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Was User auf Facebook machen (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 4)
Wenn Sie erfolgreich Facebook-Marketing betreiben wollen, müssen Sie sich dafür interessieren, was User auf Facebook machen. Die sind nämlich Ihre potenzielle Kundschaft und gehören unter die Lupe genommen.
Das Profil – der User stellt sich dar
Dazu gehört zu Beginn die Erstellung eines Profils. In diesem sind für den Einstieg verhältnismäßig wenige Daten gefragt – so Name, Alter und Geschlecht. Alles Weitere sind freiwillige Angaben. Viele User geben aber durchaus freigebig viele persönliche Daten von Interessen bis zu Arbeitgeber preis, weil sie über ihre Profile Kontakte mit Gleichgesinnten suchen und nicht zuletzt oft auch eine durchaus ausgeprägte Freude an der Selbstdarstellung haben. Das können Sie sich natürlich zunutze machen, in dem Sie zum Beispiel Anzeigen schalten oder einfach nur einmal recherchieren, zu welchen Interessen wie viele Personen in Ihrem Umkreis in Facebook vertreten sind. Im Artikel „Kleine Marktforschung auf Facebook“ habe ich das etwas genauer beschrieben. Im Gegensatz zu Adwords in Google haben Sie in Facebook nämlich die Chance, mit bestimmten Produkten sehr zielgerichtet zu werben. Sie suchen alle männlichen Singles zwischen 30 und 40 im Umkreis von 80 Kilometern um München, die sich für Walzer interessieren, weil Sie einen Tanzkurs mit Frauenüberschuss haben? Sie können in der Anzeige genau diese Kundengruppe ansprechen. Und das funktioniert so gut, weil die User in Facebook eben oft sehr genaue Angaben machen.
Privatsphäre – nicht alles muss öffentlich sein
Nach der Einrichtung des Profils und der Angabe von Interessen richten die User auch immer stärker ihr Augenmerk auf den Schutz der Privatsphäre. Sie überlegen zum Beispiel genau, was sie anderen mitteilen und was nicht. Allerdings beschränkt sich das oft darauf, dass sie genauere Profilinformationen nur Freunden preisgeben – die Werbung ist davon nicht betroffen. Das heißt: Wenn der User sein Geburtsdatum nicht öffentlich zeigt, bekommt er vom System dennoch die altersgerechte Werbung gezeigt.
Freunde sind das A + O des Users
Und wenn das Profil mehr oder weniger eingerichtet ist, dann geht es auf die Suche nach Freunden. Ohne Freunde ist ein Profil witzlos. Über Suchfunktionen bei Facebook, andere Netzwerke und Vorschläge von Facebook selbst ist relativ schnell ein Freundeskreis aufgebaut. Für Sie und Ihre Unternehmensseite ein wichtiger Faktor: Wenn nämlich ein User mit vielen Freunden Fan Ihrer Seite wird oder diese kommentiert, dann bekommen alle Freunde von ihm das mit. Im besten Fall können sich gute Aktionen, Gewinnspiele etc. so wie ein Virus ausbreiten.
Was User dann so treiben
Und wenn User auf Facebook erst einmal Freunde haben, dann wird das Portal für viele fester Bestandteil ihres Lebens. Allein in Deutschland gibt es bereits rund 22 Millionen Nutzer, weltweit über 800 Millionen. Und damit sind nicht jene gemeint, die ihren Account einmal angelegt und nie wieder aufgerufen haben, sondern diejenigen, die in den vergangenen 30 Tagen mindestens einmal eingeloggt waren. Sehr viele posten fast täglich über Facebook, sind via Smartphone online und nutzen Facebook anstelle von E-Mailings. Es ist offenbar ein Grundzug des Menschen, dass sich er gerne mitteilt und Facebook ist dafür das ideale Medium. Praktisch alle digital vorliegenden Inhalte können auf Facebook problemlos mit anderen geteilt werden. Und genau das sollten Sie sich als Unternehmen zunutze machen. Ihr Aufgabe: Sie müssen Inhalte produzieren – als Text, Fotos oder Video – der mitteilbar ist. Wobei gerade das Thema Content nicht nur für User, sonder auch für Suchmaschinen extrem wichtig ist! Und immer wieder für User von Interesse: Spiele wie zum Beispiel das beliebte FarmVille und natürlich Gewinnspiele.
