Artikel-Schlagworte: „Facebook-Marketing“
Mit dem Facebook Inviter Freunde effektiv zur Fanpage einladen
Ein wichtige Möglichkeit Fans für die eigene Fanpage in Facebook zu gewinnen ist es, diese zum Besuch der Facebookseite einzuladen. Das wird nur dann etwas umständlich, wenn Sie bereits viele Freunde haben. Dann müssten Sie diese alle einzeln in dem entsprechenden Feld anklicken. Deshalb zeige ich Ihnen in diesem Videotutorial, wie Sie mit dem Facebook Inviter Freunde effektiv zur Fanpage einladen. Ein kleines, aber nützliches Werkzeug, Fans für die eigene Facebookseite zu gewinnen.
Mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über Freunde finden
In diesem Videtutorial zeige ich Ihnen einen Weg, wie Sie mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gewinnen, indem Sie gezielt über Facebook Freunde finden. Dabei machen wir uns auch neuere Funktionalitäten in Facebook zunutze. In meinem Artikel gezielt Freunde in Facebook finden hatte ich eine vergleichbare Möglichkeit schon einmal angesprochen. Das ist so heute nicht mehr aktuell.
Der Weg: Sie machen sich als erstes die Tatsache zunutze, dass Sie Freunde in Facebook wesentlich schneller und leichter gewinnen als Fans für ein Unternehmen. Sie suchen dann ganz gezielt nach potenziellen Freunden, die mit Ihren Marketing-Interessen übereinstimmen. Dabei machen Sie sich zunutze, dass viele User in Facebook angeben, was sie beruflich machen. Wenn Sie ein Produkt anbieten, das für Selbstständige von Interesse ist, suchen Sie auf Facebook gezielt Freunde, die “selbstständig” als Tätigkeit angegeben haben. Das können Sie für die Chefsekretärin ebenso machen wie für den Landwirt oder den Musiker. Und auch viele Interessen verbergen sich hinter den beruflichen Angaben, z.B. haben viele als Arbeitgeber “fahradladen.de” angegeben, sind also offenbar Fahrradfans.
Wenn Sie auf diesem Wege dann Freunde gesammelt haben, dann nutzen Sie die eingebauten Funktionalitäten der Fanseite, um mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über diese Freunde zu finden. DAs geschieht über den neuen Button “Publikum erweitern”.
Wie das genau geht, zeigt Ihnen mein Video “Mehr Fans für Ihr Unternehmen auf Facebook gezielt über Freunde finden”:
Mit eigenen iframe-Tabs in Facebook eine Anwendung für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt erstellen
In diesem Video zeige ich Ihnen ausführlich, wie Sie über eigene iframe-Tabs in Facebook eine Anwendung für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt erstellen.
Ein paar Anmerkungen dazu:
Die Anwendung greift auf externen Webspace zu, das heißt: die Seite wird auf dem Server abgelegt, wo zum Beispiel auch Ihre Website liegt. Außerdem sollten Sie über gewisse HTML- und CSS-Kenntnisse verfügen, denn sie müssen die Seiten, die Sie in Facebook erstellen wollen, zuvor gestalten und erstellen und auf dem Webserver ablegen. Diese Aufgabe können Sie natürlich auch an externe Webmaster abgeben, die zum Beispiel Ihre Website erstellt haben. Um Ihnen die Arbeit etwas zu erleichtern, zeige ich Ihnen im Video auch ein paar Seiten im Internet, auf denen Sie kostenlose Templates, also Vorlagen, für fertige html-Seiten herunterladen können. Diese müssen dann nur noch individuell angepasst werden.
Hier zwei Links dazu:
www.templatesbox.com
www.html-templates.eu
Alternativ gibt es auch gute Vorlagen für wenig Geld zu kaufen, zum Beispiel unter
http://themeforest.net.
Schauen Sie sich auf diesen Seiten einfach mal um.
Daten hochladen
Im weiteren Schritt zeige ich Ihnen, wie Sie die Vorlagen über ftp auf Ihren Server laden. Die entsprechenden ftp-Angaben finden Sie jeweils bei Ihrem Provider. Als Programm hierzu empfehle ich den Filezilla ftp Client, den Sie kostenlos unter www.filezilla.de herunterladen können. Dort finden Sie auch eine Funktionsbeschreibung.
