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Holger Hogelücht

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Artikel-Schlagworte: „Google plus“

Suchmaschinenoptimierung mit Google plus

Wer im Bereich Social Media aktiv ist und dabei vor allem den Bereich Suchmaschinenoptimierung mit Google plus im Blickpunkt hat, ist auf der sicheren Seite. So berichtete das Fachmagazin t3n jüngst, dass ein Test ergeben hab, dass das eigene Ranking durch Google+-Follower und die Anzahl der erhaltenen +1-Votes deutlich positiver beeinflusst wird als durch Facebook- und Twitter-Aktivitäten (http://t3n.de/news/seo-engagement-google-schlagt-385441/). Sprich: Wenn Sie sich die Frage stellen, ob Sie für die Suchmaschinenoptimierung lieber auf Facebook, Twitter oder Google plus setzen sollten, hätte sich damit diese Frage beantwortet.

Dennoch würde ich persönlich aufgrund des Bekanntheitsgrades und der Auswahl an Möglichkeiten eher zur Präsenz in Facebook raten als zu Google plus. Denn:  gerade für Unternehmen sind bei Google plus die Anwendungsmöglichkeiten doch noch etwas dürftig – was sich künftig aber ändern wird! Hinzu kommt auch, dass Google plus zwar innerhalb kürzester Zeit traumhafte Nutzerzahlen erreichen konnte. Aber: Die meisten sind nur registriert und wenig aktiv, weil ja praktisch jeder mit einem Account bei Google (und damit auch bei Youtube) nur noch ganz wenige Klicks von der Aktivierung seines Kontos entfernt ist. Hier punktet Google mit seiner Strategie, die einzelnen Dienste immer stärker miteinander zu koppeln. Unbestritten ist: am besten ist es, auf beiden Kanälen aktiv zu sein!

Doch was sind die grundsätzlichen Faktoren für die Suchmaschinenoptimierung mit Google plus?

Zu allererst ist es dringend notwendig, ein vernünftiges Profil anzulegen – wie bei allen andern Social Media-Diensten von Facebook, Youtube über Twitter bis zu Xing auch. Dazu gehört, dass Sie die dafür vorgesehen Textfelder bearbeiten und beim Schreiben der Texte Acht geben, Ihre wichtigsten Schlagwörter zu verwenden. Dazu versteht es sich natürlich von selbst, dass Sie die entsprechenden Verlinkungen zu Ihren Websites setzen. Dazu gehören neben dem Link zu Ihrer Website und (soweit vorhanden) Ihrem Blog auch die Links zu Ihren gesamten Social Media-Portalen – also Twitter, Xing, Facebook, Youtube etc. Und: Im Gegensatzu zu Facebook können Sie auch den Titel selbst bestimmen – ein echter Pluspunkt bei Google plus!

Dann gilt es, vergleichbar zur Like-Box von Facebook die eigene Website auch mit Google plus zu verbinden, hier das Werkzeug dazu auf Google (https://developers.google.com/+/plugins/badge/).

Und schließlich sollten Sie möglichst viele Einkreisungen generieren. Das heißt: Sowohl für Ihre Firmenseite auf Google plus  als auch (je nach Aufstellung des Unternehmens und Ihrer Rolle im Unternehmen) ihr persönliches Profil müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass möglichste viele Leute Ihnen folgen. Denn: Ihre News laufen in dem Stream derer, die Sie eingekreist haben. Im Gegensatz zur Freundschaftsanfrage in Facebook, die vom Gegenüber angenommen werden muss, können Sie hier auch Leuten ohne deren Zustimmung folgen – vergleichbar zu Twitter oder dem Abo in Facebook. Bei der Suchmaschinenoptimierung mit Google plus spielt tatsächlich die möglichst hohe Anzahl derer, die Sie eingekreist haben, also Ihnen folgen, eine ganz zentrale Rolle! Je mehr desto besser. Denn: Google gewichtet Beiträge, die im Account vieler Leute erscheinen und die daran hängenden Verlinkungen extrem hoch!

Und dann fangen Sie an, Ihre Beiträge in Ihren Google plus-Account zu posten. Beim Posting spielen drei Faktoren eine wichtige Rolle.

