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Holger Hogelücht

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Artikel-Schlagworte: „gefällt mir-Botton“

Facebook Like-Box einbinden

In diesem Videotutorial zeige ich Ihnen, wie Sie die Facebook Like-Box in Ihre Website einbinden. Der Vorteil der Like-Box: Auf diese Weise können Besucher Ihrer Website, die in Facebook eingeloggt sind, Fan Ihrer Facebook-Site werden, ohne Ihre Website zu verlassen. Sie müssen um “gefällt mir” zu klicke,  lediglich in Facebook eingeloggt sein, was die meisten User sowieso sind, sobald Sie am Rechner sitzen. Sind sie nicht in Facebook eingeloggt, werden sie entsprechend datum gebeten.

Wenn Sie die Facebook Like-Box einbinden, dann stellen Sie diese immer mit der Funktion “Show Faces” dar, wie es im Video erklärt wird. Wenn User nämlich sehen, dass andere Nutzer von Facebook bereits “gefällt mir” geklickt haben und die Gesichter dazu sehen, dann animiert das wesentlich schneller zum Klicken.

Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 3)

Immer wieder höre ich diese Frage in Seminaren für Einsteiger: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook? Da stelle ich dann gern mal eine Gegenfrage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ihnen und Ihrer Firma oder einem Produkt? Das führt zwar im ersten Moment zu Irritationen, zeigt aber Einsteigern den einfachsten Weg auf, den Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook zu verstehen.

Gehen Sie bei Ihren Aktivitäten in Facebook immer genau so vor und stellen Sie sich solche Fragen wie im „richtigen“ Leben jenseits des virtuellen von Facebook und Co. Dann kommen Sie der Sache nämlich schon näher. Viele Funktionen in Facebook sind entsprechend dieser Logik angelegt. Dann ist der Unterschied schnell klar!

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Fanseite und Profil: Ihr Profil umfasst Daten, die mit einer Person verknüpft sind. Das reicht von Vor- und Nachname bis zu Geburtsdatum und Interessen. Sie können diese immer über den Weg der „Privatsphäre-Einstellungen“ so einstellen, dass Sie nicht alles mit jedem teilen und individuell steuern, wer was von Ihnen weiß. Generell können Sie nur ein Privatprofil anlegen. Sie können natürlich unter Pseudonymen jede Menge weitere Profile haben, aber wozu sollen die gut sein, wenn man Sie in diesen sowieso nicht kennt?

Im Privatprofil verbinden Sie sich dann mit Freunden. Das heißt: Sie suchen Leute, die Sie kennen und können dann verschiedene Listen anlegen, in die Sie diese hineinsortieren. Facebook schlägt Ihnen jede Menge an Personen vor, die Sie kennen könnten. Das ergibt sich aus Algorithmen, nach denen das System arbeitet. Es sucht letztlich nach Wahrscheinlichkeiten, die sich aus Ihren Verbindungen, Kommunikationsstrukturen, Interessen, Wohngegend etc. ergeben. Wenn Sie Freundschaften mit jemandem knüpfen, muss das auf Gegenseitigkeit beruhen. Wenn Sie also einer Person eine Freundschaftsanfrage schicken, wird erst eine Freundschaft daraus, wenn diese Person die Freundschaft bestätigt. Und umgekehrt ebenso. Allerdings gibt es hier eine Obergrenze: Mehr als 5000 Freunde lässt Facebook nicht zu!

Wenn Sie Ihr Profil angelegt haben, dann können Sie hier mit Freunden kommunizieren. Entweder öffentlich, so dass alle anderen Leute das mitbekommen oder eben so, dass nur die das mitbekommen, die Sie dazu berechtigen. Zugleich können Sie auch über die Nachrichtenfunktion auch individuelle Nachrichten an Freunde schicken. Nachrichten können Sie aber auch an Personen senden, mit denen Sie nicht befreundet sind. Das funktioniert also im Prinzip wie E-Mails und wird gerade von Jüngeren immer stärker anstatt des Versendens von E-Mails genützt.

Nutzen Sie bitte diesen Bereich des Profils wirklich nur so, wie Sie auch als Person im „richtigen“ Leben auftreten. Das heißt: Natürlich können Sie auch Freunden mal Ihre Produkte vorstellen oder diese zu Veranstaltungen Ihrer Firma einladen. Aber die übermäßige und einseitige Nutzung von Profilen fürs reine Marketing kann sowohl Freunde abschrecken – und noch viel schlimmer: Es kann seitens Facebook zur Sperrung Ihres Accounts führen!

Für Unternehmen, Produkte, Bands, Künstler, Vereine etc. gibt es die Fanseiten. Diese haben keine Freunde, sondern Fans. Wenn jemand Fan einer Seite wird, also den „gefällt mir“-Button drückt, dann bekommt er die Meldungen der Seite in seinen Meldungen angezeigt. Wenn der Fan-Button geklickt wird, bekommen Sie das mit, müssen dieses aber nicht bestätigen. Ist ja auch im „richtigen“ Leben so: Während eine Freundschaft auf Gegenseitigkeit beruhen muss, währe es natürlich absurd, wenn Firmen, Marken oder Bands ebenso agieren würden. Und das heißt auch: Die Anzahl der möglichen Fans ist unendlich und durch nichts begrenzt. Außer durch einen ganz zentralen Unterschied: Freunde zu gewinnen ist leichter. Sie schicken Leuten eine Freundschaftsanfrage und viele von diesen werden bestätigt, auch wenn man sich nicht so genau kennt. Auf dieselbe Weise können Sie aber Leute nicht einfach bitten, Fan zu werden. Da gibt es zwar auch verschiedene Mittel und Wege (dazu später mehr), aber es ist schwieriger. Wenn Sie tatsächlich viele Fans für Ihre Seite gewinnen wollen, müssen Sie sich eben was einfallen lassen. Am schnellsten geht das natürlich über Anzeigen – wie im richtigen Leben ;-) . Und das kann sich durchaus lohnen, wenn Sie entsprechend vernünftige Angebote über Ihre Unternehmensseite machen. Hier für gibt es viele Möglichkeiten, Seiten individuell zu gestalten – zum Beispiel mit dem iFramewrapper. Diese Möglichkeiten haben Sie in privaten Profilen nicht! Und hier zeigt sich dann auch ein ganz zentraler Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook Viele der Marketing-Instrumente wie Anwendungen etc. sind nur in Fanseiten einsetzbar und nicht auf Privatprofilen!