Nach dem Anlagen eines Verzeichnisses und dem Hochladen der Daten auf den Server zeigt das Video die entsprechenden Arbeiten in Facebook.
Dazu benötige Sie zwei Links:
Die Entwicklerseite auf Facebook:
www.facebook.com/developer
Den Link, um die fertige Anwendung in Facebook einzubinden:
https://www.facebook.com/dialog/pagetab?app_id=YOUR_APP_ID&display=popup&next=http://www.facebook.com/
Dort müssen „YOUR_APP_ID“ durch die individuelle App-ID ersetzen.
Zudem müssen Sie Ihr Facebook-Konto über Ihre Mobilfunknummer bzw. Kreditkartennummer verifiziert haben.
Gestaltungsspielraum
Mit den neuen Seiten in Facebook, der Chronik, haben Sie viel mehr Gestaltungsspielraum. Sie können über eigene iframe-Tabs in Facebook Anwendungen für Fanseiten-Reiter mit individuellem Inhalt in einer Breite von maximal 810 Pixeln erstellen. Ratsam sind 780 bis maximal 800 Pixel Breit und 800 Pixel Höhe, damit keine Scrollbalken entstehen.
Ein weiterer Tipp: Unter http://blog.schwindt-pr.com/downloads/iframetabs.pdf können Sie ein PDF der Facebook-Expertin Annette Schwindt zu dem Thema herunterladen.
Hier nun das Video:
Facebook Timeline für Unternehmen als kurzes Videotutorial
An dieser Stelle die Facebook Timeline für Unternehmen als kurzes Videotutorial. Es enthält Hinweise, wie Sie sich die Vorschau für Ihre Seiten anschauen können und die wichtigsten Eckpunkte, die Sie zur Gestaltung beachten sollten. Wie dann die praktische Umsetzung erfolgt, werde ich Ihnen in einem weiteren Video in Kürze präsentieren.
Probleme beim Umgang mit Facebook
Auf diesem Wege möchte ich doch mal auf ein paar Probleme etwas näher eingehen, die beim Umgang mit Facebook immer wieder auftreten.
Zu Beginn möchte ich gleich darauf hinweisen, dass Facebook einem beständigen Wandel unterliegt. Wenn Sie in diesem Artikel oder meinem Youtube-Kanal Beiträge finden, die nicht mehr ganz der Aktualität entsprechen, dann kann das durchaus passieren. Ich freue mich, wenn Sie mich darauf aufmerksam machen, dann kann ich das Thema auf neuesten Stand präsentieren.
Folgende Tücken haben mir Leser die vergangene Woche geschildert, auf die ich doch kurz eingehen möchte:
Viele Probleme gibt es immer wieder beim Zusammenführen von Facebook-Seiten. Beachten sie unbedingt ein paar Dinge, bevor Sie loslegen. Als Erstes gilt: Sie müssen für beide Seiten, die Sie zusammenführen wollen, Administrator sein. Das wird gerne vergessen und dann wundern sich User, dass das nicht klappt. Zudem ist wichtig: Die Seiten müssen exakt gleich heißen. Kleinste Abweichungen lassen das Zusammenführen scheitern. Und das „Schlimmste“: Es gibt keine Garantie, dass es klappt. In meinem Artikel Facebookseiten zusammenführen habe ich das Prozedere beschrieben. Aber es kann sein, dass entweder die Funktion für das Zusammenführen von Seiten einfach nicht erscheint. Oder dass Sie zwar den Prozess einleiten können, dann aber an am Punkt mit der Warnung „Bist Du sicher, dass Du Seiten zusammenführen möchtest“ es nicht weitergeht, das ist gerade die Woche mehrfach geschehen. Sie müssen sich einfach mit der Tatsache abfinden, dass es keine Garantie für das Zusammenführen von Seiten gibt. Hier ein paar Links zu Seiten, die sich mit der Thematik beschäftigen:
Futurebiz
Thomas Hutter
socialmediaaustausch
Ein weiterer Punkt der Wunsch, den Namen von Facebook Seiten zu ändern und damit immer wider auftretende Fragen: Unterscheiden Sie zwischen Nutzername und dem Namen Ihres Unternehmens. Der Nutzername entspricht der Vanity-URL, die ich hier beschrieben habe. Diesen können Sie nur einmal eintragen und dann nicht wieder ändern! Bitte überlegen Sie gut, welchen Nutzernamen Sie wählen! Der Name des Unternehmens ist dagegen beliebig oft änderbar, wenn Sie eine Voraussetzung erfüllen: Sie müssen weniger als 100 Fans haben, sind diese erreicht, steht der Name fest und ist nicht zu ändern.