  1. Verlinken Sie in diesen auf Ihren Blog oder Ihre Website. Denn diese Links sind natürlich das Salz in der Suppe. Das sind die Links, die dann für deren Gewichtung sorgen und deren Bedeutung im Google Ranking unterstreichen
  2. Achten Sie in Ihren Posts auf die Verwendung wichtiger Stichwörter. Das heißt nicht, dass Sie in jedem Text mit Gewalt alle wichtigen Keywords unterbringen müssen.  Leserlichkeit und angenehmer Stil, der Ihre User anspricht, geht natürlich vor. Aber behalten Sie beim Schreiben das Thema Keywords immer im Hinterkopf!
  3. Schreiben Sie Beiträge, die Ihre Leser so interessant finden, dass sie diese „sharen“, also teilen. Das Sharing von Beiträgen sorgt für deren Verbreitung und damit für Pluspunkte bei Google.

Ein weiterer Aspekt der Suchmaschinenoptimierung mit Google plus ist die Beziehung, die Sie zum jeweiligen User haben. Das ist ähnlich dem Algorithmus, der bei Facebook bestimmt, nach welchen Kriterien welche Statusmeldungen bei welchem User angezeigt werden. Enge und kommunikative Verknüpfungen zu möglichst vielen Personen erhöhen deutlich den Verbreitungsgrad Ihrer Posts. Denn vergleichbar zu Facebook versucht auch Google hier die den jeweiligen User vermutlich interessierenden Meldungen herauszufiltern und diesem bevorzugt im Nachrichtenstream anzuzeigen. Und das bedeutet. Das alleinige Sammeln von Einkreisungen reicht nicht, die Suchmaschinenoptimierung mit Google plus kommt durch viele Interaktionen erst richtig in Fahrt. Kommentieren Sie, beteiligen Sie sich an Diskussionen und reichen Sie Beiträge weiter, die Sie interessant finden! Seien Sie also mit dem „Sharen“ nicht geizig.

Noch einmal die wichtigsten Punkte für die Suchmaschinenoptimierung mit Google plus kurz zusammengefasst:

  1. Die Zahl der Shares, also der Beiträge von Ihnen, die andere geteilt, also weitergereicht haben.
  2. Zahl der +1 Bewertungen, also die Anzahl derer, die für Beiträge oder Seiten den Plusbutton geklickt haben, entsprechend dem „gefällt mir“ von Facebook.
  3. Die Zahl der Einkreisungen, sprich die Anzahl der Leute, die Ihnen folgen und damit Ihre Beiträge potenziell in Ihrem Nachrichtenstream lesen können. Hier gilt: Je mehr desto besser!
  4. Ihre Beziehung zum Suchenden, denn im Bereich Social Media spielt das Thema Interaktivität eine wichtige Rolle
  5. Und schließlich die Aktualität Ihrer Beiträge.

Google indiziert, also erfasst, bei Google plus

  • sämtliche Informationen zu Ihren eingegebenen biografischen Daten und Unternehmensangaben
  •  Sämtliche Texte, die Sie öffentlich posten
  • Alle Fotos mit den darin inhaltenen Angaben
  • Alle Links zu den Personen, in deren Kreisen Sie sich befinden
  • Alle Seiten und Informationen, für die Sie ein +1 gegeben haben.

Und, ein wichtiger Vorteil gegenüber Facebook: Sie können den Titel in Goole plus selbst anlegen!

Zum Abschluss seien Ihnen in Sachen Suchmaschinenoptimierung mit Google plus noch zwei Dinge mit auf den Weg gegeben:

Social Media Aktivitäten ersetzen Backlinks
Suchmaschinenoptimierer sind sich sicher, dass Aktivitäten in Google plus, aber auch anderen Soial Media-Portalen von Facebook über Twitter bis hin zu Youtube oder Xing immer bedeutsamer werden. Und so auf die Dauer die zentrale Rolle der Backlinks, also Links von anderen zu Ihnen, ablösen werden. Das liegt darin begründet, dass Suchmaschinen wie Google natürlich die Wirklichkeit und das tatsächliche Verhalten der Leute abbilden wollen. Während man früher sagte, dass eine Seite dann wichtig ist, wenn viele per Link auf diese verweisen, so geht man heute davon aus, dass es eher wichtig ist, über wen in Web 2.0-Portalen gesprochen wird, wessen Beiträge „geshared“ werden etc. Dort spielt sich die Realität ab und nicht in den klassischen Links von einer Website zu anderen.