 

Ein weiterer Unterschied: Wenn Sie als Privatperson auf Facebook unterwegs sind, dann können Sie auch anderen Leuten was in deren Profil posten – immer vorausgesetzt, dass diese das auch zulassen. Das können Sie als Firma nicht! Und auch Nachrichten können Sie als Firma nicht versenden. Entscheidend für den Erfolg eines Firmenprofils ist es letztlich, dass dieses viele Fans hat, denn sonst können Sie dort schreiben soviel Sie wollen, es bekommt keiner mit! Bis auf die Suchmaschinen. Denn: Während private Profile nur von Personen einzusehen sind, die auf Facebook registriert sind, sind Fanpages so wie „normale“ Webseiten öffentlich. Und auch für Suchmaschinen äußerst relevant!

Hinzu kommt: Mit einem Profil können Sie beliebig viele Fanseiten betreiben. Zum Beispiel für Ihre Firma und dann für bestimmte Produkte, für Ihren Verein, andere Institutionen etc. Auch können Sie als Administrator für Seiten eingerichtet werden, die Sie selbst gar nicht erstellt haben. So können Sie zum Beispiel von Ihrem Chef gebeten werden, sich um die Unternehmensseite Ihres Arbeitgebers zu kümmern.

Wenn Sie also grübeln, wo der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook liegt, machen Sie immer wieder den Rückgriff ins „richtige“ Leben und dann ist eigentlich alles gesagt. Sollten Sie als Firma ein Privatprofil angelegt haben, können Sie dieses in eine Unternehmensseite umwandeln. Mehr dazu und weitere Tipps zum Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook finden Sie in meinem Artikel „Bei Facebook Fanseite ohne eigenes Profil anlegen“ von vergangener Woche.

 

Facebook-Seiten für Unternehmen

Man muss nur ein wenige bei Facebook stöbern und stolpert sofort darüber: Viele Unternehmen nutzen die Facebook-Profile so, als seien das die Unternehmensseiten. Und das ist nicht im Sinne der Facebook-Community, und natürlich auch nicht im Sinne von Facebook selbst. Deshalb ganz wichtig für jeden Einsteiger: Nutzen Sie Facebook nicht, um über die Profile zu verkaufen, Marketing zu betreiben oder Ihr Unternehmen darzustellen. Facebook-Seiten sind für Unternehmen gedacht. Wenn Sie bei Facebook registriert sind, sich also ein Profil angelegt haben und Facebook-Marketing betreiben wollen, legen Sie als nächstes unter http://www.facebook.com/pages/create.php eine Facebook-Seite an. Im Unterschied zum Profil sind Sie auf der Facebook-Seite nicht mit anderen Leuten befreundet (ist ja auch logisch, ein Unternehmen kann nicht mit anderen befreundet sein ;-) . Bei Facebook-Seiten finden Sie einen kleinen „gefällt-mir“-Button, mit dem Besucher Ihrer Unternehmensseite mit dieser in Kontakt treten. Nach dem Klicken dieses Buttons bekommt die Person, denen ihre Seite gefällt, automatisch alle News, die Sie über Ihre Facebook-Seite verschicken. Sie müssen das auch nicht bestätigen! Es ist das Prinzip Newsletter, nur eben sehr viel besser und wirkungsvoller! Facebook-Seiten sind für Unternehmen auf diese Weise wertvolle Marketing-Instrumente!

Und weil auch die Frage immer wieder kommt: Sie finden Ihre Unternehmensseiten, wenn Sie sich in Ihren Account einloggen und dann oben rechts auf “Konto” klicken und dann auf “Seiten verwalten”.

Nutzer, die wie viele in Facebook stundenlang online sind, bekommen Ihre Nachrichten automatisch auf den Bildschirm und können sofort darauf reagieren. Wenn Sie viele Fans Ihrer Site haben, Ihre Nachrichten dann auch noch von Empfängern weitergeleitet werden, können Sie tolle Effekte viralen Marketings erleben! Ziel einer Facebbook-Seite ist auf Dauer die Gewinnung einer möglichst großen treuen Gefolgschaft. Nutzen Sie also jede Gelegenheit, Ihre Facebook-Seite bekannt zu machen. Die Maßnahmen reichen von der Verlinkung über die eigene Homepage bis hin zu verschiedenen Tools und Anwendungen, die Ihnen das leben erleichtern. Wie überall heißt auch hier das entscheidende Stichwort „Crossmedia“.

Kurzum: Nutzen Sie die virtuelle Welt von Facebook so wie Sie die reale Welt nutzen. Oder geben Sie Informationen zu Ihrem Unternehmen auch immer in den privaten Verteiler?

Und auch das sei zum Schluss erwähnt: Es widerspricht auch den AGB´s von Facebook, Profile geschäftlich zu nutzen und kann zur Sperrung Ihres Accounts führen.

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