Eine weitere Frage, die immer wieder auftaucht: Was kann ich tun, wenn ich ein Privatprofil als Unternehmensseite nutze und dieses Privatprofil in eine Fanseite für Unternehmen umwandeln möchte. Das ist möglich, ich habe es unter Facebookprofil in eine Fanseite verwandeln beschrieben. Sie können das aber nicht ohne weiteres rückgängig machen, sondern müssen unter http://www.facebook.com/help/contact_us.php?id=189265951117017 bei Facebook einen Antrag dazu stellen, das habe ich aber noch nicht probiert. Sie übernehmen bei der Umwandlung die Freunde dann als Fans sowie das Profilbild, alle anderen Inhalte gehen verloren!
Immer wieder kommt die Frage nach dem Bestätigen von Facebook-Profilen. Das müssen Sie tun, um den vollen Funktionsumfang zu erhalten. Zudem werden Sie ohne diese Bestätigung immer wieder um die Eingabe des Captcha-Codes gebeten und das kann auf die Dauer ziemlich nerven. Wie das funktioniert habe ich unter Facebook Nutzernamen ändern und Konto eintragen beschrieben. Sie müssen allerdings eine Mobilfunknummer angeben Und Sie können unter einer Nummer nicht beliebig viele Profile anlegen. Oder Sie müssen eben das umständlich Verfahren mit Ausweiskopie etc. über sich ergehen lassen, wovon ich allerdings abrate.
Und noch eine Frage, die die Woche gestellt wurde: Natürlich können Sie die Kontaktadresse in Ihrer Facebook-Unternehmensseite eintragen bzw. ändern. Das finden Sie, wenn Sie in die Fanseite gehen, “Seite bearbeiten” klicken und dann im linken Reiter “Allgemeine Informationen” anklicken. Je nachdem, unter welcher Rubrik Sie hier Ihre Fanseite eingetragen haben, taucht hier die Kontaktadresse auf, z.B. bei “lokale Unternehmen”. Sie können aber die Rubrik ändern, müssen diese also noch nicht gleich beim Erstellen der Unternehmensseite festlegen!
Soweit so kurz. Ich freue mich immer wieder auf Ihre Anfragen und bemühe mich, diese möglichst zeitnah zu beantworten.
Facebook Like-Button einbinden (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 6)
Wir haben in der letzten Folge unserer kleinen Serie “Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing” überhaupt erst einmal die Grundlagen der Facebook-Fanseite oder Unternehmenseite angesehen. Und nun wollen wir die natürlich bewerben, denn der erste Schritt sollte es sein, dass wir bei einer neuen Seite die “Schallgrenze” von 25 Fans knacken, damit wir eine “sprechende” URL anlegen können (Siehe Auf Facebook eine Vanity URL erstellen). Dazu binden wir den “Like-Button” in unsere Website und/oder unseren Blog ein, so dass Besucher dort sehen: Aha, das Unternehmen ist auch auf Facebook vertreten uund weil es mir so gut gefällt, klicke ich “gefällt mir”. Zudem richten wir das so ein, dass die Besucher unserer Website, wenn sie parallel in Facebook eingeloggt sind, auch gleich sehen können, welchen ihrer Freunde die Fanpage ebenfalls gefällt. Das unterstützt deutlich das “Liken”. Viel Spaß dabei, wenn Sie den Facebook Like-Button in Ihre Website einbinden!
Die Facebook-Unternehmensseite im Überblick (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 5)
Grundsätzlich, auch wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole: Unterscheiden Sie bei Facebook zwischen Profil und Unternehmensseite. Das Facebook-Profil entspricht Ihnen als Person, während die Unternehmensseite Ihr Unternehmen repräsentiert. Oder Ihr Produkt, Ihre Website, die Sie promoten wollen. Das heißt: während Sie als Person nur einmal vorhanden sind, können Sie so viele Unternehmen, Produkte etc. haben wie Sie wollen. Eben genau so wie im „richtigen“ Leben. Und um das abzubilden, hat Facebook noch viele weitere Unterschiede zwischen Profil und Fanseiten (so heißen Unternehmensseiten etc. zusammengefasst) entwickelt.
