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Mit dem Facebook Inviter Freunde effektiv zur Fanpage einladen
Ein wichtige Möglichkeit Fans für die eigene Fanpage in Facebook zu gewinnen ist es, diese zum Besuch der Facebookseite einzuladen. Das wird nur dann etwas umständlich, wenn Sie bereits viele Freunde haben. Dann müssten Sie diese alle einzeln in dem entsprechenden Feld anklicken. Deshalb zeige ich Ihnen in diesem Videotutorial, wie Sie mit dem Facebook Inviter Freunde effektiv zur Fanpage einladen. Ein kleines, aber nützliches Werkzeug, Fans für die eigene Facebookseite zu gewinnen.
Mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über Freunde finden
In diesem Videtutorial zeige ich Ihnen einen Weg, wie Sie mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gewinnen, indem Sie gezielt über Facebook Freunde finden. Dabei machen wir uns auch neuere Funktionalitäten in Facebook zunutze. In meinem Artikel gezielt Freunde in Facebook finden hatte ich eine vergleichbare Möglichkeit schon einmal angesprochen. Das ist so heute nicht mehr aktuell.
Der Weg: Sie machen sich als erstes die Tatsache zunutze, dass Sie Freunde in Facebook wesentlich schneller und leichter gewinnen als Fans für ein Unternehmen. Sie suchen dann ganz gezielt nach potenziellen Freunden, die mit Ihren Marketing-Interessen übereinstimmen. Dabei machen Sie sich zunutze, dass viele User in Facebook angeben, was sie beruflich machen. Wenn Sie ein Produkt anbieten, das für Selbstständige von Interesse ist, suchen Sie auf Facebook gezielt Freunde, die “selbstständig” als Tätigkeit angegeben haben. Das können Sie für die Chefsekretärin ebenso machen wie für den Landwirt oder den Musiker. Und auch viele Interessen verbergen sich hinter den beruflichen Angaben, z.B. haben viele als Arbeitgeber “fahradladen.de” angegeben, sind also offenbar Fahrradfans.
Wenn Sie auf diesem Wege dann Freunde gesammelt haben, dann nutzen Sie die eingebauten Funktionalitäten der Fanseite, um mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über diese Freunde zu finden. DAs geschieht über den neuen Button “Publikum erweitern”.
Wie das genau geht, zeigt Ihnen mein Video “Mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über Freunde finden”:
Mit eigenen iframe-Tabs in Facebook eine Anwendung für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt erstellen
In diesem Video zeige ich Ihnen ausführlich, wie Sie über eigene iframe-Tabs in Facebook eine Anwendung für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt erstellen.
Ein paar Anmerkungen dazu:
Die Anwendung greift auf externen Webspace zu, das heißt: die Seite wird auf dem Server abgelegt, wo zum Beispiel auch Ihre Website liegt. Außerdem sollten Sie über gewisse HTML- und CSS-Kenntnisse verfügen, denn sie müssen die Seiten, die Sie in Facebook erstellen wollen, zuvor gestalten und erstellen und auf dem Webserver ablegen. Diese Aufgabe können Sie natürlich auch an externe Webmaster abgeben, die zum Beispiel Ihre Website erstellt haben. Um Ihnen die Arbeit etwas zu erleichtern, zeige ich Ihnen im Video auch ein paar Seiten im Internet, auf denen Sie kostenlose Templates, also Vorlagen, für fertige html-Seiten herunterladen können. Diese müssen dann nur noch individuell angepasst werden.
Hier zwei Links dazu:
www.templatesbox.com
www.html-templates.eu
Alternativ gibt es auch gute Vorlagen für wenig Geld zu kaufen, zum Beispiel unter
http://themeforest.net.
Schauen Sie sich auf diesen Seiten einfach mal um.
Daten hochladen
Im weiteren Schritt zeige ich Ihnen, wie Sie die Vorlagen über ftp auf Ihren Server laden. Die entsprechenden ftp-Angaben finden Sie jeweils bei Ihrem Provider. Als Programm hierzu empfehle ich den Filezilla ftp Client, den Sie kostenlos unter www.filezilla.de herunterladen können. Dort finden Sie auch eine Funktionsbeschreibung.
Nach dem Anlagen eines Verzeichnisses und dem Hochladen der Daten auf den Server zeigt das Video die entsprechenden Arbeiten in Facebook.
