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Holger Hogelücht

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Artikel-Schlagworte: „Fanseite“

Mit dem Facebook Inviter Freunde effektiv zur Fanpage einladen

Ein wichtige Möglichkeit Fans für die eigene Fanpage in Facebook zu gewinnen ist es, diese zum Besuch der Facebookseite einzuladen. Das wird nur dann etwas umständlich, wenn Sie bereits viele Freunde haben. Dann müssten Sie diese alle einzeln in dem entsprechenden Feld anklicken. Deshalb zeige ich Ihnen in diesem Videotutorial, wie Sie mit dem Facebook Inviter Freunde effektiv zur Fanpage einladen. Ein kleines, aber nützliches Werkzeug, Fans für die eigene Facebookseite zu gewinnen.

Mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über Freunde finden

In diesem Videtutorial zeige ich Ihnen einen Weg, wie Sie mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gewinnen, indem Sie  gezielt über Facebook Freunde finden. Dabei machen wir uns auch neuere Funktionalitäten in Facebook zunutze. In meinem Artikel gezielt Freunde in Facebook finden hatte ich eine vergleichbare Möglichkeit schon einmal angesprochen. Das ist so heute nicht mehr aktuell.

Der Weg: Sie machen sich als erstes die Tatsache zunutze, dass Sie Freunde in Facebook wesentlich schneller und leichter gewinnen als Fans für ein Unternehmen. Sie suchen dann ganz gezielt nach potenziellen Freunden, die mit Ihren Marketing-Interessen übereinstimmen. Dabei machen Sie sich zunutze, dass viele User in Facebook angeben, was sie beruflich machen. Wenn Sie ein Produkt anbieten, das für Selbstständige von Interesse ist, suchen Sie auf Facebook gezielt Freunde, die “selbstständig” als Tätigkeit angegeben haben. Das können Sie für die Chefsekretärin ebenso machen wie für den Landwirt oder den Musiker. Und auch viele Interessen verbergen sich hinter den beruflichen Angaben, z.B. haben viele als Arbeitgeber “fahradladen.de” angegeben, sind also offenbar Fahrradfans.

Wenn Sie auf diesem Wege dann Freunde gesammelt haben, dann nutzen Sie die eingebauten Funktionalitäten der Fanseite, um mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über diese Freunde zu finden. DAs geschieht über den neuen Button “Publikum erweitern”.

Wie das genau geht, zeigt Ihnen mein Video “Mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über Freunde finden”:

Mit eigenen iframe-Tabs in Facebook eine Anwendung für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt erstellen

In diesem Video zeige ich Ihnen ausführlich, wie Sie über eigene iframe-Tabs in Facebook eine Anwendung für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt erstellen.

Ein paar Anmerkungen dazu:

Die Anwendung greift auf externen Webspace zu, das heißt: die Seite wird auf dem Server abgelegt, wo zum Beispiel auch Ihre Website liegt. Außerdem sollten Sie über gewisse HTML- und CSS-Kenntnisse verfügen, denn sie müssen die Seiten, die Sie in Facebook erstellen wollen, zuvor gestalten und erstellen und auf dem Webserver ablegen. Diese Aufgabe können Sie natürlich auch an externe Webmaster abgeben, die zum Beispiel Ihre Website erstellt haben. Um Ihnen die Arbeit etwas zu erleichtern, zeige ich Ihnen im Video auch ein paar Seiten im Internet, auf denen Sie kostenlose Templates, also Vorlagen, für fertige html-Seiten herunterladen können. Diese müssen dann nur noch individuell angepasst werden.
Hier zwei Links dazu:
www.templatesbox.com
www.html-templates.eu

Alternativ gibt es auch gute Vorlagen für wenig Geld zu kaufen, zum Beispiel unter
http://themeforest.net.
Schauen Sie sich auf diesen Seiten einfach mal um.

Daten hochladen

Im weiteren Schritt zeige ich Ihnen, wie Sie die Vorlagen über ftp auf Ihren Server laden. Die entsprechenden ftp-Angaben finden Sie jeweils bei Ihrem Provider. Als Programm hierzu empfehle ich den Filezilla ftp Client, den Sie kostenlos unter www.filezilla.de herunterladen können. Dort finden Sie auch eine Funktionsbeschreibung.