Wie also starten Sie jetzt?
Sie klicken ganz unten in Ihrem Facebookaccount in der Fußzeile auf „Seite erstellen“. Wahlweise auch auf den Link www.facebook.com/pages/create.php. Dann stöbern Sie etwas, welche dieser Möglichkeiten für Sie in Betracht kommt. Alles was Sie dort jetzt eintragen, können Sie am Anfang auch noch ändern. Sie können auch probieren, Testseiten anlegen etc.
So sieht das Bild dann aus:
Jetzt durchlaufen Sie diesen Prozess und machen bei Unternehmensseiten so viele Angaben wie möglich. Denn anders als beim privaten Profil wollen Sie ja hier mit Ihren Daten in die Öffentlichkeit. Es darf maximal 200 Pixel breit und 600 Pixel hoch sein. Sie können diesen Schritt aber auch später unternehmen wie auch die anderen Schritte. Um sich zu orientieren, sollten Sie also diese erstmal überspringen, dass Sie Ihre Seite im Rohbau fertig haben. Dann haben Sie eine Seite mit den Reitern auf der linken Seite wie Sie es vom Profil her kennen.
Der Reiter los geht´s fordert Sie zu Aktivitäten auf wie Freunde einzuladen etc. Warten Sie hiermit doch bitte, bis die Seite gestaltet ist. Zudem ist es sinnvoll, auch schon ein paar Aktivitäten zu zeigen, bevor man Freunde einlädt. Schließlich machen Sie die Eröffnungsfeier für Ihren neuen Laden auch nicht auf einer Baustelle, sondern im fertigen Geschäft!
Als nächsten Reiter sehen Sie dann die Pinnwand. Hier empfehle ich dann, schon mal ein paar Postings zu schreiben, auch wenn es noch keiner liest, aber damit geben Sie schon mal etwas Inhalt vor. Das können Links sein zu Filmen oder interessanten Artikeln ihrer Branche, ein paar Worte zur „Neueröffnung“ – Ihrer Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!
Dann widmen Sie sich ausführlich dem Reiter Info. Alles was Sie hier eintragen, sollte sich um den Inhalt der Website. Des Geschäfts, das Produkt, Kontaktinformationen etc. drehen. Denken Sie daran, hier möglichst intensiv schon im Vorfeld wichtige Schlagwörter zu recherchieren, denn im Gegensatz zum Facebook-Profil, das nur für eingeloggte User zu sehen ist, ist die Unternehmensseite öffentlich. Und wird also auch von Google ausgelesen! Und dann sollten Sie unter Fotos natürlich auch jede Menge an Fotos in die Seite stellen. Der Reiter „Aktivitäten von Freuden“ bleiben erstmal unberührt, dazu später mehr, um die Sache zu Beginn nicht zu überfrachten. Hier stehen zum Beispiel die Aktivitäten derer, die Ihre Seite über Mobiltelefon orten und besuchen.
Wenn Sie soweit Ihre Seite fertig haben, kommt der nächste Schritt, den Sie im privaten Profil nicht haben. Sie können über diverse Anwendungen etc. Ihre Seite individuell gestalten. Ein Beispiel habe ich hier (Teil 1) und hier (Teil 2) anhand des iFramewrappers beschrieben. Ebenso können Sie eigene Anwendungen kreieren, dazu aber später mehr. Wenn die Seite dann so gestaltet ist, dass Sie sich das ungefähr vorstellen, dann können Sie starten, Freunde einladen diese zu besuchen und sie fürs Marketing nutzen (mehr dazu unter „Facebook fürs Marketing richtig nutzen“).
Ich hoffe Ihnen ein wenig geholfen zu haben, den Einstieg ins Erstellen der Unternehmensseite zu finden. Die anderen Artikel zu der Serie finden Sie hier (http://www.web20-erfolg.de/?s=Der+richtige+Einstieg+ins+Facebook-Marketing&search=Suchen) Fragen dazu können Sie gern an mich richten, ich beantworte diese gern (bitte etwas Geduld, wenn es mal ein oder zwei Tage dauert, das kann passierenJ).