Dazu benötige Sie zwei Links:
Die Entwicklerseite auf Facebook:
www.facebook.com/developer
Den Link, um die fertige Anwendung in Facebook einzubinden:
https://www.facebook.com/dialog/pagetab?app_id=YOUR_APP_ID&display=popup&next=http://www.facebook.com/
Dort müssen „YOUR_APP_ID“ durch die individuelle App-ID ersetzen.
Zudem müssen Sie Ihr Facebook-Konto über Ihre Mobilfunknummer bzw. Kreditkartennummer verifiziert haben.
Gestaltungsspielraum
Mit den neuen Seiten in Facebook, der Chronik, haben Sie viel mehr Gestaltungsspielraum. Sie können über eigene iframe-Tabs in Facebook Anwendungen für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt in einer Breite von maximal 810 Pixeln erstellen. Ratsam sind 780 bis maximal 800 Pixel Breit und 800 Pixel Höhe, damit keine Scrollbalken entstehen.
Ein weiterer Tipp: Unter http://blog.schwindt-pr.com/downloads/iframetabs.pdf können Sie ein PDF der Facebook-Expertin Annette Schwindt zu dem Thema herunterladen.
Hier nun das Video:
Facebook: Die neue Timeline für Unternehmen im Überblick
Seit ein paar Tagen ist es „amtlich“ und auch der Zeitplan steht: Facebook stellt innerhalb der nächsten Wochen auch die Unternehmensseiten auf die neue Timeline um. Sprich: Bis zum 30. März haben Sie Zeit, selbst umzustellen und zu probieren. Ab 30. März werden die Seiten automatisch umgestellt und dann gibt es kein Zurück mehr! Ich habe die wichtigsten Infos zum Thema zusammengetragen und werde Sie auch in der praktischen Umsetzung auf dem Laufenden halten.
Facebook selbst gibt ein paar Infos unter www.facebook.com/about/pages/ heraus und zeigt dort auch ein paar sehr gelungene Beispiele. Dort besteht auch die Möglichkeit einer Vorschau auf die eigenen Seiten und, wenn Sie zufrieden sind, die Umstellung auf das neue Layout (Hier mein Video dazu).
Gestaltung
Was sofort ins Auge springt: Die größere Gestaltungsfreiheit! Heißt:
Anstatt der bisherigen Profilbildes sowie der etwas dürftigen Leiste mit fünf willkürlich in der Reihenfolge wechselnden Bildchen in der oberen Leiste, können Sie jetzt in die Kopfleiste ein Bild von 851×315 Pixeln integrieren! Und das ist gestalterisch ein echter Gewinn, wie zum Beispiel die Band Coldplay zeigt. Hinzu kommt ein quadratisches Profilbild von maximal 180×180 Pixeln. Damit entfallen dann die bisherigen bis zu 600 Pixel langen Profilbilder. Allerdings verlangt Facebook eine optische Gestaltung. Sprich: Facebook untersagt die Nutzung des großen Bildes in der Timeline zur Darstellung von Kaufaufforderungen und anderen Handlungsaufforderungen, Kontaktinformationen oder zum Beispiel Pfeilen, die auf Sharing-Möglichkeiten, Gefällt mir-Buttons etc. verweisen.
Eine gute Nachricht für Entwickler von Anwendungen: Egal ob Sie eigene Anwendungen erstellen oder auf Dienste wie iframewrapper zurückgreifen, galt bisher die maximale Breite von 520 Pixeln. Die neue Facebookseite ermöglicht zwei Größen: 520 Pixel und 810 Pixel! Was natürlich wesentlich mehr Spielraum bietet!
Marketing: Fangates ade…
Hier geht natürlich ein Aufschrei durch die Gemeinde mancher Vermarkter. Denn: Die so genannten Fangates, das sind die Willkommensseiten, auf die Besucher geführt werden, die noch nicht Fan einer Seite sind, um „gefällt mir“ zu klicken, fallen weg. Aus Marketingsicht ist das sicher ein wenig bedauerlich, aber seien wir ehrlich: Es hat auch jede Menge Seiten gegeben, wo diese Funktion wirklich nervig und miserabel verwendet worden ist, und um die ist es nicht schade. Und: Wer gute Beiträge auf seine Seite hat, der gelangt ohnehin zu seinen Fans. Es ist also Qualität gefragt!
