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Holger Hogelücht

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Artikel-Schlagworte: „Bloggen“

WordPress Blog richtig nutzen

Von Kundenseite wie auch von Lesern meines Blogs wird immer wieder die Frage gestellt, wie sie denn einen WordPress Blog richtig nutzen können. Hintergrund: Jeder, der mit der Thematik Web 2.0 und Blogging sowie mit Fragen der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt ist, stößt früher oder später auf die Frage, ob er einen WordPress Blog nutzen sollte. Deshalb werde ich mich in den kommenden Wochen des Themas immer mal wieder annehmen und auch Stück für Stück eine kleine Anleitung entwerfen, wie Sie einen WordPress Blog einrichten und sinnvoll nutzen können.

Vorteile von WordPress Blogs

Es gibt einige Vorteile, die ich schon in meinem Artikel Warum Sie einen Blog mit WordPress erstellen sollten beschrieben habe. Ganz oben steht dabei natürlich das Thema Suchmaschinenoptimierung, für das WordPress bestens geeignet ist. Des Weiteren ist auch die relativ unkomplizierte Handhabung des Blogs von Vorteil. Wenn Sie sich in die Benutzeroberfläche, die ich Ihnen in den kommenden Wochen genauer vorstellen werde, eingearbeitet haben, werden Sie die Übersichtlichkeit und Logik des Dashboards schnell zu schätzen wissen. Hinzu kommt: Für zahlreiche unterschiedliche Anwendungswünsche gibt es jede Menge und in vielen Fällen auch kostenlose Plugins (also Zusatzprogramme) zahlreicher Programmierer, die einfach und schnell installiert sind, auch dazu in den kommenden Wochen mehr Infos. Ebenso gibt es tolle Plugins für relativ wenig Geld zu kaufen. Zugleich ist aber auch darauf zu achten, dass Sie wirklich nur die Plugins installieren sollten, die Sie wirklich brauchen, denn zu viele dieser kleinen Helfer verlangsamen die Ladegeschwindigkeit des Blogs, was Ihnen bei Google Minuspunkte einbringt. Zudem kann es auch mal geschehen, dass Plugins sich gegenseitig in ihrer Funktionalität stören. Dann müssen Sie die Störenfriede eben wieder entfernen.

Vor- und Nachteile

Die Worldpress Blog Software ist eine kostenlose Open Source Lösung, die Sie unter wordpress-deutschland.org/download kostenlos herunterladen können. Mit der Installierung, was Sie dabei beachten sollten, welche Plugins ich für sinnvoll halte und auch auf diesem Blog nutze, werden wir uns in den nächsten Beiträgen beschäftigen. Ein weiterer Pluspunkt: WordPress ist auch mehr als „nur“ eine Blogsoftware. Im Prinzip können Sie komplette Webauftritte mit WordPress unter Ihrer URL realisieren. Sprich: Sie treten wirklich unter www.ihrename.de auf und nicht unter Subdomains wie ihrename.blogspot.com. Ein kleiner Minuspunkt sind sicherlich die Gestaltungsmöglichkeiten in WordPress. Wenn Sie hundertprozentig eine vom Grafiker oder Designer entworfene Website nachbauen wollen, stoßen Sie schnell an Ihre Grenzen. Für Internetprojekte, die ein exaktes Layout nach Vorgabe umsetzen wollen, würde ich von WordPress als Gestaltungsbasis für eine Website abraten. Ebenso wenn es darum geht, größere Communitys u.ä. zu realisieren. Auch dabei wird WordPress an Grenzen geraten. Es kann aber sinnvoll sein WordPress an eine Website anzubinden. Beispiele sind Uhlenköper Reisen (www.uhlenkoeper-reisen.de), wo Sie den WordPress Blog unter „Unser Tagebuch“ finden oder Swiss Display (www.swissdisplay.de), die ihren WordPress Blog für News nutzen.

