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Holger Hogelücht

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Artikel-Schlagworte: „Marketing-Strategien“

Mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über Freunde finden

In diesem Videtutorial zeige ich Ihnen einen Weg, wie Sie mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gewinnen, indem Sie  gezielt über Facebook Freunde finden. Dabei machen wir uns auch neuere Funktionalitäten in Facebook zunutze. In meinem Artikel gezielt Freunde in Facebook finden hatte ich eine vergleichbare Möglichkeit schon einmal angesprochen. Das ist so heute nicht mehr aktuell.

Der Weg: Sie machen sich als erstes die Tatsache zunutze, dass Sie Freunde in Facebook wesentlich schneller und leichter gewinnen als Fans für ein Unternehmen. Sie suchen dann ganz gezielt nach potenziellen Freunden, die mit Ihren Marketing-Interessen übereinstimmen. Dabei machen Sie sich zunutze, dass viele User in Facebook angeben, was sie beruflich machen. Wenn Sie ein Produkt anbieten, das für Selbstständige von Interesse ist, suchen Sie auf Facebook gezielt Freunde, die “selbstständig” als Tätigkeit angegeben haben. Das können Sie für die Chefsekretärin ebenso machen wie für den Landwirt oder den Musiker. Und auch viele Interessen verbergen sich hinter den beruflichen Angaben, z.B. haben viele als Arbeitgeber “fahradladen.de” angegeben, sind also offenbar Fahrradfans.

Wenn Sie auf diesem Wege dann Freunde gesammelt haben, dann nutzen Sie die eingebauten Funktionalitäten der Fanseite, um mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über diese Freunde zu finden. DAs geschieht über den neuen Button “Publikum erweitern”.

Wie das genau geht, zeigt Ihnen mein Video “Mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über Freunde finden”:

Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing (Teil1)

Immer wieder stehen Unternehmer vor der Frage: Wie finde ich den Einstieg ins Facebook-Marketing? Insbesondere kleine Unternehmen und Einzelunternehmen sind an dieser Stelle oft ratlos. Sie haben das Gefühl, dass Marketing in Facebook wichtig sein könnte, aber wo sollen sie den richtigen Hebel ansetzen? Als Hilfestellung möchte ich Ihnen in einer kleinen Serie die aus meiner Erfahrung wichtigsten Punkte kurz erläutern, die Sie beachten sollten, wenn der Einstieg ins Facebook-Marketing gelingen soll.

Viele Unternehmen sind sich nicht sicher, ob die Zeit, die sie für den Einstieg ins Facebook-Marketing brauchen, überhaupt gut angelegt ist. Oder eben der Geldaufwand, wenn sie externe Experten beauftragen, das für sie zu erledigen. Denn Sie müssen entweder Zeit aufwenden oder Geld in die Hand nehmen, um einen sinnvollen Auftritt samt vernünftiger Strategie zu entwickeln und umzusetzen. Darüber müssen Sie sich klar sein.

Ganz am Anfang steht natürlich die Frage nach dem Sinn des Aufwands. Oft werde ich gefragt: Ist Facebook-Marketing mehr als ein bloßer Hype? Meine klare Antwort lautet: Ja! Denn: Wir haben es mit einer Änderung der Nutzerverhaltens im Internet zu tun, die das deutlich unterstreicht. Vereinfach ausgedrückt: Wenn wir etwas verkaufen wollen, müssen wir unsere Kunden immer genau dort abholen, wo sie sich aufhalten. Und allein in Deutschland hat Facebook inzwischen rund 20 bis 22 Millionen Nutzer. Facebook gehört zu den Seiten mit den weltweit meisten Aufrufen. Hinzu kommt das veränderte Nutzer- und Verbraucherverhalten im Internet wie auch in der heutigen Gesellschaft insgesamt: Während im „alten“ Internet genau wie in Printmedien, Fernsehen oder Radio eine einseitige Kommunikation stattfindet, wollen die User in Facebook ihren Senf dazugeben. Der „alte“ Kommunikationsweg geht nur von A nach B, bei Web 2.0-Medien wie Facebook von A nach B wie auch von B nach A! Und das spiegelt sich auch in der Gesellschaft in vielen Bereichen wieder. Die klare Trennung zwischen Redakteur und Leser, zwischen Produzent und Konsument ist aufgehoben. Während früher der Konsument das kaufte, was ihm vorgesetzt wurde, will er heute mitbestimmen. Die Folge: Produkte werden bis ins Detail individualisiert. Bereits 1980 prägte der Zukunftsforscher Alvin Toffler hierfür den Begriff des Prosumenten. Darauf müssen wir uns einstellen, wenn wir den Einstieg ins Facebook-Marketing planen. Wir müssen uns aber auch darüber im Klaren sein, dass wir, wenn wir diesen Wandel nicht beachten, viele Kunden nicht mehr erreichen werden. Sie kommen auf die Dauer um den Einstieg ins Facebook-Marketing nicht herum!

