, die gleichen Texte in zig Varianten zu schreiben etc. Aber: Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing bedeutet inzwischen mehr. Denn die Entwickler von Google kennen diese Trends des „bequemen“ Wegs zum Content ganz genau und haben begonnen, entsprechend gegenzusteuern. Mit dem in diesem Frühjahr gestarteten Panda-Update hat Google in den USA und anderen englischsprachigen Ländern begonnen, Suchergebnisse nach Qualität zu sortieren. Qualitativ weniger wertvolle Seiten wurden deutlich abgewertet. Auch in Deutschland wird das kommen.

Der dem Panda Update hinterlegte Algorithmus bildet im Prinzip nach, was der User einer Suchmaschine wünscht, nämlich dass er hochwertigen Inhalt findet anstatt mit Werbung zugeknallt zu werden. Der Panda Algorithmus wird zwar von manchen Seitenbetreibern als neue Bösartigkeit von Google dargestellt, aber im Prinzip behandelt er doch die entscheidende und ganz intelligente Frage, nämlich: Wie unterscheide ich die sinnvollen von den schlechten Inhalten? Damit wird aus meiner Sicht, wenn das richtig funktioniert, das Thema Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing in eine sinnvolle Richtung geführt, weil dann eben die Websites mit auf den Suchbegriff passenden und vor allem intelligenten Inhalten besser gelistet werden als die reinen „Trickser“. Das heißt nicht, dass wir künftig auf andere „technische“ Maßnahmen verzichten können, aber der intelligente Text rückt deutlicher in den Vordergrund.

Denken Sie beim Kreieren von Inhalten für Ihre Website immer daran: In seinen Tipps und Hinweisen für Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing weist Google schon lange und immer wieder darauf hin, dass es neben einigen wichtigen technischen Grundlagen vor allem darauf ankommt, dass der Betreiber einer Website sich nicht auf die Suchmaschine fokussiert, sondern auf seine Leser. Und das heißt, dass Seiten mit viel Werbung, die also vor allem durch hohe Keyworddichte und wenig Inhalt auffallen, auf Dauer kein gutes Ranking erwarten können. Das ist im Prinzip schon länger bekannt und wird durch das Panda Update nur forciert.

Google selbst empfiehlt in seinem Webmastercentralblog, wichtige Fragen beim Betreiben einer Website zu beachten. Hier einige zentrale Aussagen zusammengefasst, wer es genauer nachlesen möchte, kann das unter googlewebmastercentral-de.blogspot.com tun. Dort heißt es unter anderem:

  • Wurde der Artikel von einem Experten verfasst, so dass ihm zu trauen ist?
  • Hat die Seite doppelten Content, der lediglich in ein paar Punkten wie Keywords variiert?
  • Sind Artikel grammatikalisch, stilistisch und inhaltlich richtig?
  • Sind die Themen der Website aus echtem Interesse geschrieben oder offensichtlich nur in Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing?
  • Handelt es sich dabei um echte Recherche, Informationen, Analysen etc. und damit um echten Mehrwert im Vergleich zu anderen Seiten mit vergleichbaren Suchergebnissen?
  • Sind die Inhalte qualitativ kontrolliert und die Website anerkannt und kompetent in ihrem Fachgebiet?
  • Handelt es sich bei den Texten um Massenproduktionen externer Autoren, die schlampig geschrieben sind oder wirklich um gut geschriebene und inhaltlich wertvolle Texte?
  • Würde diese Seite als zuverlässige Quelle angesehen werden?
  • Würden Leser die Seite bookmarken und Freunden weiterempfehlen?

Wenn Sie also schon immer beim Texten für Ihre Website vor allem Ihren Leser im Blick hatten, haben Sie vom Panda Update nichts zu “befürchten”. Wenn Sie allerdings auf Teufel komm heraus nur im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing relativ dünne und inhaltsleere Texte schreiben, empfehle ich Ihnen, hier deutlich nachzulegen. Abgesehen davon: Wenn Sie sich in Ihrem Fachgebiet als Experte zeigen wollen, um potenzielle Käufer zu überzeugen und Neukunden zu gewinnen, gibt es auch kein besseres Mittel als überzeugende Inhalte. Letztlich steckt in jedem potenziellen Kunden ein Panda ;-) .

Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren

Das tägliche Gespräch mit Kunden zeigt mir doch immer wieder, wo die Fragen entstehen. Beispiel gestern. Ein Unternehmen hat viel Geld investiert, um einen Shop einzurichten, weil sie wissen, dass Shops durchaus von Google wohlmeinend bewertet werden. Dabei spielt der Verkauf über diesen Shop aufgrund der Individualität der Produkte eher eine untergeordnete Rolle. Das Ergebnis dieser Aktion ist bislang allerdings noch lange nicht optimal. Weiterhin gibt das Unternehmen viel Geld für bezahlte Links aus, über Suchmaschinen wird es mit seinen Produkten schwer gefunden und der Shop selbst macht nur marginale Umsätze. Das Web 2.0 ist angedacht, spielt bislang aber im Unternehmen keine Rolle. Der Hauptgrund: Die Angst, dass Web 2.0 zuviel Arbeit macht. Und weil ich diese Sorge immer wieder höre, möchte ich den Inhalt des ersten Vorgesprächs mit dem Unternehmen kurz skizzieren. Mein Tipp für Unternehmen: Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren und zugleich für Suchmaschinen optimieren!

Der erste Gedanke, den Unternehmen immer wieder haben ist es, dass sie aufgrund der Fülle an Möglichkeiten im Web 2.0 an vielen Portalen gleichzeitig schreiben, Texte einfügen und kommunizieren müssen, dass das Web 2.0 regelrecht zum Zeitfresser mutiert. Diese Sorge weiß ich in der Regel mit wenigen Worten zu zerstreuen. Wenn Sie das Web 2.0 richtig einrichten, dann können Sie Abläufe in relativ kurzer Zeit erledigen. Gehe ich von den Web 2.0 Grundlagen Facebook, Twitter und Youtube als den am Anfang wichtigsten Kanälen aus, dann kann ich mein Beiträge aus Twitter in Facebook posten (über http://apps.facebook.com/twitter) und ebenso alles auf Facebook-Fan-Seiten bzw. Unternehmensseiten auch in Twitter unterbringen (www.facebook.com/twitter). Was hier nicht geht und auch nicht sinnvoll wäre, ist das Posten von privaten Facebook-Profilen zu Twitter, weil diese ganzen Interaktionen, Kommentare etc. da wirklich keinen Sinn ergeben würden. Des Weiteren ist es angezeigt, jedes in Youtube hochgeladene Video zu Facebook, Twitter und anderen zu posten. Dazu gehen Sie in Ihrem Youtubezugang auf Konto, dort in den Kontoeinstellungen auf „Freigabe von Aktivitäten“ und können dort die entsprechenden Accounts aktivieren, es sind Facebook, Twitter, Reader, Orkut und Myspace. Wenn Sie diese Auifgaben erledigt haben, ihre Arbeitsabläufe im Web 2.0 zu optimieren, haben Sie die ersten Schritte bereits getan.

Nun gibt es natürlich noch jede Menge weitere Kanäle, Bookmarkdienste etc., die ich im Web 2.0 besetzen kann und sollte. Dazu gibt es das wertvolle Werkzeug Pixelpipe. Hier müssen Sie sich zwar die Mühe machen, möglichst jeden der dort aufgeführten Dienste einzurichten und mit einem Profil zu versehen. Aber wenn Sie das erledigt haben, dann können Sie mit einem Knopfdruck jede Menge Dienste mit Informationen füttern, die Sie hier an zentraler Stelle eingeben. Das heißt dann: Sie brauchen nichts in Facebook, Twitter oder wem auch immer zu posten, Sie gehen einfach zentral über Pixelpipe. Sehen Sie, so einfach können Sie mit etwas System Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren. Sogar Blogs lassen sich von hier bedienen. Letzteres würde ich aber nicht machen, warum, erkläre ich Ihnen gleich. Wie Pixelpipe funktioniert, zeige ich Ihnen hier.