Personalisierte Suche
Und außerdem geht Google den wichtigen Schritt, die Suche immer stärker zu personalisieren. Bereits seit Anfang Januar 2012 hat Google „Search, plus Your World“ im englischsprachigen Google integriert. Das heißt konkret: Ist der Nutzer eingeloggt, kann er zwischen der personalisierten und der allgemeinen Suche wechseln. In der persönlichen Suche erhält er dann auch als Ergebnis, was in Google plus Freunde zu einem Thema sagen. Und natürlich auch die passenden Posts eingekreister Unternehmen. Oder auch öffentliche Posts und Inhalte aus Google plus angezeigt. Das wird, da sind sich Experten einig, das Thema Suchmaschinenoptimierung extrem revolutionieren. Denn Sie können davon ausgehen, dass die meisten User genau wie bei Facebook eigentlich den ganzen Tag eingeloggt bleiben. Und die Personalisierung der Suche lässt sich natürliche über entsprechende Cookies etc. auch im ausgeloggten Modus problemlos fortführen.

Kurzum: Steigen Sie jetzt in das Thema Google plus ein, wenn Sie auf Dauer gute Suchmaschinenergebnisse erzielen wollen. Das Thema Suchmaschinenoptimierung mit Google plus sollte bei jedem SEO-Experten ganz oben auf der Agenda stehen!

Google plus Unternehmensseiten erstellen

Jetzt ist es soweit. Google hat die Möglichkeit eröffnet, Google plus Unternehmensseiten zu erstellen. Sie sollten das auf jeden Fall in Angriff nehmen.  Denn: Es kann sich jeder an den Fingern einer Hand auszählen, dass Google plus Unternehmensseiten in Zukunft in Sachen Suchmaschinenoptimierung eine gewichtige Rolle spielen und in diesem Bereich Facebook den Rang ablaufen werden. Google plus Unternehmensseiten sind in den Grundzügen relativ einfach und schnell erstellt, wie ich Ihnen unten in einem kurzen Video zeigen werde. Voraussetzung ist, dass Sie ein Konto bei Google anlegen, dann ein privates Profil bei Google plus, und dann können Sie auch schon loslegen. Der Link dazu: https://plus.google.com/pages/create. Viel Spaß mit Google plus!

Google plus im Überblick

Seit Ende Juni 2011 geht mit Google plus der Suchmaschinenplatzhirsch auf Facebook los. Ob mit Erfolg, das soll sich herausstellen. An dieser Stelle für Sie Google plus im Überblick. Heißt: Ich habe eine Menge dazu recherchiert und getestet. Dennoch: Google plus steht so sehr am Anfang, dass es vermessen wäre, sich wirklich ein klares Urteil zu erlauben. Ein erster Überblick muss erst einmal reichen ;-) .

Gleich vorweg: Google plus befindet sich noch in einer Testphase. Und das heißt: Um selbst Google plus im Überblick zu haben, müssen Sie von einem der Mitglieder eingeladen werden. Kann ich aber gern für Sie erledigen, dazu brauche ich Ihre Mailadresse, über die das nämlich läuft. Der erste Blick verrät, dass bei der Entwicklung von Google plus Facebook Pate gestand hat. Google plus schafft genau wie Facebook Verbindungen. Sie können sich auch hier mit Freunden, Kollegen oder Bekannten austauschen, über sich und Ihre Interessen berichten, Fotos einstellen etc. Was allerdings im Gegensatz zu Facebook bislang fehlt, das sind Unternehmensseiten. Offizielle Unternehmensprofile sollen aber im Laufe des Jahres folgen.

Eine weiterer Unterschied zu Google plus im Überblick beim Vergleich zu Facebook: Google plus ist bislang eine werbefreie und eine spielfreie Zone. Für manchen User mag das eine Wohltat sein, der sich in seinem Facebook-Account durch die vielen Spiele genervt fühlt, andererseits nutzen auch viele diese und werden das bei Google plus als Manko empfinden. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Google plus hier bald nachziehen wird, zudem Facebook mit Spielen auch eine Menge Geld verdient. Hierzu sei vermerkt, dass soeben die Meldung hineinkommt, dass Google plant, in Kürze ein Social Game Network zu starten. Angeblich sollen Spieleanbieter dort weniger als 30 Prozent ihrer Umsätze abgeben, was günstiger wäre als bei anderen Portalen. Und auch Werbung wird es sicher bald geben. So nebenbei sei vermerkt: Google wird als deutlich finanzkräftigeres Unternehmen im Vergleich zu Facebook alles daran setzen (und eben auch finanziell können!), Facebook von Platz 1 der Sozialen Medien zu vertreiben. Immerhin haben Analysten Google plus bereits zwei Wochen nach dem Start um 20 Milliarden Dollar höher als Facebook bewertet!