Weitere Aktivitäten von Usern betreffen das Planen von Veranstaltungen, die Einrichtung von Gruppen für Gleichgesinnte. Dabei spiele Events für Sie als Unternehmen ebenfalls eine wichtige Rolle. Als Veranstalter von Partys, Konzerten etc. eröffnet sich für Sie eine phantastische Plattform der Mund-zu-Mundpropaganda. Die Extrembeispiele der von leichtsinnigen Jugendlichen ungewollt initiierten und gut besuchten Facebook-Partys zeigen, wie gut das funktionieren kann. Ebenso können User aber auch für Events in Gruppen geschlossene Nutzerkreise anlegen.
Soweit in Kürze was User auf Facebook machen. Im nächsten Artikel der Serie „Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing“ werden wir uns dem Aufbau von Unternehmensseiten zuwenden. Dabei wird es um die wichtigsten Funktionen der Unternehmensseite gehen und was Sie beim Anlegen der Fanseite Ihres Unternehmens beachten sollten.
Warum Fanpages für Unternehmen auf Facebook sinnvoll sind
Da ich gerade ein paar Stichworte für einen Kunden aufgeschrieben habe, warum Fanpages für Unternehmen auf Facebook sinnvoll sind, möchte ich diese doch auch gleich mal in meinen Blog stellen. Dabei erinnert mich das Zögern mancher Unternehmen in Bezug auf Facebook sehr an die Diskussionen in manchen Unternehmen vor wenigen Jahren, ob es denn sinnvoll sei, sich überhaupt im Internet zu präsentieren – eine Frage die heute niemand mehr stellt. Und auch die Frage warum Fanpages für Unternehmen auf Facebook sinnvoll sind, wird sich in einigen Jahren genauso erübrigen.
Was spricht nun deutlich für die Facebook-Fanpages von Unternehmen?
Ganz wichtig und nicht jedem geläufig: Die Einstiegsbarrieren sind schnell überwunden, das Angebot von Facebook ist kostenlos und Unternehmen müssen lediglich die Arbeitszeit einkalkulieren. Und ein Einstieg ist schneller gemacht als bei einer normalen Website.
Auf der klassischen Website haben Sie nie die Chance, so hervorragende virale Effekte zu erzeugen. Wenn Sie genügend Fans Ihre Seite haben, tragen diese Ihre Botschaften weiter und sorgen für hervorragende Verbreitung. Und gute Angebote haben durchaus die Chance, viele Fans zu gewinnen.
Fanseiten sind ein hervorragendes Mittel zur Kundenkommunikation. Fanpages ermöglichen Meinungsumfragen, den aktiven Kundendialog und Meinungsaustausch. Heißt: Sie wissen immer genau, wie der Kunde „tickt“. So können Sie die Community befragen, was sie von Produkten hält, bevor Sie diese auf den Markt werfen oder sie von ihren Fans mitgestalten lassen. Eine tolle Möglichkeit für Kundendialog.
Nicht zu vergessen ist das Thema Suchmaschinenoptimierung. Das ist ein ganz wichtiges Thema bei der Frage, warum Fanpages für Unternehmen auf Facebook sinnvoll sind. Im Gegensatz zu Facebook-Profilen sind Fanpages nämlich öffentlich, das heißt: Auch wer nicht auf Facebook ist, kann sie sehen (aber natürlich nicht interagieren). Und entsprechend werden sie auch von Google und Co indiziert. Ein hoher Aktivitätsindex auf den Seiten beflügelt Ihre Suchmaschinenpräsenz und auch die Links zu Ihren anderen Seiten, die Sie auf der Fanpage posten, werden positiv bewertet.
Diverse Tools ermöglichen eine Individualisierung der Fanpage. Von der Einbindung andere Dienste wie Youtube, Twitter und anderen bis hin zu Statistiktools, die Ihnen Besucherstatistiken auflisten und Marketingtools.
Denken Sie im Rahmen von Facebook auch an den Markt der Smart Phones wie das iPhone. Das Facebook-App gehört zu den am meisten heruntergeladenen Apps überhaupt. Und dann macht es natürlich Sinn, auch auf Facebook präsent zu sein, zum Beispiel wenn ein User über das App nach Unternehmen in der Nähe seines Standortes sucht.
Nicht zuletzt dürfen Sie auch das Thema Image nicht vernachlässigen, wenn Sie fragen, warum Fanpages für Unternehmen auf Facebook sinnvoll sind. Dazu gehört auch, dass Leute, die von Ihren Dienstleitungen begeistert sind, das auch gern kundtun. Nicht nur große Unternehmen haben über Facebook und Co die Möglichkeit, sich als Marke aufzubauen.