Mit Themes schnelles Layout realisieren

Allerdings stellt sich für viele Blogger die Frage, warum Sie überhaupt viel Zeit und Geld in die Gestaltung ihres Blogs stecken sollten. Wenn Sie WordPress Blog richtig nutzen wollen, dann können Sie nämlich auch auf zahlreiche Themes oder Templates (Vorlagen) fertig gestalteter Sites zurückgreifen, die Sie mehr oder weniger Ihren Wünschen entsprechend anpassen können. Stöbern Sie doch mal unter www.deutsche-wordpress-themes.com, themes.wordpress-deutschland.org oder wordpress.org/extend/themes – hier finden Sie eine Vielzahl toller Themes. Ein weiterer Tipp: Unter themeforest.net finden Sie eine hochprofessionelle Vorlagen für wenig Geld – nicht nur für Worldpress, sondern auch für diverse andere Anwendungen. Nehmen Sie sich einfach mal Zeit und schauen Sie sich um. Lassen Sie sich zur einer oder anderen Ideen inspirieren, wie Sie WordPress richtig nutzen, werde ich dann in den nächsten Folgen Stück für Stück behandeln.

Mausert Facebook sich zum Blogmodul?

Heute ging eine Nachricht über den Ticker von Internetworld Business, dass Facebook das Zeichenlimit für Status-Updates auf bis zu 60.000 Zeichen erweitert hat. Das wird so kaum jemand sofort ausschöpfen, eröffnet aber doch bei genauerem Hinsehen jede Menge an Möglichkeiten. Diese Erweiterungen sind im Herbst Stück für Stück in die Wege geleitet worden. Noch bis zum September 2011 lag das Limit bei 500 Zeichen, dann hat Facebook das Limit auf 5000 hochgesetzt, jetzt mit 60.000 wirklich richtig zugelegt. Hier auf die Schnelle und zwischen Tür und Angel wozu sich das denn so nutzen ließe. Vielleicht haben Sie, liebe Leser, ja auch ein paar Ideen? Dann freue ich mich auf Ihre Kommentare!

Blogging über Facebook?

Anstatt einen Blog über Software wie WordPress einzurichten, lässt sich an der Stelle natürlich durchaus überlegen, Blogbeiträge über Facebook zu veröffentlichen. Wobei natürlich immer noch das Problem bestehen bleibt, dass es praktisch nicht möglich ist, ältere Beiträge in diesem Nachrichtenstrom wieder zu finden. Aber als Grundlage erster Gehversuche im Bloggen ist die Möglichkeit durchaus reizvoll.

PR über Facebook?

Sicher ist es eine weitere Variante, jetzt auch längere PR-Texte über das Status-Update zu veröffentlichen. Das Thema PR über Facebook wurde bislang immer vernachlässigt, weil die Möglichkeiten zu begrenzt waren. Gute PR-Arbeit würde in diesem Fall heißen, nicht nur den Anreißer einer Meldung bei Facebook einzustellen, sondern den kompletten Text. Und dazu empfehle ich dann, entsprechendes Bildmaterial in einen Bilderordner zu packen und dann noch mit einem Link auf vertiefende Infos und weiteres Material auf der Website zu verweisen.

Suchmaschinenoptimierung?

Der Bereich SEO ist ja ganz stark von den Texten abhängig. Alle bahnbrechenden Updates, die Google in diesem Jahr in diese Richtung gefahren hat, unterstreichen, dass drei Dinge für gute Suchmaschinenpositionen wichtig sind: Content, Content und nochmals Content! Allerdings sollte man auch in diesem Zusammenhang zusehen, dass die Texte nicht einfach via Copy and Paste von einem Portal ins andere übertragen werden. Also Finger weg von der Ideen, einen Blog aufzusetzen und alle Artikel in voller Länge einfach bei Facebook hineinzukopieren. Das erkennt Google und straft das entsprechend ab. Ist ja auch logisch, denn wenn ich etwas in Google suche, ist mir ja nicht damit gedient, den identischen Text gleich mehrfach zu finden.  Also: Lieber auch mal Texte schreiben, die dann nur in Facebook stehen oder nur im Blog, letztlich ist es alles eine Frage dessen, wie viel Sie so an Text produzieren mögen.