Facebook

Nach dem Anlagen eines Verzeichnisses und dem Hochladen der Daten auf den Server zeigt das Video die entsprechenden Arbeiten in Facebook.
Dazu benötige Sie zwei Links:

Die Entwicklerseite auf Facebook:
www.facebook.com/developer

Den Link, um die fertige Anwendung in Facebook einzubinden:

https://www.facebook.com/dialog/pagetab?app_id=YOUR_APP_ID&display=popup&next=http://www.facebook.com/

Dort müssen „YOUR_APP_ID“ durch die individuelle App-ID ersetzen.

Zudem müssen Sie Ihr Facebook-Konto über Ihre Mobilfunknummer bzw. Kreditkartennummer verifiziert haben.

Gestaltungsspielraum

Mit den neuen Seiten in Facebook, der Chronik, haben Sie viel mehr Gestaltungsspielraum. Sie können über eigene iframe-Tabs in Facebook Anwendungen für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt in einer Breite von maximal 810 Pixeln erstellen. Ratsam sind 780 bis maximal 800 Pixel Breit und 800 Pixel Höhe, damit keine Scrollbalken entstehen.

Ein weiterer Tipp: Unter http://blog.schwindt-pr.com/downloads/iframetabs.pdf können Sie ein PDF der Facebook-Expertin Annette Schwindt zu dem Thema herunterladen.

Hier nun das Video:

Facebook: Die neue Timeline für Unternehmen im Überblick

Seit ein paar Tagen ist es „amtlich“ und auch der Zeitplan steht: Facebook stellt innerhalb der nächsten Wochen auch die Unternehmensseiten auf die neue Timeline um. Sprich: Bis zum 30. März haben Sie Zeit, selbst umzustellen und zu probieren. Ab 30. März werden die Seiten automatisch umgestellt und dann gibt es kein Zurück mehr! Ich habe die wichtigsten Infos zum Thema zusammengetragen und werde Sie auch in der praktischen Umsetzung auf dem Laufenden halten.

Facebook selbst gibt ein paar Infos unter www.facebook.com/about/pages/ heraus und zeigt dort auch ein paar sehr gelungene Beispiele. Dort besteht auch die Möglichkeit einer Vorschau auf die eigenen Seiten und, wenn Sie zufrieden sind, die Umstellung auf das neue Layout (Hier mein Video dazu).

Gestaltung

Was sofort ins Auge springt: Die größere Gestaltungsfreiheit! Heißt:

Anstatt der bisherigen Profilbildes sowie der etwas dürftigen Leiste mit fünf willkürlich in der Reihenfolge wechselnden Bildchen in der oberen Leiste, können Sie jetzt in die Kopfleiste ein Bild von 851×315 Pixeln integrieren! Und das ist gestalterisch ein echter Gewinn, wie zum Beispiel die Band Coldplay zeigt. Hinzu kommt ein quadratisches Profilbild von maximal 180×180 Pixeln. Damit entfallen dann die bisherigen bis zu 600 Pixel langen Profilbilder. Allerdings verlangt Facebook eine optische Gestaltung. Sprich: Facebook untersagt die Nutzung des großen Bildes in der Timeline zur Darstellung von Kaufaufforderungen und anderen Handlungsaufforderungen, Kontaktinformationen oder zum Beispiel Pfeilen, die auf Sharing-Möglichkeiten, Gefällt mir-Buttons etc. verweisen.

Eine gute Nachricht für Entwickler von Anwendungen: Egal ob Sie eigene Anwendungen erstellen oder auf Dienste wie iframewrapper zurückgreifen, galt bisher die maximale Breite von 520 Pixeln. Die neue Facebookseite ermöglicht zwei Größen: 520 Pixel und 810 Pixel! Was natürlich wesentlich mehr Spielraum bietet!

Marketing: Fangates ade…

Hier geht natürlich ein Aufschrei durch die Gemeinde mancher Vermarkter. Denn: Die so genannten Fangates, das sind die Willkommensseiten, auf die Besucher geführt werden, die noch nicht Fan einer Seite sind, um „gefällt mir“ zu klicken, fallen weg. Aus Marketingsicht ist das sicher ein wenig bedauerlich, aber seien wir ehrlich: Es hat auch jede Menge Seiten gegeben, wo diese Funktion wirklich nervig und miserabel verwendet worden ist, und um die ist es nicht schade. Und: Wer gute Beiträge auf seine Seite hat, der gelangt ohnehin zu seinen Fans. Es ist also Qualität gefragt!