Diese aus meiner Erfahrung wichtigen Aspekte, warum Fanpages für Unternehmen auf Facebook sinnvoll sind, lassen sich sicher noch erweitern. Ich erhebe damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mein Ziel in diesem kurzen Beitrag ist es einfach, die wichtigsten Aspekte an die Hand zu geben.
Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren
Das tägliche Gespräch mit Kunden zeigt mir doch immer wieder, wo die Fragen entstehen. Beispiel gestern. Ein Unternehmen hat viel Geld investiert, um einen Shop einzurichten, weil sie wissen, dass Shops durchaus von Google wohlmeinend bewertet werden. Dabei spielt der Verkauf über diesen Shop aufgrund der Individualität der Produkte eher eine untergeordnete Rolle. Das Ergebnis dieser Aktion ist bislang allerdings noch lange nicht optimal. Weiterhin gibt das Unternehmen viel Geld für bezahlte Links aus, über Suchmaschinen wird es mit seinen Produkten schwer gefunden und der Shop selbst macht nur marginale Umsätze. Das Web 2.0 ist angedacht, spielt bislang aber im Unternehmen keine Rolle. Der Hauptgrund: Die Angst, dass Web 2.0 zuviel Arbeit macht. Und weil ich diese Sorge immer wieder höre, möchte ich den Inhalt des ersten Vorgesprächs mit dem Unternehmen kurz skizzieren. Mein Tipp für Unternehmen: Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren und zugleich für Suchmaschinen optimieren!
Der erste Gedanke, den Unternehmen immer wieder haben ist es, dass sie aufgrund der Fülle an Möglichkeiten im Web 2.0 an vielen Portalen gleichzeitig schreiben, Texte einfügen und kommunizieren müssen, dass das Web 2.0 regelrecht zum Zeitfresser mutiert. Diese Sorge weiß ich in der Regel mit wenigen Worten zu zerstreuen. Wenn Sie das Web 2.0 richtig einrichten, dann können Sie Abläufe in relativ kurzer Zeit erledigen. Gehe ich von den Web 2.0 Grundlagen Facebook, Twitter und Youtube als den am Anfang wichtigsten Kanälen aus, dann kann ich mein Beiträge aus Twitter in Facebook posten (über http://apps.facebook.com/twitter) und ebenso alles auf Facebook-Fan-Seiten bzw. Unternehmensseiten auch in Twitter unterbringen (www.facebook.com/twitter). Was hier nicht geht und auch nicht sinnvoll wäre, ist das Posten von privaten Facebook-Profilen zu Twitter, weil diese ganzen Interaktionen, Kommentare etc. da wirklich keinen Sinn ergeben würden. Des Weiteren ist es angezeigt, jedes in Youtube hochgeladene Video zu Facebook, Twitter und anderen zu posten. Dazu gehen Sie in Ihrem Youtubezugang auf Konto, dort in den Kontoeinstellungen auf „Freigabe von Aktivitäten“ und können dort die entsprechenden Accounts aktivieren, es sind Facebook, Twitter, Reader, Orkut und Myspace. Wenn Sie diese Auifgaben erledigt haben, ihre Arbeitsabläufe im Web 2.0 zu optimieren, haben Sie die ersten Schritte bereits getan.
Nun gibt es natürlich noch jede Menge weitere Kanäle, Bookmarkdienste etc., die ich im Web 2.0 besetzen kann und sollte. Dazu gibt es das wertvolle Werkzeug Pixelpipe. Hier müssen Sie sich zwar die Mühe machen, möglichst jeden der dort aufgeführten Dienste einzurichten und mit einem Profil zu versehen. Aber wenn Sie das erledigt haben, dann können Sie mit einem Knopfdruck jede Menge Dienste mit Informationen füttern, die Sie hier an zentraler Stelle eingeben. Das heißt dann: Sie brauchen nichts in Facebook, Twitter oder wem auch immer zu posten, Sie gehen einfach zentral über Pixelpipe. Sehen Sie, so einfach können Sie mit etwas System Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren. Sogar Blogs lassen sich von hier bedienen. Letzteres würde ich aber nicht machen, warum, erkläre ich Ihnen gleich. Wie Pixelpipe funktioniert, zeige ich Ihnen hier.