Was User auf Facebook machen (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 4)
Wenn Sie erfolgreich Facebook-Marketing betreiben wollen, müssen Sie sich dafür interessieren, was User auf Facebook machen. Die sind nämlich Ihre potenzielle Kundschaft und gehören unter die Lupe genommen.
Das Profil – der User stellt sich dar
Dazu gehört zu Beginn die Erstellung eines Profils. In diesem sind für den Einstieg verhältnismäßig wenige Daten gefragt – so Name, Alter und Geschlecht. Alles Weitere sind freiwillige Angaben. Viele User geben aber durchaus freigebig viele persönliche Daten von Interessen bis zu Arbeitgeber preis, weil sie über ihre Profile Kontakte mit Gleichgesinnten suchen und nicht zuletzt oft auch eine durchaus ausgeprägte Freude an der Selbstdarstellung haben. Das können Sie sich natürlich zunutze machen, in dem Sie zum Beispiel Anzeigen schalten oder einfach nur einmal recherchieren, zu welchen Interessen wie viele Personen in Ihrem Umkreis in Facebook vertreten sind. Im Artikel „Kleine Marktforschung auf Facebook“ habe ich das etwas genauer beschrieben. Im Gegensatz zu Adwords in Google haben Sie in Facebook nämlich die Chance, mit bestimmten Produkten sehr zielgerichtet zu werben. Sie suchen alle männlichen Singles zwischen 30 und 40 im Umkreis von 80 Kilometern um München, die sich für Walzer interessieren, weil Sie einen Tanzkurs mit Frauenüberschuss haben? Sie können in der Anzeige genau diese Kundengruppe ansprechen. Und das funktioniert so gut, weil die User in Facebook eben oft sehr genaue Angaben machen.
Privatsphäre – nicht alles muss öffentlich sein
Nach der Einrichtung des Profils und der Angabe von Interessen richten die User auch immer stärker ihr Augenmerk auf den Schutz der Privatsphäre. Sie überlegen zum Beispiel genau, was sie anderen mitteilen und was nicht. Allerdings beschränkt sich das oft darauf, dass sie genauere Profilinformationen nur Freunden preisgeben – die Werbung ist davon nicht betroffen. Das heißt: Wenn der User sein Geburtsdatum nicht öffentlich zeigt, bekommt er vom System dennoch die altersgerechte Werbung gezeigt.
Freunde sind das A + O des Users
Und wenn das Profil mehr oder weniger eingerichtet ist, dann geht es auf die Suche nach Freunden. Ohne Freunde ist ein Profil witzlos. Über Suchfunktionen bei Facebook, andere Netzwerke und Vorschläge von Facebook selbst ist relativ schnell ein Freundeskreis aufgebaut. Für Sie und Ihre Unternehmensseite ein wichtiger Faktor: Wenn nämlich ein User mit vielen Freunden Fan Ihrer Seite wird oder diese kommentiert, dann bekommen alle Freunde von ihm das mit. Im besten Fall können sich gute Aktionen, Gewinnspiele etc. so wie ein Virus ausbreiten.
Was User dann so treiben
Und wenn User auf Facebook erst einmal Freunde haben, dann wird das Portal für viele fester Bestandteil ihres Lebens. Allein in Deutschland gibt es bereits rund 22 Millionen Nutzer, weltweit über 800 Millionen. Und damit sind nicht jene gemeint, die ihren Account einmal angelegt und nie wieder aufgerufen haben, sondern diejenigen, die in den vergangenen 30 Tagen mindestens einmal eingeloggt waren. Sehr viele posten fast täglich über Facebook, sind via Smartphone online und nutzen Facebook anstelle von E-Mailings. Es ist offenbar ein Grundzug des Menschen, dass sich er gerne mitteilt und Facebook ist dafür das ideale Medium. Praktisch alle digital vorliegenden Inhalte können auf Facebook problemlos mit anderen geteilt werden. Und genau das sollten Sie sich als Unternehmen zunutze machen. Ihr Aufgabe: Sie müssen Inhalte produzieren – als Text, Fotos oder Video – der mitteilbar ist. Wobei gerade das Thema Content nicht nur für User, sonder auch für Suchmaschinen extrem wichtig ist! Und immer wieder für User von Interesse: Spiele wie zum Beispiel das beliebte FarmVille und natürlich Gewinnspiele.