Wenn Sie diese Veränderungen im Nutzerverhalten beachten, eröffnen sich tolle Chancen für eine neue und erfolgreiche Kommunikation mit Kunden oder potenziellen Kunden. Sie haben die Möglichkeit über Web 2.0 Trends zu erkennen oder sogar zu beeinflussen, können Kunden aktiv in die Produktfindung einbinden, gewinnen eine treue und loyale Gefolgschaft und unterstützen auch Ihre Website durch den Aufbau von Backlinks. Sprich: Richtig eingesetzt sind Facebook und Co. wichtig für die Suchmaschinenoptimierung. Für die Neukundengewinnung wie auch die Bestandskundenpflege. Hinzu kommt die Möglichkeit, virale Marketing-Effekte anzuschieben. Das heißt: Mit den richtigen Maßnahmen tragen Ihre „Fans“ die Botschaft weiter, die Sie in Facebook einstellen. Und das nicht „nur“ in Facebook, sondern auch in Twitter, Youtube und anderen Web 2.0-Medien.

Wir wollen in dieser Serie in den nächsten Wochen ein paar wichtige Aspekte unter die Lupe nehmen. Dazu gehört die Unterscheidung von Profil und Unternehmensseite und wie Sie beide auf ihre Art fürs Marketing nutzen können. Dabei werden wir uns ansehen, wie Sie diese Seiten bzw. Ihr Profil für Suchmaschinen optimieren. Für Ihren Einstieg ins Facebook-Marketing werde ich Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie ökonomisch mit Ihrer Zeit umgehen, die Sie für Facebook benötigen und was Sie beachten sollten. Gerade beim Einstieg ins Facebook-Marketing kann man auch jede Menge Fehler machen. Deshalb werde ich Ihnen auch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie Sie Ihren Einstieg ins Facebook-Marketing richtig planen. Im nächsten Artikel (in rund einer Woche) werde ich die wichtigsten Unterschiede zwischen Profil und Fanseite aufführen, zeige Ihnen, wie Sie diese jeweils anlegen und was Sie dabei in Sachen Suchmaschinenoptimierung beachten sollten.

Kundengewinnung über Ihre Internetseite

Immer mal wieder kommt die Frage auf, ob ich denn nicht den einen oder anderen Vortrag bzw. die Präsentationen im Blog veröffentlichen könnte. Dem komme ich natürlich gern nach ;-)
Hier ein Ausschnitt eines Vortrags beim Gründungskompass der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Uelzen im Mai 2011 zum Thema Werbung und Marketing, nämlich das Thema Kundengewinnung über Ihre Internetseite.

Marketing-Strategien für Social Media entwickeln

Immer wieder stoßen die Verantwortlichen in Unternehmen auf das Thema Social Media. Und die Erkenntnis wächst: „Auch unser Unternehmen kommt um das Thema nicht herum.“ Doch was tun?

Ganz wichtig: Eignen Sie sich ein solides Grundwissen an. Es hat keinen Zweck, das Thema einfach an die Werbeagentur weiterzureichen, mit der Sie ja sonst schon zusammenarbeiten. Denn auch viele klassische Werbeagenturen sind nicht unbedingt der kompetente Ansprechpartner, wenn sie erfolgreiche Marketing-Strategien für Social Media entwickeln sollen. Eine gute Grundlage eigenen Wissens macht für Sie das Thema Social Media transparent. Eigenen Sie sich dieses auf jeden Fall an, zum Beispiel in entsprechenden Seminaren. Dann können Sie selbst beurteilen, ob die von Ihrer Agentur angebotenen Vorschläge tatsächlich den notwendigen Anforderungen entsprechen.