Tabs und Reiter

Die bisherigen Möglichkeiten, durch Auswahl guter Reiter oder Tabs auf der linken Seite neben den Standardreitern eine Anzahl individueller Reiter so prominent wie bisher zur Verfügung zu stellen, wird sich kräftig ändern. Wie sich diese Bereich künftig darstellen lassen, dazu später mehr, das befinde ich mich selbst noch in der Phase des Ausprobierens. Tatsache ist: Reiter oder Tabs lassen sich nicht mehr so gut finden wie zuvor. Sie liegen jetzt unterhalb des großen Bildes. Dort wird ein Reiter angezeigt (der sich anscheinend weiterhin voreinstellen lässt), und daneben lassen sich dann die anderen Reiter öffnen. Gezeigt wird aber nur dieser eine Startreiter.

Aktuelle Beiträge wichtiger denn je

Facebook will, dass die User von Unternehmensseiten mehr aktuelle Beiträge posten. Das heißt: Die Unternehmensseiten auf Facebook werden mehr als zuvor ein Medium, in dem Firmen über aktuelle Unternehmensentwicklungen auf dem Laufenden halten. Es lohnt sich, beim Schreiben von Beiträgen einen Rhythmus von mindestens einem Beitrag pro Woche einzuhalten. Die neue Posting-Funktion der Pinnwand hält nämlich den aktuellen Beitrag bis zu sieben Tage im oberen Bereich der Unternehmensseite. Sprich: Es wird für jeden Nutzer der Site sofort offensichtlich, wenn Sie nichts tun! Die Timeline macht, wie man ja schon bei der Chronik von Privatprofilen sehen kann, jetzt auch bei Unternehmen deutlich, wie aktiv sie in den Netzwerk sind.

Interaktionen

Auch die Interaktionen von Fans mit der Seite sollen deutlich sichtbarer werden. Das erhöht natürlich ebenfalls die Notwendigkeit, sich hier Maßnahmen einfallen zu lassen. So erfährt der User besser, wenn Freunden von ihm die Seite gefällt, Fans dort Kommentare hinterlassen etc.

Gesamteindruck

Auf den ersten Blick ist mein Gesamteindruck positiv. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind deutlich verbessert. Die Chronologie hat mir persönlich auch schon in den Timelines der privaten Profile gefallen. Für knallharte Marketingaktivitäten ist die neue Timeline für Facebook-Unternehmensseiten schwerer zu handhaben – zumindest auf den ersten Blick. Aber eigentlich ist das eher eine Frage der Gewohnheit. Denn: Mit dem Wegfall der Fangates tritt das Thema Inhalt und Aktualität wieder deutlich in den Vordergrund. Und da ich sowohl optisch ansprechender arbeiten kann als auch die Möglichkeit habe, immer einen aktuellen Post bis zu sieben Tage an prominenter Position oben in der Unternehmensseite zu halten, ist das doch mehr als aufgewogen!

Viele weitere Feinheiten werde ich Ihnen in Kürze in Form eines Videos präsenterieren!

 

Impressumspflicht für Facebook-Fanseiten

Irgendwie war es schon lange klar, dass es mal in aller Deutlichkeit kommen würde: Die Impressumspflicht für Facebook-Fanseiten. Vergangene Woche wurde das Urteil des Landgerichts Aschaffenburg aus dem August öffentlich bekannt, wonach Facebook-Fanseiten, soweit sie geschäftlich genutzt werden, nach §5 Telemediengesetz ein Impressum haben müssen. Dieses muss dieselben Pflichtangaben enthalten wie auch das Impressum anderer Webseiten, mehr Infos zu diesen zum Beispiel unter www.impressumservice.de. Dieses Urteil wurde zwar nur im Bezug auf Facebook-Fanseiten gesprochen, aber der Inhalt betrifft alle anderen Social Media-Seiten für geschäftliche Nutzung ebenfalls.