Kultur?

Hier eröffnen sich natürlich tolle Möglichkeiten. Für Twitter mit seiner Begrenzung hat sich ja schon eine echte Szene mit 140-Zeichen-Shortstories gebildet. Hier wäre das Pendant zum längeren Text, einer Kurzgeschichte oder Novelle. Ich bin mir sicher, dass sich da eine Szene entwickeln wird, die das nutzt. Sei es um sich als eigenständige Roman-Gattung zu etablieren (der Facebook-Roman) oder um auf schriftstellerische Werke aufmerksam zu machen, die dann z.B. als eBook gleich per Link bestellt werden können.

Weitere Möglichkeiten?

Was kommt Ihnen an Ideen in den Sinn? Schreiben Sie mir entweder auf Facebook (www.facebook.com/holger.hogeluecht) oder als Kommentar in diesem Blog.

Warum Sie einen Blog mit WordPress erstellen sollten

Immer wieder fragen mich Kunden, warum sie einen Blog mit WordPress erstellen sollten. Und was überhaupt ein Blog ist und diesen von der Website unterscheidet. Und warum unbedingt WordPress. Aber der Reihe nach!

Ein Blog ist einfach zu handhaben

Ein Blog ist so etwas wie ein Online-Tagebuch, zusammengesetzt aus dem Begriffen Web vom Internet und Log vom Logbuch, in dem der Kapitän eines Schiffes die Ereignisse an Bord chronologisch festhält. Daraus hat sich das Wort Blog entwickelt. Und genau dieses chronologische Festhalten von Ereignissen macht im Internet prinzipiell einen Blog aus. Ein Blog mit WordPress bietet wiederum eine Menge an Möglichkeiten, die Sie mit anderen Lösungen so nicht haben. Der ganz große Vorteil von Blogs ist es, dass diese leicht zu handhaben sind. Blogs sind darauf angelegt, dass Sie Ihre Artikel schnell und ohne technisches Knowhow publizieren können. Dadurch können Sie sich ganz auf die Inhalte konzentrieren.

Sich im Blog als Experte präsentieren

Natürlich stellt sich dann die Frage, warum Sie denn überhaupt regelmäßig Artikel publizieren sollten. Denn schließlich stellen Sie auf diese Weise jede Menge an Informationen zur Verfügung, ohne dass Sie irgendetwas dafür bekommen. Die Antwort ist einfach: Sie zeigen sich als Experte auf Ihrem Gebiet. Die Internetnutzer wiederum wissen das zu schätzen und werden auf Sie aufmerksam. Durch den Expertenstatus, den Sie sich auf diese Weise erarbeiten, erschaffen Sie sich die Chance, dass diese Leser zu potenziellen Kunden werden. Denn als anerkannter Experte auf Ihrem Gebiet genießen Sie einen großen Vertrauensvorschuss. Und Sie werden als Experte immer mehr Besucher auf Ihren Blog aufmerksam machen, weil Sie mit der ständigen Aktualisierung Ihrer Inhalte auch immer am Puls der Zeit sind. Wenn Ihre Leser wissen wollen, was in Ihrer Branche los ist, werden sie Ihren Blog besuchen. Doch warum einen Blog mit Worpress erstellen?

WordPress und Google ergänzen sich bestens

Suchmaschinen wie Google sind selbstverständlich immer auf der Suche nach frischen Inhalten. Aktuelle Texte sind gewissermaßen das Futter für Suchmaschinen. Denn wenn deren Nutzer veraltete Inhalte präsentiert bekommen, werden sie auf andere Dienste umsteigen. Und Blogs stehen bei Suchmaschinen wie Google hoch im Kurs, weil sie per se ständig neue Inhalte liefern. Wenn Sie einen Blog mit WordPress erstellen, haben Sie einen weiteren Vorteil an der Hand: WordPress und Google ergänzen sich ganz hervorragend! WordPress (Kostenlos herunterzuladen unter www.wordpress.org) bietet jede Menge zusätzliche kostenlose Plugins (das sind kleine Zusatzprogramme) für alle möglichen Funktionen. Und da eben auch bestimmte Plugins für die Suchmaschinenoptimierung, die ideal auf Google abgestimmt sind.