Während die klassische Werbung eine einseitige Kommunikation darstellt, hat sich im Web 2.0 das Nutzerverhalten der User grundlegend geändert. Während die klassische Website etwas veröffentlicht, was die Nutzer lesen oder betrachten, funktioniert die Kommunikation im Web 2.0 in beide Richtungen. Sie sind wie Ihre Kunden sowohl Lesender als auch Schreibender. Und das heißt eben mehr, als lediglich Werbebanner zu schalten etc.

Marketing-Strategien für Social Media zu entwickeln bedeutet auch, Kunden in die Produktfindung mit einzubeziehen. Nutzen Sie zum Beispiel Umfragemodule oder ein Quiz, um via Facebook mehr über Ihre Kunden zu erfahren. Das lässt sich in vielen Bereichen anwenden. Zudem bietet das Anzeigenmodul in Facebook eine Möglichkeit, das Potenzial in bestimmten Bereichen besser einzuschätzen. Dazu müssen Sie auch keine Anzeige schalten. Es genügt, die anzulegen (www.facebook.com/ads/create) und dann einfach mal zu stöbern, wie viele Interessenten zu bestimmten Gebieten und Hobbys bei Facebook vertreten sind (Beispiel gefällig? 4.720 Personen interessieren sich mit Stand heute für Tango).

Marketing-Strategien für Social Media zu entwickeln heißt auch, nie mit der Tür ins Haus zu fallen. Immer wieder erlebe ich es, dass Unternehmen nichts anderes einfällt als stur über Ihre Web 2.0-Portale ein Sonderangebot nach dem nächsten zu platzieren. So gewinnen Sie keine Freunde. Und Ziel Ihrer Aktivitäten muss es sein, eine loyale Gefolgschaft aufzubauen. Es gilt Vertrauen aufzubauen und auf diese Weise in Kontakt zu kommen. Und dann lassen sich hervorragend virale Marketing-Effekte erreichen!

Ein weitere Punkt, den Sie bei der Entwicklung von Marketing-Strategien für Social Media im Blick halten sollten: Es entsteht eine neue Fehlerkultur. Denn erstaunlicherweise haben viele Unternehmen Angst, dass Leute an ihren Produkten was auszusetzen haben könnten. Meine Frage lautet dann: Sind Ihren Produkte denn so schlecht? Wenn Sie von Ihren Produkten zu recht überzeugt sind und gern Anregungen für Veränderungen aufnehmen, dann kann Ihnen doch nichts passieren. Machen Sie begeisterte und treue Kunden zu Fans, die Sie weiterempfehlen, dann sind Sie auf dem richtigen Weg.

Bevor Sie sich dann in das Abenteuer Social Media stürzen, sollten Sie sich aber doch ein paar Gedanken machen. Behalten Sie dabei immer im Auge, dass Web 2.0 auch immer ein Stück Selbstdarstellung, auch von Ihnen als Person, ist. Tragen Sie Ihre Stärken nach außen, aber versuchen Sie gar nicht erst, im Web 2.0 als jemand aufzutreten, der Sie gar nicht sind. Und planen Sie Ihre Strategien. So ist es ein Unterschied, ob Sie aus reinen Imagegründen eine Präsenz aufbauen, die Suchmaschinenoptimierung für Ihre Website unterstützen oder konkret Adressen fürs E-Mail-Marketing sammeln wollen. Und überlassen Sie es auch nicht dem Zufall, wie viele Freunde, Fans und Follower Sie in 2, 4, 8 oder 16 Wochen haben wollen. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, sind jeweils bestimmte Maßnahmen sinnvoll. Machen Sie sich darüber ein paar Gedanken. Entweder tun Sie das bevor Sie loslegen. Oder Sie beziehen diese Ziele künftig mit ein, wenn Sie schon aktiv sind. Nun soll das aber auch nicht heißen, dass Sie sich in Strategien verlieren und aus dem Planen nicht herauskommen. Denken Sie immer daran: Ein gewisse Spontanität ist im Social Media immer einzuplanen, wenn Sie Marketing-Strategien für Social Media entwickeln. Ein gewisses Etwas an Unberechenbarkeit ist das Salz in der Suppe!

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