Blogs sind natürlich ein Thema für sich. Für Suchmaschinen und die Darstellung von Inhalten aber ein absolutes Muss. Und gut in unter Thema „Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren“ einzubinden. Suchmaschinen reagieren immer stärker auf das Thema Web 2.0 und Blogs. Der Grund ist logisch. Google und Co. haben erkannt, dass im Web 2.0 die entscheidenden Internetaktivitäten stattfinden und dass neben Web 2.0-Portalen wie Facebook, Twitter und Co nichts aktueller ist als Blogs. Bei Blogs empfehle ich ganz deutlich WordPress, weil dieses System leicht zu installieren und zu bedienen ist und zweitens durch so genannte Plugins, also kleine Zusatzprogramme, für alle möglichen Zwecke einsetzbar ist. Zum Beispiel mit Plugins für die Suchmaschinenoptimierung, speziell für Google. Der entscheidende Unterschied zwischen „normalen“ Websites und Blogs in Sachen Suchmaschinenoptimierung: Bei Blogs wird nicht nur die Site als solche, sondern es werden alle einzelnen Beiträge optimiert und gelistet. Sie werden wirklich wahnwitzig schnell mit einzelnen Beiträgen in Google gut platziert und ich wundere mich nur immer wieder, wie wenige Unternehmen den Effekt für sich nutzen! Kunden von mir erzielen das hundert bis taudendfache an Zugriffen über Blogs im Vergleich zur „normalen“ Website. Und durch den Dienst www.networkedblogs.com kann ich dann wiederum meine Blogbeiträge automatisch zu Facebook posten. Ich schlage also mit dem WordPressblog zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich kann Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren und zugleich so richtig schön für Suchmaschinen optimieren.

Wenn ich Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren will, sollte ich es aber nicht übertreiben. So sollten Sie auf keinen fall Ihre Blogartikel automatisch über verschiedene Blogs posten. Suchmaschinen könnten Sie dann deutlich wegen doppeltem Content abstrafen. Inhalte sollten immer einmalig sein, wenn also mehrere Blogs dieselben Inhalte aufweisen, ist das tödlich. Am einfachsten ist es in diesem Falle, es bei einem Blog zu belassen, alles andere können Sie gerne füttern! Auch rate ich immer, regelmäßig in den Facebookaccount selbst zu schauen, denn Facebook ist ja auch für die Kommunikation und nicht nur um dort Inhalte einzubauen. Ihre Freunde merken schnell, wenn da nur Maschinen am Werk sind ;-) .

Apropos Freunde und Follower: Freunde muss ich auf Facebook schon selbst suchen, das nimmt mir keiner ab. Aber mit ein paar Tricks, die ich hier erläutere, ist der Aufwand überschaubar. Und in Twitter kann ich dann wieder vieles automatisieren. So über Tweepi, das ich Ihnen hier vorstelle und am elegantesten über TweetAdder (Letztes kostet aber ein wenig Geld, aber die paar Dollar lohnen sich!).

Zurück zu meinem Ausgangspunkt. Wie Sie sehen, gibt es jede Menge an Möglichkeiten, wenn Sie Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren wollen. Sie müssen die ganzen Dienste, von denen fast alles kostenlos im Web zur Verfügung steht, nur einmal einrichten, dann müssen Sie eigentlich nur noch für Inhalte sorgen. Und wenn Sie das regelmäßig tun, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Wege!