Blogs sind natürlich ein Thema für sich. Für Suchmaschinen und die Darstellung von Inhalten aber ein absolutes Muss. Und gut in unter Thema „Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren“ einzubinden. Suchmaschinen reagieren immer stärker auf das Thema Web 2.0 und Blogs. Der Grund ist logisch. Google und Co. haben erkannt, dass im Web 2.0 die entscheidenden Internetaktivitäten stattfinden und dass neben Web 2.0-Portalen wie Facebook, Twitter und Co nichts aktueller ist als Blogs. Bei Blogs empfehle ich ganz deutlich WordPress, weil dieses System leicht zu installieren und zu bedienen ist und zweitens durch so genannte Plugins, also kleine Zusatzprogramme, für alle möglichen Zwecke einsetzbar ist. Zum Beispiel mit Plugins für die Suchmaschinenoptimierung, speziell für Google. Der entscheidende Unterschied zwischen „normalen“ Websites und Blogs in Sachen Suchmaschinenoptimierung: Bei Blogs wird nicht nur die Site als solche, sondern es werden alle einzelnen Beiträge optimiert und gelistet. Sie werden wirklich wahnwitzig schnell mit einzelnen Beiträgen in Google gut platziert und ich wundere mich nur immer wieder, wie wenige Unternehmen den Effekt für sich nutzen! Kunden von mir erzielen das hundert bis taudendfache an Zugriffen über Blogs im Vergleich zur „normalen“ Website. Und durch den Dienst www.networkedblogs.com kann ich dann wiederum meine Blogbeiträge automatisch zu Facebook posten. Ich schlage also mit dem WordPressblog zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich kann Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren und zugleich so richtig schön für Suchmaschinen optimieren.
Wenn ich Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren will, sollte ich es aber nicht übertreiben. So sollten Sie auf keinen fall Ihre Blogartikel automatisch über verschiedene Blogs posten. Suchmaschinen könnten Sie dann deutlich wegen doppeltem Content abstrafen. Inhalte sollten immer einmalig sein, wenn also mehrere Blogs dieselben Inhalte aufweisen, ist das tödlich. Am einfachsten ist es in diesem Falle, es bei einem Blog zu belassen, alles andere können Sie gerne füttern! Auch rate ich immer, regelmäßig in den Facebookaccount selbst zu schauen, denn Facebook ist ja auch für die Kommunikation und nicht nur um dort Inhalte einzubauen. Ihre Freunde merken schnell, wenn da nur Maschinen am Werk sind
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Apropos Freunde und Follower: Freunde muss ich auf Facebook schon selbst suchen, das nimmt mir keiner ab. Aber mit ein paar Tricks, die ich hier erläutere, ist der Aufwand überschaubar. Und in Twitter kann ich dann wieder vieles automatisieren. So über Tweepi, das ich Ihnen hier vorstelle und am elegantesten über TweetAdder (Letztes kostet aber ein wenig Geld, aber die paar Dollar lohnen sich!).
Zurück zu meinem Ausgangspunkt. Wie Sie sehen, gibt es jede Menge an Möglichkeiten, wenn Sie Arbeitsabläufe im Web 2.0 optimieren wollen. Sie müssen die ganzen Dienste, von denen fast alles kostenlos im Web zur Verfügung steht, nur einmal einrichten, dann müssen Sie eigentlich nur noch für Inhalte sorgen. Und wenn Sie das regelmäßig tun, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Wege!
Suchmaschinenoptimierung mit Social Media
Es ist keine Geheimnis: Suchmaschinenoptimierung mit Social Media ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor. Zentrale Größen in diesem Bereich: Facebook und Twitter. Wobei andere Dienste von Blogverzeichnissen über Videoportale bis zu Bookmarkdiensten nicht vernachlässigt werden sollten. Doch konzentrieren wir uns an dieser Stelle einmal auf Facebook und Twitter. Ich habe dazu ein wenig in Expertenstatements gestöbert, die aus dem Dunstkreis von Presseveröffentlichungen rund um die “Search Marketing Expo – SMX München – Die Konferenz für Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung” zu erfahren waren, die am 5. und 6. April 2011 in München stattfand.
Eine Frage, die Experten bewegt: Wie wichtig ist Suchmaschinenoptimierung mit Social Media denn nun tatsächlich?