Bei Facebook-Fanseiten beachten
Welche Konsequenzen hat die Impressumspflicht für Facebook-Fanseiten für Sie? Um möglichen Abmahnungen zu umgehen, die nicht lange auf sich warten lassen werden, ist schnelles Handeln angesagt. Dabei gibt es ein paar Vorgaben, die Sie beachten sollten: Es reicht nicht, auf das Impressum des Anbieters, also z.B. Facebook, zu verweisen. Als Betreiber der Fanseite müssen Sie selbst im Impressum stehen. Leider reicht es auch nicht, wenn Sie unter dem Reiter „Info “ alle notwendigen Daten aufführen, denn nach Aussage der Richter muss ein Impressum schnell zu finden sein und darf auf der Seite nicht versteckt werden. Dagegen muss das Impressum nicht auf der betreffenden Seite selbst aufgeführt werden, sondern darf als Link auch auf einer anderen Domain stehen. Sie können also zum Beispiel per Links auf das Impressum Ihrer Website verweisen. Es genügt aber nicht, wenn dieser Link unter „Info“ steht. Am sichersten ist es, einen eigenen Reiter mit dem Titel „Impressum“ anzulegen. Das lässt sich ganz einfach über die Anwendung von Social Media Team verwirklichen. Einfach Fan der Seite werden, dann die Anwendung installieren und das Impressum ausfüllen. Im Ergebnis können Sie das hier in der Grafik sehen:

Impressum bei Facebook-Fanseite

Impressum bei Facebook-Fanseite im Reiter

Sie können aber wie gesagt auch per Link auf das Impressum Ihrer Website verweisen. Das können Sie zum Beispiel mit dem iFramewrapper, mehr Infos dazu unter „;MMit iFrameWrapper Facebook-Seiten gestalten“.  Sie könne mit dieser Anwendung einen Reiter aufbauen und entweder auf das Impressum auf Ihrer Website verlinken oder dort selbst die notwendigen Eintragungen vornehmen.

Schwieriger ist es schon, in Twitter das Impressum zu realisieren. Das Problem: Es ist einfach kein Platz dafür vorgesehen. Die sinnvollste Lösung ist es, das über die Profilangaben zu erledigen. Hier sind allerdings nur 160 Zeichen möglich. Zudem wollen Sie dort ja auch noch Angaben über sich selbst machen. Da empfiehlt sich dann der Link auf das Impressum der eigenen Website. Beachten Sie bitte auch hier: Der von Twitter für das Einstellen eines Links auf Ihre Website vorgesehene Platz ist dafür nicht geeignet, weil hier eben nicht ausdrücklich auf das Impressum hingewiesen wird! Im Ergebnis kann das dann so aufsehen wie in der Grafik unten gezeigt:

Impressum bei Twitter gestalten

Impressum bei Twitter gestalten

 

Andere Möglichkeiten bei Twitter werden von Experten eher verworfen. Wie schon erwähnt dürfte es Probleme mit der Einbindung aus dem „Web“-Feld heraus geben, weil dieses nicht eindeutig als Impressum gekennzeichnet ist. Gerichtliche Urteile liegen hierzu meinem Kenntnisstand nach nicht vor. Zumindest ließe sich argumentieren, dass dieser Eintrag bei Twitter prominent platziert ist und viele Möglichkeiten ja nicht existieren. Eine weitere Variante wäre es, die Hintergrundgrafik hierfür zu nutzen. Aber auch das wird schwierig, wenn z.B. jemand die Anzeige von Grafiken in seinem Webbrowser ausgeschaltet hat. Genauer diskutiert werden diese Möglichkeiten von Rechtsanwalt Henning Krieg, einmal zu Facebook und einmal zu Twitter.

Ich empfehle die schnelle und einfache Umsetzung in Facebook per Anwendung und in Twitter durch Link im Profil zu Ihrer Website. Lassen Sie sich dafür aber bitte nicht all zu lange Zeit – die Abmahner schlafen nicht!

 

Was User auf Facebook machen (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 4)

Wenn Sie erfolgreich Facebook-Marketing betreiben wollen, müssen Sie sich dafür interessieren, was User auf Facebook machen. Die sind nämlich Ihre potenzielle Kundschaft und gehören unter die Lupe genommen.