Tabs und Reiter
Die bisherigen Möglichkeiten, durch Auswahl guter Reiter oder Tabs auf der linken Seite neben den Standardreitern eine Anzahl individueller Reiter so prominent wie bisher zur Verfügung zu stellen, wird sich kräftig ändern. Wie sich diese Bereich künftig darstellen lassen, dazu später mehr, das befinde ich mich selbst noch in der Phase des Ausprobierens. Tatsache ist: Reiter oder Tabs lassen sich nicht mehr so gut finden wie zuvor. Sie liegen jetzt unterhalb des großen Bildes. Dort wird ein Reiter angezeigt (der sich anscheinend weiterhin voreinstellen lässt), und daneben lassen sich dann die anderen Reiter öffnen. Gezeigt wird aber nur dieser eine Startreiter.
Aktuelle Beiträge wichtiger denn je
Facebook will, dass die User von Unternehmensseiten mehr aktuelle Beiträge posten. Das heißt: Die Unternehmensseiten auf Facebook werden mehr als zuvor ein Medium, in dem Firmen über aktuelle Unternehmensentwicklungen auf dem Laufenden halten. Es lohnt sich, beim Schreiben von Beiträgen einen Rhythmus von mindestens einem Beitrag pro Woche einzuhalten. Die neue Posting-Funktion der Pinnwand hält nämlich den aktuellen Beitrag bis zu sieben Tage im oberen Bereich der Unternehmensseite. Sprich: Es wird für jeden Nutzer der Site sofort offensichtlich, wenn Sie nichts tun! Die Timeline macht, wie man ja schon bei der Chronik von Privatprofilen sehen kann, jetzt auch bei Unternehmen deutlich, wie aktiv sie in den Netzwerk sind.
Interaktionen
Auch die Interaktionen von Fans mit der Seite sollen deutlich sichtbarer werden. Das erhöht natürlich ebenfalls die Notwendigkeit, sich hier Maßnahmen einfallen zu lassen. So erfährt der User besser, wenn Freunden von ihm die Seite gefällt, Fans dort Kommentare hinterlassen etc.
Gesamteindruck
Auf den ersten Blick ist mein Gesamteindruck positiv. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind deutlich verbessert. Die Chronologie hat mir persönlich auch schon in den Timelines der privaten Profile gefallen. Für knallharte Marketingaktivitäten ist die neue Timeline für Facebook-Unternehmensseiten schwerer zu handhaben – zumindest auf den ersten Blick. Aber eigentlich ist das eher eine Frage der Gewohnheit. Denn: Mit dem Wegfall der Fangates tritt das Thema Inhalt und Aktualität wieder deutlich in den Vordergrund. Und da ich sowohl optisch ansprechender arbeiten kann als auch die Möglichkeit habe, immer einen aktuellen Post bis zu sieben Tage an prominenter Position oben in der Unternehmensseite zu halten, ist das doch mehr als aufgewogen!
Viele weitere Feinheiten werde ich Ihnen in Kürze in Form eines Videos präsenterieren!
Seiten in Facebook zusammenführen – aktualisiert
Immer wieder tauchen Probleme auf, wenn User Seiten in Facebook zusammenführen wollen. Das Thema habe ich unter “Facebookseiten zusammenführen” schon einmal ausführlich behandelt. In den meisten Fällen klagen Leser meines Blogs, dass sie unter “Hilfsmittel” im Bearbeitungsmodus in Facebook den Hinweis auf die Duplikate, die sie zusammenführen wollen, nicht finden. Eine häufige Fehlerquelle ist es, dass sie Facebook nichts als Privatperson, sondern als Seite, in der Regel eine der Seiten, die mit der anderen zusammengeführt werden soll, verwenden. Dieser Fehler tritt insbesondere mit dem “neuen” Facebook seit Herbst 2011 gehäuft auf. Der Grund: Oben rechts neben dem Button “Startseite” in Facebook öffnet sich beim Klick auf das kleine Dreieck ein Menü, das u.a. Ihre Seiten anzeigt. Wenn Sie dort auf die entsprechende Seite klicken (was die meisten tun), nutzen Sie Facebook nicht mehr als Privatperson, sondern als Seite, Unternehmen, Band oder was auch immer. Wenn Sie dann auf Hilfsmittel klicken, erscheint kein Hinweis auf das Duplikat. Wenn Sie dagegen in Facebook in Ihrem Privatprofil auf “Startseite” klicken und dann links in den Reitern Ihre Seiten aufrufen, bearbeiten Sie Ihre Seiten als Privatperson und haben dann den Hinweis auf die Duplikate von Seiten (wenn diese die richtigen Voraussetzungen wie gleicher Name erfüllen!).
Hier das Video dazu: Seiten in Facebook zusammenführen – aktualisiert.