Selbstverständlicher Standard bei Facebook: Die Wahl des Facebooknamens und der Vanity-URL (das ist der Name, den Sie Ihrem Unternehmen ab 25 Fans geben können), das Platzieren von Verlinkungen, Keywords in der Info-Box etc. (Behandeln wir hier in diesem Blog im Laufe der Zeit). Was aber viel spannender ist: Welchen Einfluss haben zum Beispiel Postings die ich schreibe dort schreibe auf Suchmaschinen? An sich ist klar: Google und Co. können diesen bei Facebook nicht folgen, weil die ja nur für registrierte Nutzer sichtbar sind.
Wichtig für die Suchmaschinenoptimierung mit Social Media: Sowohl Google als auch Microsoft-Dienst Bing haben offiziell bestätigt, dass das Teilen von Links, also weiterposten, Einfluss auf die Suchmaschinenergebnisse hat. Sowohl Bing Social ) als auch Google Social Search zeigen diese den Aussagen nach an. Über FriendsFeed etc. findet weitere Verbreitung statt. Und natürlich über Twitter, was wiederum auch für die Echtzeitsuche in Google relevant ist. (Um Tweets zu lesen, muss ich ja auch bei Twitter nicht eingeloggt sein!) Häufiges Teilen eines Links bei Facebook soll aber auch seine Rolle spielen, sagen die Verantwortlichen von Google und Bing.
Der Gründer der Unternehmens SEOmoz, Rand Fishkin, hat auf der Konferenz zur Suchmaschinenoptimierung mit Social Media betont: Wer bei Google gut gefunden werden will, der müsse auf die Sozialen Netzwerke setzen. Der Einfluss von Social Media für die Suchmaschinenoptimierung sein „schockierend hoch.“ Die Bedeutung sonstiger Links sei dagegen gesunken, ihre Bedeutung mache im Ranking nur noch rund 40 Prozent aus. Gekaufte Links würden dagegen keine Rolle mehr spielen. Weiterer Faktor: Der Name der Domain. Und immer wieder ein ganz zentraler Faktor: der Content. Längere Texte werden dabei inzwischen immer höher bewertet als kürzere, laut Fishkin vermutlich eine Reaktion Googles auf so genannte Contentsfarmen. Zudem gebe es Hinweise, dass Google auch No-Follow-Links in die Seitenbewertung mit einbeziehe (das sind Links, denen Google nicht folgen kann bzw. soll und die dann auch nicht als Suchergebnisse erscheinen. Manche Blogverzeichnisse sind zum Beispiel so aufgebaut.)
Zur Suchmaschinenoptimierung mit Social Media bestätigte dann auch Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead bei Google: “Signale aus sozialen Netzwerken sind sinnvoll im Ranking. Wenn die Nutzer Links für wichtig halten, wollen wir das auch tun.” Sprich: So wie im klassischen SEO vor dem großen Run auf Web 2.0 gilt auch hier: Suchmaschinen orientieren sich in erster Linie daran, wo die Nutzer sich tummeln. Wenn also Ihre Nutzer auf Facebook sind, sollten Sie es auch tun, um sie von dort für Ihre Website zu gewinnen.
Ebenfalls hilfreich: Positive Bewertungen. Heißt: Schaffen Sie Inhalte, die Ihre Facebook-Leser mit „gefällt mir“ kennzeichnen, weiterposten oder bei Tweeter retweeten. Damit werden Sie für weitere Leser und natürlich auch für Suchmaschinen interessant. Und damit kommen wir wieder zum zentralen Ausgangspunkt aller SEO: Suchmaschinenoptimierung mit Social Media funktioniert wie im gesamten Internet vor allem über gute Inhalte. Sprich: Es gibt drei wichtige Punkte, die Sie unbedingt beachten sollten. Content, Content und noch mal Content!
Suchmaschinenoptimierung mit Facebook
Die rapide wachsenden Mitgliederzahlen in Facebook legen nahe, auch Suchmaschinenoptimierung mit Facebook zu betreiben. Dafür spricht auch der Facebook- Pagerank von 10. (Hier können Sie mit dem PageRank Prediction Tool übrigens den Pagerank Ihrer Website ermitteln).
Gute Marketing-Möglichkeiten bieten sich natürlich durch die verschiedenen Facebook-Elemente wie das Gründen einer Gruppe, das Anlegen von Unternehmensseiten oder das Schalten von Facebook-Anzeigen. Für die Suchmaschinenoptimierung mit Facebook, also das SEO, müssen wir allerdings anders denken.