Das Profil – der User stellt sich dar
Dazu gehört zu Beginn die Erstellung eines Profils. In diesem sind für den Einstieg verhältnismäßig wenige Daten gefragt – so Name, Alter und Geschlecht. Alles Weitere sind freiwillige Angaben. Viele User geben aber durchaus freigebig viele persönliche Daten von Interessen bis zu Arbeitgeber preis, weil sie über ihre Profile Kontakte mit Gleichgesinnten suchen und nicht zuletzt oft auch eine durchaus ausgeprägte Freude an der Selbstdarstellung haben. Das können Sie sich natürlich zunutze machen, in dem Sie zum Beispiel Anzeigen schalten oder einfach nur einmal recherchieren, zu welchen Interessen wie viele Personen in Ihrem Umkreis in Facebook vertreten sind. Im Artikel „Kleine Marktforschung auf Facebook“ habe ich das etwas genauer beschrieben. Im Gegensatz zu Adwords in Google haben Sie in Facebook nämlich die Chance, mit bestimmten Produkten sehr zielgerichtet zu werben. Sie suchen alle männlichen Singles zwischen 30 und 40 im Umkreis von 80 Kilometern um München, die sich für Walzer interessieren, weil Sie einen Tanzkurs mit Frauenüberschuss haben? Sie können in der Anzeige genau diese Kundengruppe ansprechen. Und das funktioniert so gut, weil die User in Facebook eben oft sehr genaue Angaben machen.

Privatsphäre – nicht alles muss öffentlich sein
Nach der Einrichtung des Profils und der Angabe von Interessen richten die User auch immer stärker ihr Augenmerk auf den Schutz der Privatsphäre. Sie überlegen zum Beispiel genau, was sie anderen mitteilen und was nicht. Allerdings beschränkt sich das oft darauf, dass sie genauere Profilinformationen nur Freunden preisgeben – die Werbung ist davon nicht betroffen. Das heißt: Wenn der User sein Geburtsdatum nicht öffentlich zeigt, bekommt er vom System dennoch die altersgerechte Werbung gezeigt.

Freunde sind das A + O des Users
Und wenn das Profil mehr oder weniger eingerichtet ist, dann geht es auf die Suche nach Freunden. Ohne Freunde ist ein Profil witzlos. Über Suchfunktionen bei Facebook, andere Netzwerke und Vorschläge von Facebook selbst ist relativ schnell ein Freundeskreis aufgebaut. Für Sie und Ihre Unternehmensseite ein wichtiger Faktor: Wenn nämlich ein User mit vielen Freunden Fan Ihrer Seite wird oder diese kommentiert, dann bekommen alle Freunde von ihm das mit. Im besten Fall können sich gute Aktionen, Gewinnspiele etc. so wie ein Virus ausbreiten.

Was User dann so treiben
Und wenn User auf Facebook erst einmal Freunde haben, dann wird das Portal für viele fester Bestandteil ihres Lebens. Allein in Deutschland gibt es bereits rund 22 Millionen Nutzer, weltweit über 800 Millionen. Und damit sind nicht jene gemeint, die ihren Account einmal angelegt und nie wieder aufgerufen haben, sondern diejenigen, die in den vergangenen 30 Tagen mindestens einmal eingeloggt waren. Sehr viele posten fast täglich über Facebook, sind via Smartphone online und nutzen Facebook anstelle von E-Mailings. Es ist offenbar ein Grundzug des Menschen, dass sich er gerne mitteilt und Facebook ist dafür das ideale Medium. Praktisch alle digital vorliegenden Inhalte können auf Facebook problemlos mit anderen geteilt werden. Und genau das sollten Sie sich als Unternehmen zunutze machen. Ihr Aufgabe: Sie müssen Inhalte produzieren – als Text, Fotos oder Video – der mitteilbar ist. Wobei gerade das Thema Content nicht nur für User, sonder auch für Suchmaschinen extrem wichtig ist! Und immer wieder für User von Interesse: Spiele wie zum Beispiel das beliebte FarmVille und natürlich Gewinnspiele.

Weitere Aktivitäten von Usern betreffen das Planen von Veranstaltungen, die Einrichtung von Gruppen für Gleichgesinnte. Dabei spiele Events für Sie als Unternehmen ebenfalls eine wichtige Rolle. Als Veranstalter von Partys, Konzerten etc. eröffnet sich für Sie eine phantastische Plattform der Mund-zu-Mundpropaganda. Die Extrembeispiele der von leichtsinnigen Jugendlichen ungewollt initiierten und gut besuchten Facebook-Partys zeigen, wie gut das funktionieren kann. Ebenso können User aber auch für Events in Gruppen geschlossene Nutzerkreise anlegen.