Der Grundaufbau von Google plus im Überblick: Nutzer können Freunde, Verwandte, Bekannte, Kollegen in Kreise sortieren und so genau festlegen, wem was preisgegeben wird. Das geht deutlich leichter von der Hand als bei Facebook. Sie klicken einfach Kontakt Kontakte in die entsprechenden Kreise und können jederzeit einfach neue erstellen, Kreise wegklicken, verschiedene Kreise zuordnen etc. Noch einfacher ist es, User per Mausklick zusätzlich in andere Kreise zu ziehen. Aber bitte beachten: Dieses ist eine reine Kopierfunktion, der User bleibt im alte Cirlce ebenfalls drin! In dieser einfachen bedienbarkeit kann sich Facebook mit seinen Benutzergruppen was abgucken, denn viele User wissen dort nicht genau, wie man die anlegt und posten damit alle Infos an alle „Freunde“. Auch schnelles Umgruppieren und das erschaffen neuer „Kreise“ bzw. „Circles“ ist schnell gemacht. Und ich kann auch Leuten folgen so wie bei Twitter und brauche nicht wie bei Facebook oder Xing die Bestätigung der Freundschaft.

Hinzu kommt natürlich die Verknüpfung zu den anderen Diensten von Kalender über Büroanwendungen bis zu Googlemail. Da tun sich natürlich jede Menge Anwendungen auf. Und auch jede Menge Datenschutzlücken, worüber man sich ebenfalls im Klaren sein sollte! Aber da hat Facebook bei unsachgemäßer Anwendung auch eine Menge zu bieten :-) .

Was fehlt, wenn ich Google plus im Überblick betrachte, sind dann aber die vielen externen Anwendungen und Verknüpfungen eines Portals wie Facebook mit den vielen externen Entwicklern. Insbesondere die Anwendungen dieser vielen Externen machen Facebook für Unternehmen interessant. Erst durch diese lässt sich die Unternehmensseite bei Facebook richtig schön nutzen, aber wer weiß, was bei den entsprechenden Unternehmensseiten bei Google plus, wenn diese an den Start gehen, noch kommen wird. Und das gilt auch für das Thema Verknüpfung mit anderen Diensten. Während Facebook mit Blogs, Twitter u.a. hervorragend kommuniziert, kapselt Google plus sich da bislang eher ab.

 

Ein weiteres Manko von Google plus: Es fehlt die Möglichkeit von Vanity-URL´s, also „sprechenden“ URL´s wie www.facebook.com/Hogeluecht.Werbeberatung oder www.facebook.com/holger.hogeluecht.

Was bei Facebook der „gefällt mir“-Button, das ist bei Google plus das schon überall zu sehende +1-Icon oder auch plus one-Button. Er arbeitet wie sein Gegenstück: Sie befinden mit einem Klick eine Seite für gut und teilen das Freunden mit, wenn sie diese Seite besuchen.

Weitere Funktionen: Unter Sparks bekommen Sie Empfehlungen anhand der in Ihrem Profil eingetragenen Interessen. Sprich: jede Menge Nachrichten und Websites. Hier ist natürlich die Funktion von Google als Suchmaschine eingebunden und das unterstreicht, was ohnehin Trend ist, nämlich die Individualisierung und Lokalisierung von Suchergebnissen. Was natürlich voraussetzt, dass der User auch bei Google eingeloggt ist. Aber auch das ist schon bei vielen üblich und die Zahl derer wird steigen – ähnlich wie bei Facebook. Das bedeutet natürlich im Umkehrschluss für Suchmaschinenoptimierung eine Menge Arbeit.

Eine weitere Funktion von Google plus ist „Hangout“. Hier können Sie mit bis zu 10 Kontakten in einer Video-Chat abhängen, während das auf Skype beruhende Facebook-Gegenstück nur einen Gesprächspartner zulässt (habe ich aber noch nicht auf Herz und Nieren geprüft!).

Fazit Google plus im Überblick: Ob Google plus als Netzwerk Facebook den Rang ablaufen wird, ist schwer zu sagen. Es wird wohl eher auf eine Koexistenz hinauslaufen. Einige User werden diesen Dienst meiden, weil die Allmacht von Google ihnen ein Dorn im Auge ist. Alle anderen werden sich schon aus Neugier bei Google plus tummeln und einfach abwarten, was sich dort weiter tut. Einfacherer Bedienbarkeit ist sicher ein Pluspunkt gegenüber Facebook, dessen Funktionen sich Einsteigern oft nur schwer erschließen.

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