Der erste Blick bei der Suchmaschinenoptimierung fällt natürlich auf die URL. Wenn Sie ein Profil zum Beispiel unter www.facebook.com/holger.hogeluecht erreichen, ist das natürlich eine gute Voraussetzung, um auch unter dem Namen in Suchmaschinen wie Google gefunden zu werden. Ebenso funktioniert das bei der Unternehmensseite. Allerdings hat Facebook vor diesen Erfolg die Arbeit gesetzt: Um diese so genannte Vanity-URL zu bekommen, müssen Sie 25 Freunde (beim Profil) oder 25 Fans (bei der Unternehmensseite) haben. Vorher haben Sie die kryptische Darstellung mit undurchsichtigen Zeichenfolgen, die Ihnen nichts nützt. Wenn Sie diese Voraussetzung erfüllen, können Sie unter www.facebook.com/username den Wunschnamen festlegen.
Was passiert, wenn Sie das getan haben? Wenn nach dem entsprechenden Namen gesucht wird, dann kann der auch unter den Suchergebnissen in Google oder anderen Suchmaschinen erschienen.
Wenn Sie jetzt viele Freunde haben und der Name entsprechend oft bei Facebook verlinkt wird, könnte man glauben, dass Google die alle verfolgt. Genau das geschieht aber nicht. Es handelt sich hierbei nämlich um so genannte „No-Follow-Links“, sie können also von Google nicht verfolgt werden. Das heißt: Die werden auch nicht als Backlinks auf die eigene Website gewertet, um deren Pagrank zu optimieren. Der Aufbau von Links für die Suchmaschinenoptimierung geschieht indirekt. Heißt: Suchmaschinenoptimierung mit Facebook betreiben Sie, in dem Sie guten Content auf Ihrer Website präsentieren, der von anderen Facebook-Usern weiterverlinkt wird (viraler Effekt), auch wenn diese Links dann ebenfalls nicht von Google indiziert werden. Aber über diese Links kommen Leute auf dem Weg über Ihre Facebook-Unternehmensseite auf Ihre Website oder Ihren Blog, Sie haben also anstatt über Suchmaschinen die Besucher Ihrer Website über Facebook erhalten. Logisch ist: Je besser Ihre Inhalte, desto höher das Interesse!
Was Sie aber in Sachen Suchmaschinenoptimierung mit Facebook machen sollten: Facebook selbst optimieren. Sie können nämlich vergleichbar zu jeder anderen Website auch Ihre Facebook-Seiten für Suchmaschinen optimieren! So können Sie zum Beispiel bei der Wahl der passenden Vanity-URL (ab 25 Fans) neben dem Firmennamen auch das wichtigste Suchwort zusätzlich wählen. Oder das Produkt, das Sie vermarkten. Hier haben Sie freie Wahl, wenn der Name noch nicht vergeben ist.
Weitere Methoden der Suchmaschinenoptimierung mit Facebook: Fügen Sie in die Texte der Facebook-Seite Ihre wichtigsten Keywords ein, empfohlen ist eine Keywordsichte von drei bis sieben Prozent. Weiterhin sinnvoll: Wenn Sie von außen, also zum Beispiel Ihrer Website, auf Ihre Facebook-Seite verlinken, schreiben Sie als Linktext ebenfalls ihr Hauptkeyword. Und natürlich in die Vanity-URL. Ebenfalls äußerst wirkungsvoll ist es, die Funktion Notizen regelmäßig mit Notizen zu den Keywords und Links auf Ihre Website zu füllen. Und schließlich empfehlen Experten noch, die Funktion „Diskussionen“ zu nutzen. Starten Sie Diskussionen, die Ihre Hauptkeywords enthalten. Wenn Diskussion mit diesen Keywords entsteht, umso besser für Sie!
Diese grundsätzlichen Methoden der Suchmaschinenoptimierung mit Facebook unterstützen Sie, um mit Ihren Keywords in den Suchmaschinen gefunden zu werden. Und wenn es Ihnen gelingt, mit Ihren Seiten bei Facebook, Twitter, Xing und vielleicht noch Ihrem Blog und Youtube in Google gelistet zu sein, um so besser für Sie! Ein Unternehmen, das über so viele Wege erreichbar ist, bekommt zwangsläufig viele Klicks und erweist sich als absolut kompetent und interessant!