Soweit in Kürze was User auf Facebook machen. Im nächsten Artikel der Serie „Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing“ werden wir uns dem Aufbau von Unternehmensseiten zuwenden. Dabei wird es um die wichtigsten Funktionen der Unternehmensseite gehen und was Sie beim Anlegen der Fanseite Ihres Unternehmens beachten sollten.

Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 3)

Immer wieder höre ich diese Frage in Seminaren für Einsteiger: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook? Da stelle ich dann gern mal eine Gegenfrage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ihnen und Ihrer Firma oder einem Produkt? Das führt zwar im ersten Moment zu Irritationen, zeigt aber Einsteigern den einfachsten Weg auf, den Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook zu verstehen.

Gehen Sie bei Ihren Aktivitäten in Facebook immer genau so vor und stellen Sie sich solche Fragen wie im „richtigen“ Leben jenseits des virtuellen von Facebook und Co. Dann kommen Sie der Sache nämlich schon näher. Viele Funktionen in Facebook sind entsprechend dieser Logik angelegt. Dann ist der Unterschied schnell klar!

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Fanseite und Profil: Ihr Profil umfasst Daten, die mit einer Person verknüpft sind. Das reicht von Vor- und Nachname bis zu Geburtsdatum und Interessen. Sie können diese immer über den Weg der „Privatsphäre-Einstellungen“ so einstellen, dass Sie nicht alles mit jedem teilen und individuell steuern, wer was von Ihnen weiß. Generell können Sie nur ein Privatprofil anlegen. Sie können natürlich unter Pseudonymen jede Menge weitere Profile haben, aber wozu sollen die gut sein, wenn man Sie in diesen sowieso nicht kennt?

Im Privatprofil verbinden Sie sich dann mit Freunden. Das heißt: Sie suchen Leute, die Sie kennen und können dann verschiedene Listen anlegen, in die Sie diese hineinsortieren. Facebook schlägt Ihnen jede Menge an Personen vor, die Sie kennen könnten. Das ergibt sich aus Algorithmen, nach denen das System arbeitet. Es sucht letztlich nach Wahrscheinlichkeiten, die sich aus Ihren Verbindungen, Kommunikationsstrukturen, Interessen, Wohngegend etc. ergeben. Wenn Sie Freundschaften mit jemandem knüpfen, muss das auf Gegenseitigkeit beruhen. Wenn Sie also einer Person eine Freundschaftsanfrage schicken, wird erst eine Freundschaft daraus, wenn diese Person die Freundschaft bestätigt. Und umgekehrt ebenso. Allerdings gibt es hier eine Obergrenze: Mehr als 5000 Freunde lässt Facebook nicht zu!

Wenn Sie Ihr Profil angelegt haben, dann können Sie hier mit Freunden kommunizieren. Entweder öffentlich, so dass alle anderen Leute das mitbekommen oder eben so, dass nur die das mitbekommen, die Sie dazu berechtigen. Zugleich können Sie auch über die Nachrichtenfunktion auch individuelle Nachrichten an Freunde schicken. Nachrichten können Sie aber auch an Personen senden, mit denen Sie nicht befreundet sind. Das funktioniert also im Prinzip wie E-Mails und wird gerade von Jüngeren immer stärker anstatt des Versendens von E-Mails genützt.

Nutzen Sie bitte diesen Bereich des Profils wirklich nur so, wie Sie auch als Person im „richtigen“ Leben auftreten. Das heißt: Natürlich können Sie auch Freunden mal Ihre Produkte vorstellen oder diese zu Veranstaltungen Ihrer Firma einladen. Aber die übermäßige und einseitige Nutzung von Profilen fürs reine Marketing kann sowohl Freunde abschrecken – und noch viel schlimmer: Es kann seitens Facebook zur Sperrung Ihres Accounts führen!