Suchmaschinenoptimierung bei Twitter

Meine Kunden wie auch meine Seminarteilnehmer sind immer wieder skeptisch, welchen Sinn denn Twitter für sie machen könne. Maximal 140 Zeichen schreiben können – wozu soll denn das gut sein? Eine Antwort, die ich dann immer wieder gebe: Betreiben Sie doch Suchmaschinenoptimierung bei Twitter! Das ist natürlich nur ein Beispiel unter vielen. Aber weil das so effektiv sein kann, an dieser Stelle ein paar Tipps für Sie.

Eine wichtige Grundlage der Suchmaschinenoptimierung bei Twitter: Jeder Tweet, den Sie anlegen, ist eine statische Seite, das heißt: Mit jedem Tweet legen Sie eine eigene Mini-Website an, die auch so erhalten bleibt, im Gegensatz zu dynamischen URL´s (Für Einsteiger: URL ist die Adresse der Website, mein Beispiel-Tweet: twitter.com/web20_erfolg/status/55933332512440320).

Was für die Suchmaschinenoptimierung bei Twitter dabei wichtig ist: Twitter hat bei Google einen hohen Pagerank. Und hinzukommt: Google bevorzugt Seiten mit ständig erneuerten Inhalten, und da ist Twitter natürlich wie geschaffen für. Denn Twitter lebt wie kein anderes Tool von der Daueraktualisierung! Entscheidend für die gute Platzierung ist, was Sie in Ihren Tweets schreiben. Sprich: Die gewählten wichtigen Keywords oder Schlüsselwörter für Ihre Inhalte sind das A und O suchoptimierter Tweets.

Und da gibt es in Sachen Suchmaschinenoptimierung bei Twitter eine ganz zentrale Bedeutung der ersten 26 Zeichen Ihres Tweets. Weil Sie in Twitter im Gegensatz zur klassischen Internetseite keine Suchbegriffe außerhalb des Textes unterbringen und auch den Titel und die Beschreibung nicht selbst festlegen können, müssen Sie das über den Text selbst erledigen. Wie Sie in diesem Beispiel sehen, macht Google neben Twitter und Ihrem Namen die ersten 26 Zeichen Ihres Textes zum Titel! Und dann kommt der Text in der Beschreibung noch einmal. Und das heißt für Sie: Nutzen Sie die ersten 26 Zeichen aus! Schreiben Sie also anstatt „Heute Abend Vortrag für de“ zum Beispiel „Fakten Social Media: Vortrag….“. Hier habe ich die ersten 22 Zeichen mit demselben Inhalt nur optimaler geschrieben!


Deshalb: Achten Sie beim Schreiben von Tweets genau auf die ersten 26 Zeichen. Hier gehören Ihre wichtigsten Sucbegriffe hinein. Machen Sie sich aber auch nicht bei jedem Tweet zum Sklaven Ihrer Suchbegriffe. Es ist nämlich nicht effektiv, über jeden einzelnen Tweet jetzt stundenlang zu grübeln. Suchmaschinenoptimierung bei Twitter wird Ihnen, wenn Sie um die Bedeutung der ersten 26 Zeichen wissen und das künftig beim Schreiben berücksichten, ohnenhin in Fleisch und Blut übergehen.

 

 

Suchmaschinenoptimierung in Youtube-Videos

Suchmaschminenoptimierung ist immer ein Thema. Suchmaschinenoptimierung in Youtube-Videos wird von manchen Webmastern vernachlässigt. Ich habe deshalb ein kleines Video dazu produziert:

Suchmaschinenoptimierung mit Social Media

Es ist keine Geheimnis: Suchmaschinenoptimierung mit Social Media ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor. Zentrale Größen in diesem Bereich: Facebook und Twitter. Wobei andere Dienste von Blogverzeichnissen über Videoportale bis zu Bookmarkdiensten nicht vernachlässigt werden sollten. Doch konzentrieren wir uns an dieser Stelle einmal auf Facebook und Twitter. Ich habe dazu ein wenig in Expertenstatements gestöbert, die aus dem Dunstkreis von Presseveröffentlichungen rund um die “Search Marketing Expo – SMX München – Die Konferenz für Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung” zu erfahren waren, die am 5. und 6. April 2011 in München stattfand.