Weitere Aktivitäten von Usern betreffen das Planen von Veranstaltungen, die Einrichtung von Gruppen für Gleichgesinnte. Dabei spiele Events für Sie als Unternehmen ebenfalls eine wichtige Rolle. Als Veranstalter von Partys, Konzerten etc. eröffnet sich für Sie eine phantastische Plattform der Mund-zu-Mundpropaganda. Die Extrembeispiele der von leichtsinnigen Jugendlichen ungewollt initiierten und gut besuchten Facebook-Partys zeigen, wie gut das funktionieren kann. Ebenso können User aber auch für Events in Gruppen geschlossene Nutzerkreise anlegen.
Soweit in Kürze was User auf Facebook machen. Im nächsten Artikel der Serie „Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing“ werden wir uns dem Aufbau von Unternehmensseiten zuwenden. Dabei wird es um die wichtigsten Funktionen der Unternehmensseite gehen und was Sie beim Anlegen der Fanseite Ihres Unternehmens beachten sollten.
Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 3)
Immer wieder höre ich diese Frage in Seminaren für Einsteiger: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook? Da stelle ich dann gern mal eine Gegenfrage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Ihnen und Ihrer Firma oder einem Produkt? Das führt zwar im ersten Moment zu Irritationen, zeigt aber Einsteigern den einfachsten Weg auf, den Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook zu verstehen.
Gehen Sie bei Ihren Aktivitäten in Facebook immer genau so vor und stellen Sie sich solche Fragen wie im „richtigen“ Leben jenseits des virtuellen von Facebook und Co. Dann kommen Sie der Sache nämlich schon näher. Viele Funktionen in Facebook sind entsprechend dieser Logik angelegt. Dann ist der Unterschied schnell klar!
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Fanseite und Profil: Ihr Profil umfasst Daten, die mit einer Person verknüpft sind. Das reicht von Vor- und Nachname bis zu Geburtsdatum und Interessen. Sie können diese immer über den Weg der „Privatsphäre-Einstellungen“ so einstellen, dass Sie nicht alles mit jedem teilen und individuell steuern, wer was von Ihnen weiß. Generell können Sie nur ein Privatprofil anlegen. Sie können natürlich unter Pseudonymen jede Menge weitere Profile haben, aber wozu sollen die gut sein, wenn man Sie in diesen sowieso nicht kennt?
Im Privatprofil verbinden Sie sich dann mit Freunden. Das heißt: Sie suchen Leute, die Sie kennen und können dann verschiedene Listen anlegen, in die Sie diese hineinsortieren. Facebook schlägt Ihnen jede Menge an Personen vor, die Sie kennen könnten. Das ergibt sich aus Algorithmen, nach denen das System arbeitet. Es sucht letztlich nach Wahrscheinlichkeiten, die sich aus Ihren Verbindungen, Kommunikationsstrukturen, Interessen, Wohngegend etc. ergeben. Wenn Sie Freundschaften mit jemandem knüpfen, muss das auf Gegenseitigkeit beruhen. Wenn Sie also einer Person eine Freundschaftsanfrage schicken, wird erst eine Freundschaft daraus, wenn diese Person die Freundschaft bestätigt. Und umgekehrt ebenso. Allerdings gibt es hier eine Obergrenze: Mehr als 5000 Freunde lässt Facebook nicht zu!
Wenn Sie Ihr Profil angelegt haben, dann können Sie hier mit Freunden kommunizieren. Entweder öffentlich, so dass alle anderen Leute das mitbekommen oder eben so, dass nur die das mitbekommen, die Sie dazu berechtigen. Zugleich können Sie auch über die Nachrichtenfunktion auch individuelle Nachrichten an Freunde schicken. Nachrichten können Sie aber auch an Personen senden, mit denen Sie nicht befreundet sind. Das funktioniert also im Prinzip wie E-Mails und wird gerade von Jüngeren immer stärker anstatt des Versendens von E-Mails genützt.