Suchmaschinenoptimierung mit Worpressblog

Wenn Sie die Texte optimal für Suchmaschinen aufbereiten (Siehe Texte für erfolgreiche Suchmaschinen Platzierung aufbereiten), werden diese über WordPress wesentlich besser in Suchmaschinen gefunden als auf einer „normalen“ Internetseite. Der Grund: Während bei der klassischen Website in der Regel die gesamte Site optimiert wird, wird in WordPress jeder einzelne Artikel gezielt optimiert. Die Google-Nutzer suchen oft nach einer bestimmten Kette von Worten (z.B. „Freunde in Facebook finden“) und auf diese Weise stehe ich zum Beispiel bei über 30 Millionen Einträgen mit meinem Blogartikel auf der ersten Seite. Und wenn die User den Artikel anklicken, gelangen Sie auf das gezielt gesuchte Thema und von dort aus auf meinen gesamten Blog. Wenn Sie einen Blog mit WordPress erstellen, haben Sie also bei Suchmaschinen ganz deutliche Vorteile. Über andere Wege werden Sie so einfach nicht kostenlos bestens platziert!

Freunde-in-Facebook-finden

Doch warum einen Blog mit WordPress erstellen?

WordPress hat viele Vorteile. Es ist die am weitesten verbreitete und kostenlose Blogsoftware, die für bestimmte Zecke (zum Beispiel Suchmaschinenoptimierung) jede Menge kostenlose Plugins bietet. Aber es gibt auch sehr viele und sehr gute kostenpflichtige Plugins. Entscheidend ist, dass die alle spielend leicht zu installieren sind, also auch hier keine großartigen Vorkenntnisse erforderlich sind. Ein weiter Vorteil, wenn Sie Ihren Blog mit WordPress erstellen: Sie haben die freie Domainwahl. Das heißt: Sie suchen sich einen passenden Domainnamen für Ihren Blog (www.ihrname-oder-ihr-thema.de), während Sie z.B. bei Blogger immer mit einer Subdomain auskommen müssen (z.B.: www.ihrthema.blogger.com) und nicht eigenständig sind. Ebenso können Sie den Blog meist auch in Ihre vorhandene Website integrieren. Hinzu kommt, dass es für WordPress jede Menge Themes (also Vorlagen) zur individuellen Gestaltung gibt. Sicher kann eine frei programmierte Website hier mehr Möglichkeiten bieten, aber darum geht es beim Blog nicht. Mein Tipp: Halten Sie sich bei der Gestaltung auch nicht zu lange auf. Natürlich muss die Site ansprechend und individuell sein. Entscheidend ist aber der Inhalt!

Kommunikation mit Blog

Im Gegensatz zur klassischen Website hat der Blog den Vorteil ein interaktives Medium zu sein. User können Ihren Artikel kommentieren und das kommt natürlich der Web 2.0-Gemeinde entgegen. Wenn Sie Ihren Blog mit WordPress erstellen, haben Sie ein tolles Instrument geschaffen, die Kommunikation mit Ihren potenziellen Interessenten voranzutreiben und sich in Ihrem Bereich einen echten Expertenstatus zu erarbeiten! Zudem bestehen jede Menge Verknüpfungsmöglichkeiten zu Facebook, Twitter und Co. Nutzen Sie diese Chance. Damit das gut funktioniert, empfehle ich Ihnen, mindestens einen Artikel in der Woche zu verfassen. Denn wenn Sie nur alle paar Monate etwas Aktuelles auf Ihren Blog stellen, wird kaum jemand Interesse haben, diesen zu besuchen. Und die Suchmaschinen auch nicht. Aber seien Sie sicher: Ihre Mühe wird sich auf die Dauer auszahlen, weil Sie so beste Voraussetzungen schaffen, Ihre Leser auch zu zufriedenen Käufern zu machen. Aber dazu später mehr!

 

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