Für Unternehmen, Produkte, Bands, Künstler, Vereine etc. gibt es die Fanseiten. Diese haben keine Freunde, sondern Fans. Wenn jemand Fan einer Seite wird, also den „gefällt mir“-Button drückt, dann bekommt er die Meldungen der Seite in seinen Meldungen angezeigt. Wenn der Fan-Button geklickt wird, bekommen Sie das mit, müssen dieses aber nicht bestätigen. Ist ja auch im „richtigen“ Leben so: Während eine Freundschaft auf Gegenseitigkeit beruhen muss, währe es natürlich absurd, wenn Firmen, Marken oder Bands ebenso agieren würden. Und das heißt auch: Die Anzahl der möglichen Fans ist unendlich und durch nichts begrenzt. Außer durch einen ganz zentralen Unterschied: Freunde zu gewinnen ist leichter. Sie schicken Leuten eine Freundschaftsanfrage und viele von diesen werden bestätigt, auch wenn man sich nicht so genau kennt. Auf dieselbe Weise können Sie aber Leute nicht einfach bitten, Fan zu werden. Da gibt es zwar auch verschiedene Mittel und Wege (dazu später mehr), aber es ist schwieriger. Wenn Sie tatsächlich viele Fans für Ihre Seite gewinnen wollen, müssen Sie sich eben was einfallen lassen. Am schnellsten geht das natürlich über Anzeigen – wie im richtigen Leben ;-) . Und das kann sich durchaus lohnen, wenn Sie entsprechend vernünftige Angebote über Ihre Unternehmensseite machen. Hier für gibt es viele Möglichkeiten, Seiten individuell zu gestalten – zum Beispiel mit dem iFramewrapper. Diese Möglichkeiten haben Sie in privaten Profilen nicht! Und hier zeigt sich dann auch ein ganz zentraler Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook Viele der Marketing-Instrumente wie Anwendungen etc. sind nur in Fanseiten einsetzbar und nicht auf Privatprofilen!

 

Ein weiterer Unterschied: Wenn Sie als Privatperson auf Facebook unterwegs sind, dann können Sie auch anderen Leuten was in deren Profil posten – immer vorausgesetzt, dass diese das auch zulassen. Das können Sie als Firma nicht! Und auch Nachrichten können Sie als Firma nicht versenden. Entscheidend für den Erfolg eines Firmenprofils ist es letztlich, dass dieses viele Fans hat, denn sonst können Sie dort schreiben soviel Sie wollen, es bekommt keiner mit! Bis auf die Suchmaschinen. Denn: Während private Profile nur von Personen einzusehen sind, die auf Facebook registriert sind, sind Fanpages so wie „normale“ Webseiten öffentlich. Und auch für Suchmaschinen äußerst relevant!

Hinzu kommt: Mit einem Profil können Sie beliebig viele Fanseiten betreiben. Zum Beispiel für Ihre Firma und dann für bestimmte Produkte, für Ihren Verein, andere Institutionen etc. Auch können Sie als Administrator für Seiten eingerichtet werden, die Sie selbst gar nicht erstellt haben. So können Sie zum Beispiel von Ihrem Chef gebeten werden, sich um die Unternehmensseite Ihres Arbeitgebers zu kümmern.

Wenn Sie also grübeln, wo der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook liegt, machen Sie immer wieder den Rückgriff ins „richtige“ Leben und dann ist eigentlich alles gesagt. Sollten Sie als Firma ein Privatprofil angelegt haben, können Sie dieses in eine Unternehmensseite umwandeln. Mehr dazu und weitere Tipps zum Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook finden Sie in meinem Artikel „Bei Facebook Fanseite ohne eigenes Profil anlegen“ von vergangener Woche.

 

Bei Facebook Fanseite ohne eigenes Profil anlegen (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 2)

Gerade bei Seminaren mit Facebook-Einsteigern kommt immer wieder schnell die Frage auf: Was ist der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook? Woran sich dann bei manchen die Frage anschließt: Kann ich bei Facebook eine Fanseite ohne eigenes Profil anlegen? (Anmerkung: Wenn ich hier den für Einsteiger nicht immer gängigen Oberbegriff „Fanseite“ wähle, meine ich Unternehmens- und Produktseiten ebenso wie Seiten von Künstlern etc.!)