Nutzen Sie bitte diesen Bereich des Profils wirklich nur so, wie Sie auch als Person im „richtigen“ Leben auftreten. Das heißt: Natürlich können Sie auch Freunden mal Ihre Produkte vorstellen oder diese zu Veranstaltungen Ihrer Firma einladen. Aber die übermäßige und einseitige Nutzung von Profilen fürs reine Marketing kann sowohl Freunde abschrecken – und noch viel schlimmer: Es kann seitens Facebook zur Sperrung Ihres Accounts führen!
Für Unternehmen, Produkte, Bands, Künstler, Vereine etc. gibt es die Fanseiten. Diese haben keine Freunde, sondern Fans. Wenn jemand Fan einer Seite wird, also den „gefällt mir“-Button drückt, dann bekommt er die Meldungen der Seite in seinen Meldungen angezeigt. Wenn der Fan-Button geklickt wird, bekommen Sie das mit, müssen dieses aber nicht bestätigen. Ist ja auch im „richtigen“ Leben so: Während eine Freundschaft auf Gegenseitigkeit beruhen muss, währe es natürlich absurd, wenn Firmen, Marken oder Bands ebenso agieren würden. Und das heißt auch: Die Anzahl der möglichen Fans ist unendlich und durch nichts begrenzt. Außer durch einen ganz zentralen Unterschied: Freunde zu gewinnen ist leichter. Sie schicken Leuten eine Freundschaftsanfrage und viele von diesen werden bestätigt, auch wenn man sich nicht so genau kennt. Auf dieselbe Weise können Sie aber Leute nicht einfach bitten, Fan zu werden. Da gibt es zwar auch verschiedene Mittel und Wege (dazu später mehr), aber es ist schwieriger. Wenn Sie tatsächlich viele Fans für Ihre Seite gewinnen wollen, müssen Sie sich eben was einfallen lassen. Am schnellsten geht das natürlich über Anzeigen – wie im richtigen Leben
. Und das kann sich durchaus lohnen, wenn Sie entsprechend vernünftige Angebote über Ihre Unternehmensseite machen. Hier für gibt es viele Möglichkeiten, Seiten individuell zu gestalten – zum Beispiel mit dem iFramewrapper. Diese Möglichkeiten haben Sie in privaten Profilen nicht! Und hier zeigt sich dann auch ein ganz zentraler Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook Viele der Marketing-Instrumente wie Anwendungen etc. sind nur in Fanseiten einsetzbar und nicht auf Privatprofilen!
Ein weiterer Unterschied: Wenn Sie als Privatperson auf Facebook unterwegs sind, dann können Sie auch anderen Leuten was in deren Profil posten – immer vorausgesetzt, dass diese das auch zulassen. Das können Sie als Firma nicht! Und auch Nachrichten können Sie als Firma nicht versenden. Entscheidend für den Erfolg eines Firmenprofils ist es letztlich, dass dieses viele Fans hat, denn sonst können Sie dort schreiben soviel Sie wollen, es bekommt keiner mit! Bis auf die Suchmaschinen. Denn: Während private Profile nur von Personen einzusehen sind, die auf Facebook registriert sind, sind Fanpages so wie „normale“ Webseiten öffentlich. Und auch für Suchmaschinen äußerst relevant!
Hinzu kommt: Mit einem Profil können Sie beliebig viele Fanseiten betreiben. Zum Beispiel für Ihre Firma und dann für bestimmte Produkte, für Ihren Verein, andere Institutionen etc. Auch können Sie als Administrator für Seiten eingerichtet werden, die Sie selbst gar nicht erstellt haben. So können Sie zum Beispiel von Ihrem Chef gebeten werden, sich um die Unternehmensseite Ihres Arbeitgebers zu kümmern.
Wenn Sie also grübeln, wo der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook liegt, machen Sie immer wieder den Rückgriff ins „richtige“ Leben und dann ist eigentlich alles gesagt. Sollten Sie als Firma ein Privatprofil angelegt haben, können Sie dieses in eine Unternehmensseite umwandeln. Mehr dazu und weitere Tipps zum Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook finden Sie in meinem Artikel „Bei Facebook Fanseite ohne eigenes Profil anlegen“ von vergangener Woche.