Eine Frage, die Experten bewegt: Wie wichtig ist Suchmaschinenoptimierung mit Social Media denn nun tatsächlich?

Selbstverständlicher Standard bei Facebook: Die Wahl des Facebooknamens und der Vanity-URL (das ist der Name, den Sie Ihrem Unternehmen ab 25 Fans geben können), das Platzieren von Verlinkungen, Keywords in der Info-Box etc. (Behandeln wir hier in diesem Blog im Laufe der Zeit). Was aber viel spannender ist: Welchen Einfluss haben zum Beispiel Postings die ich schreibe dort schreibe auf Suchmaschinen? An sich ist klar: Google und Co. können diesen bei Facebook nicht folgen, weil die ja nur für registrierte Nutzer sichtbar sind.

Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung mit Social Media: Sowohl Google als auch Microsoft-Dienst Bing haben offiziell bestätigt, dass das Teilen von Links, also weiterposten, Einfluss auf die Suchmaschinenergebnisse hat. Sowohl Bing Social ) als auch Google Social Search zeigen diese den Aussagen nach an. Über FriendsFeed etc. findet weitere Verbreitung statt. Und natürlich über Twitter, was wiederum auch für die Echtzeitsuche in Google relevant ist. (Um Tweets zu lesen, muss ich ja auch bei Twitter nicht eingeloggt sein!) Häufiges Teilen eines Links bei Facebook soll aber auch seine Rolle spielen, sagen die Verantwortlichen von Google und Bing.

Der Gründer der Unternehmens SEOmoz, Rand Fishkin, hat auf der Konferenz zur Suchmaschinenoptimierung mit Social Media betont: Wer bei Google gut gefunden werden will, der müsse auf die Sozialen Netzwerke setzen. Der Einfluss von Social Media für die Suchmaschinenoptimierung sein „schockierend hoch.“ Die Bedeutung sonstiger Links sei dagegen gesunken, ihre Bedeutung mache im Ranking nur noch rund 40 Prozent aus. Gekaufte Links würden dagegen keine Rolle mehr spielen. Weiterer Faktor: Der Name der Domain. Und immer wieder ein ganz zentraler Faktor: der Content. Längere Texte werden dabei inzwischen immer höher bewertet als kürzere, laut Fishkin vermutlich eine Reaktion Googles auf so genannte Contentsfarmen. Zudem gebe es Hinweise, dass Google auch No-Follow-Links in die Seitenbewertung mit einbeziehe (das sind Links, denen Google nicht folgen kann bzw. soll und die dann auch nicht als Suchergebnisse erscheinen. Manche Blogverzeichnisse sind zum Beispiel so aufgebaut.)

Zur Suchmaschinenoptimierung mit Social Media bestätigte dann auch Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead bei Google: “Signale aus sozialen Netzwerken sind sinnvoll im Ranking. Wenn die Nutzer Links für wichtig halten, wollen wir das auch tun.” Sprich: So wie im klassischen SEO vor dem großen Run auf Web 2.0 gilt auch hier: Suchmaschinen orientieren sich in erster Linie daran, wo die Nutzer sich tummeln. Wenn also Ihre Nutzer auf Facebook sind, sollten Sie es auch tun, um sie von dort für Ihre Website zu gewinnen.

Ebenfalls hilfreich: Positive Bewertungen. Heißt: Schaffen Sie Inhalte, die Ihre Facebook-Leser mit „gefällt mir“ kennzeichnen, weiterposten oder bei Tweeter retweeten. Damit werden Sie für weitere Leser und natürlich auch für Suchmaschinen interessant. Und damit kommen wir wieder zum zentralen Ausgangspunkt aller SEO: Suchmaschinenoptimierung mit Social Media funktioniert wie im gesamten Internet vor allem über gute Inhalte. Sprich: Es gibt drei wichtige Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten. Content, Content und noch mal Content!

 

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