Impressumspflicht für Facebook-Fanseiten
Irgendwie war es schon lange klar, dass es mal in aller Deutlichkeit kommen würde: Die Impressumspflicht für Facebook-Fanseiten. Vergangene Woche wurde das Urteil des Landgerichts Aschaffenburg aus dem August öffentlich bekannt, wonach Facebook-Fanseiten, soweit sie geschäftlich genutzt werden, nach §5 Telemediengesetz ein Impressum haben müssen. Dieses muss dieselben Pflichtangaben enthalten wie auch das Impressum anderer Webseiten, mehr Infos zu diesen zum Beispiel unter www.impressumservice.de. Dieses Urteil wurde zwar nur im Bezug auf Facebook-Fanseiten gesprochen, aber der Inhalt betrifft alle anderen Social Media-Seiten für geschäftliche Nutzung ebenfalls.
Bei Facebook-Fanseiten beachten
Welche Konsequenzen hat die Impressumspflicht für Facebook-Fanseiten für Sie? Um möglichen Abmahnungen zu umgehen, die nicht lange auf sich warten lassen werden, ist schnelles Handeln angesagt. Dabei gibt es ein paar Vorgaben, die Sie beachten sollten: Es reicht nicht, auf das Impressum des Anbieters, also z.B. Facebook, zu verweisen. Als Betreiber der Fanseite müssen Sie selbst im Impressum stehen. Leider reicht es auch nicht, wenn Sie unter dem Reiter „Info “ alle notwendigen Daten aufführen, denn nach Aussage der Richter muss ein Impressum schnell zu finden sein und darf auf der Seite nicht versteckt werden. Dagegen muss das Impressum nicht auf der betreffenden Seite selbst aufgeführt werden, sondern darf als Link auch auf einer anderen Domain stehen. Sie können also zum Beispiel per Links auf das Impressum Ihrer Website verweisen. Es genügt aber nicht, wenn dieser Link unter „Info“ steht. Am sichersten ist es, einen eigenen Reiter mit dem Titel „Impressum“ anzulegen. Das lässt sich ganz einfach über die Anwendung von Social Media Team verwirklichen. Einfach Fan der Seite werden, dann die Anwendung installieren und das Impressum ausfüllen. Im Ergebnis können Sie das hier in der Grafik sehen:
Sie können aber wie gesagt auch per Link auf das Impressum Ihrer Website verweisen. Das können Sie zum Beispiel mit dem iFramewrapper, mehr Infos dazu unter „;MMit iFrameWrapper Facebook-Seiten gestalten“. Sie könne mit dieser Anwendung einen Reiter aufbauen und entweder auf das Impressum auf Ihrer Website verlinken oder dort selbst die notwendigen Eintragungen vornehmen.
Schwieriger ist es schon, in Twitter das Impressum zu realisieren. Das Problem: Es ist einfach kein Platz dafür vorgesehen. Die sinnvollste Lösung ist es, das über die Profilangaben zu erledigen. Hier sind allerdings nur 160 Zeichen möglich. Zudem wollen Sie dort ja auch noch Angaben über sich selbst machen. Da empfiehlt sich dann der Link auf das Impressum der eigenen Website. Beachten Sie bitte auch hier: Der von Twitter für das Einstellen eines Links auf Ihre Website vorgesehene Platz ist dafür nicht geeignet, weil hier eben nicht ausdrücklich auf das Impressum hingewiesen wird! Im Ergebnis kann das dann so aufsehen wie in der Grafik unten gezeigt:
Andere Möglichkeiten bei Twitter werden von Experten eher verworfen. Wie schon erwähnt dürfte es Probleme mit der Einbindung aus dem „Web“-Feld heraus geben, weil dieses nicht eindeutig als Impressum gekennzeichnet ist. Gerichtliche Urteile liegen hierzu meinem Kenntnisstand nach nicht vor. Zumindest ließe sich argumentieren, dass dieser Eintrag bei Twitter prominent platziert ist und viele Möglichkeiten ja nicht existieren. Eine weitere Variante wäre es, die Hintergrundgrafik hierfür zu nutzen. Aber auch das wird schwierig, wenn z.B. jemand die Anzeige von Grafiken in seinem Webbrowser ausgeschaltet hat. Genauer diskutiert werden diese Möglichkeiten von Rechtsanwalt Henning Krieg, einmal zu Facebook und einmal zu Twitter.
Ich empfehle die schnelle und einfache Umsetzung in Facebook per Anwendung und in Twitter durch Link im Profil zu Ihrer Website. Lassen Sie sich dafür aber bitte nicht all zu lange Zeit – die Abmahner schlafen nicht!
Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 3)
Immer wieder höre ich diese Frage in Seminaren für Einsteiger: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook? Da stelle ich dann gern mal eine Gegenfrage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ihnen und Ihrer Firma oder einem Produkt? Das führt zwar im ersten Moment zu Irritationen, zeigt aber Einsteigern den einfachsten Weg auf, den Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook zu verstehen.
Gehen Sie bei Ihren Aktivitäten in Facebook immer genau so vor und stellen Sie sich solche Fragen wie im „richtigen“ Leben jenseits des virtuellen von Facebook und Co. Dann kommen Sie der Sache nämlich schon näher. Viele Funktionen in Facebook sind entsprechend dieser Logik angelegt. Dann ist der Unterschied schnell klar!
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Fanseite und Profil: Ihr Profil umfasst Daten, die mit einer Person verknüpft sind. Das reicht von Vor- und Nachname bis zu Geburtsdatum und Interessen. Sie können diese immer über den Weg der „Privatsphäre-Einstellungen“ so einstellen, dass Sie nicht alles mit jedem teilen und individuell steuern, wer was von Ihnen weiß. Generell können Sie nur ein Privatprofil anlegen. Sie können natürlich unter Pseudonymen jede Menge weitere Profile haben, aber wozu sollen die gut sein, wenn man Sie in diesen sowieso nicht kennt?
Im Privatprofil verbinden Sie sich dann mit Freunden. Das heißt: Sie suchen Leute, die Sie kennen und können dann verschiedene Listen anlegen, in die Sie diese hineinsortieren. Facebook schlägt Ihnen jede Menge an Personen vor, die Sie kennen könnten. Das ergibt sich aus Algorithmen, nach denen das System arbeitet. Es sucht letztlich nach Wahrscheinlichkeiten, die sich aus Ihren Verbindungen, Kommunikationsstrukturen, Interessen, Wohngegend etc. ergeben. Wenn Sie Freundschaften mit jemandem knüpfen, muss das auf Gegenseitigkeit beruhen. Wenn Sie also einer Person eine Freundschaftsanfrage schicken, wird erst eine Freundschaft daraus, wenn diese Person die Freundschaft bestätigt. Und umgekehrt ebenso. Allerdings gibt es hier eine Obergrenze: Mehr als 5000 Freunde lässt Facebook nicht zu!
Wenn Sie Ihr Profil angelegt haben, dann können Sie hier mit Freunden kommunizieren. Entweder öffentlich, so dass alle anderen Leute das mitbekommen oder eben so, dass nur die das mitbekommen, die Sie dazu berechtigen. Zugleich können Sie auch über die Nachrichtenfunktion auch individuelle Nachrichten an Freunde schicken. Nachrichten können Sie aber auch an Personen senden, mit denen Sie nicht befreundet sind. Das funktioniert also im Prinzip wie E-Mails und wird gerade von Jüngeren immer stärker anstatt des Versendens von E-Mails genützt.
Nutzen Sie bitte diesen Bereich des Profils wirklich nur so, wie Sie auch als Person im „richtigen“ Leben auftreten. Das heißt: Natürlich können Sie auch Freunden mal Ihre Produkte vorstellen oder diese zu Veranstaltungen Ihrer Firma einladen. Aber die übermäßige und einseitige Nutzung von Profilen fürs reine Marketing kann sowohl Freunde abschrecken – und noch viel schlimmer: Es kann seitens Facebook zur Sperrung Ihres Accounts führen!