Bei Facebook Fanseite ohne eigenes Profil anlegen (Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing Teil 2)
Gerade bei Seminaren mit Facebook-Einsteigern kommt immer wieder schnell die Frage auf: Was ist der Unterschied zwischen Fanseite und Profil bei Facebook? Woran sich dann bei manchen die Frage anschließt: Kann ich bei Facebook eine Fanseite ohne eigenes Profil anlegen? (Anmerkung: Wenn ich hier den für Einsteiger nicht immer gängigen Oberbegriff „Fanseite“ wähle, meine ich Unternehmens- und Produktseiten ebenso wie Seiten von Künstlern etc.!)
Fangen wir mit der zweiten Frage an: Sie können bei Facebook eine Fanseite ohne eigenes Profil anlegen. Wenn Sie noch kein Facebook-Konto haben und dann über die Facebookeingangsseite kommend eine Fanseite anlegen, müssen Sie kein Profil einrichten, sondern nur ein paar Grunddaten angeben. Allerdings bleiben Ihnen dann einige Möglichkeiten versperrt. Sie können die Fanseite anlegen und verwalten, bleiben aber von vielen zusätzlichen Services wie den überaus wichtigen Anwendungen ausgeschlossen. Unternehmensseiten ohne die Nutzung von Anwendungen – sei es die von anderen Anbietern oder selbst erstellte – bleiben immer langweilige Standardseiten. Für die Anwendungen müssen Sie sich als Privatperson legitimieren.
Hier ein Video dazu:
Ein weiterer Nachteil, wenn Sie kein Profil haben: Sie können sich nicht mit anderen Nutzern befreunden oder private Nachrichten verschicken. Damit vergeben Sie sich auch eine ganz zentrale Chance, Kontakte aufzubauen und diese fürs Marketing zu nutzen. Sie haben auch nicht die Möglichkeit, anderen etwas an die Pinnwand zu schreiben und könne nur innerhalb Ihrer Unternehmensseite agieren. Schon der Aufbau einer größeren Fangemeinde ist schwieriger, wenn Sie kein Profil haben. Wenn Ihre Mitteilungen aber nur an eine Handvoll Fans gelangen, können Sie sich die Mühe eigentlich sparen, diese Seite überhaupt zu betreiben.
Und auch das müssen Sie bedenken: Wenn Sie Facebook in der wichtigen Funktion der Vernetzung von Privatpersonen aus eigener Erfahrung überhaupt nicht kennen, werden Sie die Marketing-Mechanismen kaum richtig verstehen. Facebook ist als privates Netz gestartet und hat die Möglichkeit Unternehmensseiten zu erstellen, erst später entwickelt. Wenn Sie „nur“ eine Fanseite führen, stoßen Sie ganz schnell immer wieder auf Grenzen, an denen Sie zum Anlegen eines Profils aufgefordert werden. Vor allem aber bleibt Ihnen die Logik der Marketingmechanismen verschlossen!
Doch was lege ich dann für ein Profil an, wenn mir diese Argumente als Betreiber einer Fanseite einleuchten? Ganz einfach: Ihr eigenes! Wenn Sie als Privatperson auf Facebook nicht weiter präsent sein wollen, stellen Sie den Bereich Privatsphäre entsprechend ein. Und wenn Sie schon über ein Privatkonto verfügen sollten und Ihr Chef bittet Sie, ein Firmenkonto anzulegen, ist auch das kein Problem. Sie müssen auf der Fanseite nicht als Administrator sichtbar sein. Zudem können auch mehrere Personen Administrator einer Seite sein und Sie können diesen Job auch an andere Personen weiterreichen. Die Administration einer Fanseite ist nicht auf Dauer an bestimmte Personen gebunden, wenn diese die Fanseite einmal erstellt haben!
Auf gar keinen Fall sollten Sie aber ein Profil als Firmenseiten missbrauchen (Vorname Bäckerei Nachname Müller etc.). Diesen Fehler machen immer wieder viele Unternehmen. Sollte das bereits der Fall sein, zeige ich Ihnen unter Facebook-Profil in eine Fanseite umwandeln wie Sie diesen Fehler beheben können.
Also: Sie können bei Facebook eine Fanseite ohne eigenes Profil anlegen. Sollten aus den genannten Gründen aber ein eigenes Profil anlegen. Wo dann die Unterschiede zwischen beiden liegen, beschreibe ich in der nächsten Folge meiner kleinen Serie „Der richtige Einstieg ins Facebook-Marketing“.