Fangen wir mit der zweiten Frage an: Sie können bei Facebook eine Fanseite ohne eigenes Profil anlegen. Wenn Sie noch kein Facebook-Konto haben und dann über die Facebookeingangsseite kommend eine Fanseite anlegen, müssen Sie kein Profil einrichten, sondern nur ein paar Grunddaten angeben. Allerdings bleiben Ihnen dann einige Möglichkeiten versperrt. Sie können die Fanseite anlegen und verwalten, bleiben aber von vielen zusätzlichen Services wie den überaus wichtigen Anwendungen ausgeschlossen. Unternehmensseiten ohne die Nutzung von Anwendungen – sei es die von anderen Anbietern oder selbst erstellte – bleiben immer langweilige Standardseiten. Für die Anwendungen müssen Sie sich als Privatperson legitimieren.

Hier ein Video dazu:

Ein weiterer Nachteil, wenn Sie kein Profil haben: Sie können sich nicht mit anderen Nutzern befreunden oder private Nachrichten verschicken. Damit vergeben Sie sich auch eine ganz zentrale Chance, Kontakte aufzubauen und diese fürs Marketing zu nutzen. Sie haben auch nicht die Möglichkeit, anderen etwas an die Pinnwand zu schreiben und könne nur innerhalb Ihrer Unternehmensseite agieren. Schon der Aufbau einer größeren Fangemeinde ist schwieriger, wenn Sie kein Profil haben. Wenn Ihre Mitteilungen aber nur an eine Handvoll Fans gelangen, können Sie sich die Mühe eigentlich sparen, diese Seite überhaupt zu betreiben.

Und auch das müssen Sie bedenken: Wenn Sie Facebook in der wichtigen Funktion der Vernetzung von Privatpersonen aus eigener Erfahrung überhaupt nicht kennen, werden Sie die Marketing-Mechanismen kaum richtig verstehen. Facebook ist als privates Netz gestartet und hat die Möglichkeit Unternehmensseiten zu erstellen, erst später entwickelt. Wenn Sie „nur“ eine Fanseite führen, stoßen Sie ganz schnell immer wieder auf Grenzen, an denen Sie zum Anlegen eines Profils aufgefordert werden. Vor allem aber bleibt Ihnen die Logik der Marketingmechanismen verschlossen!

Doch was lege ich dann für ein Profil an, wenn mir diese Argumente als Betreiber einer Fanseite einleuchten? Ganz einfach: Ihr eigenes! Wenn Sie als Privatperson auf Facebook nicht weiter präsent sein wollen, stellen Sie den Bereich Privatsphäre entsprechend ein. Und wenn Sie schon über ein Privatkonto verfügen sollten und Ihr Chef bittet Sie, ein Firmenkonto anzulegen, ist auch das kein Problem. Sie müssen auf der Fanseite nicht als Administrator sichtbar sein. Zudem können auch mehrere Personen Administrator einer Seite sein und Sie können diesen Job auch an andere Personen weiterreichen. Die Administration einer Fanseite ist nicht auf Dauer an bestimmte Personen gebunden, wenn diese die Fanseite einmal erstellt haben!

Auf gar keinen Fall sollten Sie aber ein Profil als Firmenseiten missbrauchen (Vorname Bäckerei Nachname Müller etc.). Diesen Fehler machen immer wieder viele Unternehmen. Sollte das bereits der Fall sein, zeige ich Ihnen unter Facebook-Profil in eine Fanseite umwandeln wie Sie diesen Fehler beheben können.

Also: Sie können bei Facebook eine Fanseite ohne eigenes Profil anlegen. Sollten aus den genannten Gründen aber ein eigenes Profil anlegen. Wo dann die Unterschiede zwischen beiden liegen, beschreibe ich in der nächsten Folge meiner kleinen Serie „Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing“.

Facebook-Profil in eine Fanseite umwandeln

Ein “beliebter” Fehler einiger Facebook-Einsteiger lässt sich mit diesem Tool korrigieren: Sie können Ihr Facebook-Profil in eine Fanseite umwandeln und so Sorge tragen, dass Sie sowohl den AGB´s von Facebook genügen als auch die Stärken der Fanseite fürs Marketing nutzen können. Wenn Sie Ihr Facebook-Profil in eine Fanseite umwandeln, beachten Sie aber auch, dass die Inhalte des Profils verloren gehen. Die Freunde verlieren Sie aber nicht, denn die werden auf diesem Wege in Fans umgewandelt.
Hier das Tool von Facebook: www.facebook.com/pages/create.php?migrate

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