Für Unternehmen, Produkte, Bands, Künstler, Vereine etc. gibt es die Fanseiten. Diese haben keine Freunde, sondern Fans. Wenn jemand Fan einer Seite wird, also den „gefällt mir“-Button drückt, dann bekommt er die Meldungen der Seite in seinen Meldungen angezeigt. Wenn der Fan-Button geklickt wird, bekommen Sie das mit, müssen dieses aber nicht bestätigen. Ist ja auch im „richtigen“ Leben so: Während eine Freundschaft auf Gegenseitigkeit beruhen muss, währe es natürlich absurd, wenn Firmen, Marken oder Bands ebenso agieren würden. Und das heißt auch: Die Anzahl der möglichen Fans ist unendlich und durch nichts begrenzt. Außer durch einen ganz zentralen Unterschied: Freunde zu gewinnen ist leichter. Sie schicken Leuten eine Freundschaftsanfrage und viele von diesen werden bestätigt, auch wenn man sich nicht so genau kennt. Auf dieselbe Weise können Sie aber Leute nicht einfach bitten, Fan zu werden. Da gibt es zwar auch verschiedene Mittel und Wege (dazu später mehr), aber es ist schwieriger. Wenn Sie tatsächlich viele Fans für Ihre Seite gewinnen wollen, müssen Sie sich eben was einfallen lassen. Am schnellsten geht das natürlich über Anzeigen – wie im richtigen Leben
. Und das kann sich durchaus lohnen, wenn Sie entsprechend vernünftige Angebote über Ihre Unternehmensseite machen. Hier für gibt es viele Möglichkeiten, Seiten individuell zu gestalten – zum Beispiel mit dem iFramewrapper. Diese Möglichkeiten haben Sie in privaten Profilen nicht! Und hier zeigt sich dann auch ein ganz zentraler Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook Viele der Marketing-Instrumente wie Anwendungen etc. sind nur in Fanseiten einsetzbar und nicht auf Privatprofilen!
Ein weiterer Unterschied: Wenn Sie als Privatperson auf Facebook unterwegs sind, dann können Sie auch anderen Leuten was in deren Profil posten – immer vorausgesetzt, dass diese das auch zulassen. Das können Sie als Firma nicht! Und auch Nachrichten können Sie als Firma nicht versenden. Entscheidend für den Erfolg eines Firmenprofils ist es letztlich, dass dieses viele Fans hat, denn sonst können Sie dort schreiben soviel Sie wollen, es bekommt keiner mit! Bis auf die Suchmaschinen. Denn: Während private Profile nur von Personen einzusehen sind, die auf Facebook registriert sind, sind Fanpages so wie „normale“ Webseiten öffentlich. Und auch für Suchmaschinen äußerst relevant!
Hinzu kommt: Mit einem Profil können Sie beliebig viele Fanseiten betreiben. Zum Beispiel für Ihre Firma und dann für bestimmte Produkte, für Ihren Verein, andere Institutionen etc. Auch können Sie als Administrator für Seiten eingerichtet werden, die Sie selbst gar nicht erstellt haben. So können Sie zum Beispiel von Ihrem Chef gebeten werden, sich um die Unternehmensseite Ihres Arbeitgebers zu kümmern.
Wenn Sie also grübeln, wo der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook liegt, machen Sie immer wieder den Rückgriff ins „richtige“ Leben und dann ist eigentlich alles gesagt. Sollten Sie als Firma ein Privatprofil angelegt haben, können Sie dieses in eine Unternehmensseite umwandeln. Mehr dazu und weitere Tipps zum Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook finden Sie in meinem Artikel „Bei Facebook Fanseite ohne eigenes Profil anlegen“ von vergangener Woche.
Facebook-Profil in eine Fanseite umwandeln
Ein “beliebter” Fehler einiger Facebook-Einsteiger lässt sich mit diesem Tool korrigieren: Sie können Ihr Facebook-Profil in eine Fanseite umwandeln und so Sorge tragen, dass Sie sowohl den AGB´s von Facebook genügen als auch die Stärken der Fanseite fürs Marketing nutzen können. Wenn Sie Ihr Facebook-Profil in eine Fanseite umwandeln, beachten Sie aber auch, dass die Inhalte des Profils verloren gehen. Die Freunde verlieren Sie aber nicht, denn die werden auf diesem Wege in Fans umgewandelt.
Hier das Tool von Facebook: www.facebook.com/pages/create.php?migrate
Mit “Youtube for Pages” Videos in Facebook-Seiten einbinden
In einem der letzten Beiträge habe ich die Frage behandelt, wie Sie mit dem Tool iFrameWrapper einen Reiter in Ihren Facebook-Seiten erstellen, um Ihren Youtube-Kanal einzubinden. Offenbar funktioniert das aber nicht immer ganz störungsfrei, die Gründe kann ich momentan noch nicht sagen. Deshalb an dieser Stelle eine Alternative. Sie können auch mit “You tubefor Pages” Videos in Facebook-Seiten einbinden. Ich bin immer ein Freund schneller, pragmatischer und funktioniernder Lösungen anstatt die Zeit unnötig mit Fehlersuche zu vertun. Also: Wenn der iFramwrapper nicht will, dann nehmen Sie eben Youtube for Pages. Neben anderen brauchbaren Apps unter www.facebook.com/Involver. Und hier das Video, wie es funktioniert.











